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Das Wilde

Detail-Graphitzeichnung_Ida-LorbachEinladung zur Ausstellung von Ida Lorbach

Eröffnung: 3. Mai 2017 um 19 Uhr

Öffnungszeiten: 04.05. bis 09.05.2017 / Täglich von 16-19h

Ort: Warte für Kunst / Frankfurter Str. 54 / 34121 Kassel / www.warte-kunst.de

Auf welche Weise ist Sexualität als private Erfahrung verwickelt mit gesellschaftlichen Normen und stereotypen Bildern, die es von Sex gibt? Mit Bildern ist die ganze Bandbreite an medialen Darstellungen und Geschichten gemeint, die etwas zu den Themen Erotik, Zärtlichkeit und Lust vermitteln. In Bezug dazu sucht Ida Lorbach in ihrer künstlerischen Arbeit nach Momenten, in denen etwas stattfindet, das zwischen bestehende Kategorien fällt, etwas Wildes, das Möglichkeiten öffnet, selbst zu bestimmen, wie Begehren aussehen kann.

Mit der Ausstellung Das Wilde präsentiert Ida Lorbach ihre Examensarbeit im Studiengang Bildende Kunst an der Kunsthochschule Kassel. Das Projekt wurde von Johannes Spehr (Bildende Kunst) und Johanna Schaffer (Arbeitsbereich Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation) betreut.

Zeichnung: Ida Lorbach

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‚Empathie‘, ‚Ignoranz‘ und ‚Migrantisch situiertes Wissen‘

Vortrag von: Ayşe Güleç und Johanna Schaffer

Zeit: 7. Oktober, 18.00 bis 19.30

Ort: Institut für das Künstlerische Lehramt IKL, Hörsaal 3.06, Karl-Schweighofer Gasse 3, 1060 Wien 

Immer noch ist die Serie an Morden und Anschlägen, die der sogenannte Nationalsozialistische Untergrund (NSU) zwischen 1999 und 2011 beging, nicht aufgeklärt. Weder das Gerichtsverfahren in München noch die zahlreichen parlamentarischen Untersuchungsausschüsse haben das Netzwerk des NSU sowie die Beteiligung des Verfassungsschutzes und anderer staatlicher Akteure daran vollständig offengelegt. Als NSU-Komplex bezeichnen wir daher den Verbund aus neonazistischen Gewalttaten jener Gruppierung von Menschen, die sich NSU nannten, und institutionalisiertem Rassismus. Der NSU-Komplex äußert sich in Opfer-Täter-Umkehr, in rassistischer Medienberichterstattung, in den Verbindungen des deutschen Geheimdienstes mit der rechtsextremen Szene, im Faktum der Nazis, die Mitarbeiter beim Verfassungsschutz sind, in versuchten Vertuschungen, im Verschwinden von Beweismitteln, in unerklärten Todesfällen von aussagewilligen Zeug_innen und in der andauernden Behinderung der Aufklärung der Hintergründe der Gewalttaten des NSU.

Was können wir denken und verstehen, wenn wir ‚Empathie’ und ‚Ignoranz’ als Analysekategorien verwenden, um über solidarische und antirassistische Bedeutungsproduktion nachzudenken? Zentral für unser gemeinsames Nachdenken ist die Kategorie des ‚migrantisch situierten Wissens‘, um von den Praktiken und Strategien der Angehörigen der Opfer und der Überlebenden der Gewalttaten des NSU-Komplexes zu lernen, wie struktureller Rassismus als das Unsagbar-Gemachte sich dennoch thematisieren und darstellen lässt. Denn staatliche, mediale und gesellschaftliche Instanzen wirken als Bestandteile des NSU-Komplexes zusammen, um mit enormer Kraft/Macht Rassismus als gesellschaftlichen Segregations- und Abwertungsmechanismus auszuagieren und anderseits dessen Existenz zu verleugnen. Dennoch erfinden Menschen als einzelne und in Zusammenhängen kontinuierlich Weisen der Bedeutungsproduktion, die es möglich machen, sich politisch, gesellschaftlich und emotional anders zu orientieren. Dies ist ein Plädoyer dafür, sich gegen Segregationen und Aufteilungen immer wieder zusammen zu tun.

Ayşe Güleç ist Sozialpädagogin und politische Kulturarbeiterin. Johanna Schaffer ist Hochschullehrerin für die Theorie und Praxis der visuellen Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel. Beide sind im Vorbereitungskontext für das “Tribunal: NSU-Komplex auflösen” aktiv. Das Tribunal wird von 17. – 21.5. in Köln-Mülheim stattfinden.

Organisiert von: Elke Krasny, Elke Gaugele und Martin Beck, Institutsleitung des Instituts für das Künstlerische Lehramt und Ruth Sonderegger, Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften

https://www.akbild.ac.at/resolveuid/b023743ebe3570a8d62e22e0d264260d

Foto: Bündnis gegen Rassismus, Berlin

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Remains. Geschichte und Vergessen am Objekt „Kunsthochschule Kassel“

Ausstellung während des Rundgangs 2016, Raum 0232 (Atrium)

Geschichte wird re-konstruiert / erzählt nicht nur über absichtsvoll erstellte Dokumente, die bereits im Moment ihrer Entstehung ihre spätere Rezeption durch nachfolgende Generationen mitdenken; sie lässt sich auch erzählen über die unwillkürliche Zeug*innenschaft vorgefundener “Überreste” (engl. remains). Diese Fragmente verweisen in einem postfaschistischen und postkolonialen Raum oft auf ein absichtsvolles Verschweigen-Wollen oder ein Vergessen-Machen, das durch strukturell begünstigte Ignoranz gestützt ist. Auch bei der Darstellung der Geschichte einer Kunsthochschule wird häufig auf Traditionsquellen zurückgegriffen, d.h. auf Urkunden und Berichte, die in der Absicht erstellt werden, die Leser*innen über Gegenwart und insbesondere Vergangenheit zu unterrichten. Wendet man sich hingegen den oft übersehenen, wenn nicht vergessenen Überresten zu – oder besser noch: stößt sich an ihnen – so zeigt sich mitunter plötzlich ein maßgeblich anderes Bild vergangener und gegenwärtiger Realitäten. In eine Methodik des Herstellens übersetzt kann das heissen: wieder, zum ersten Mal aufnehmen, Interviews machen, Bilder vergrößern, Geschichten schneiden, Leerstellen markieren, Fülle und Mangel innerhalb dieses thematischen Rahmens montieren. (Arianna Waldner Bingemer, Ida Lorbach, Annika Nesheim, Sevda Güler, Volko Kamensky, Johanna Schaffer, Mareike Bernien, Jan Peters)

Das zweisemestrige Projekt ist eine Zusammenarbeit der Arbeitsbereiche Theorie & Praxis der Visuellen Kommunikation und Film und bewegtes Bild.

Arianna Waldner Bingemer (2015): Kassel, 9.12. // 7:51 min, digitale Doppelprojektion, linke Seite: Adolf Winkelmann „Kassel 9.12.67 11:54h“,
16 mm digitalisiert, Quelle: https://www.youtube.com/ watchßv=NvYcP7EP9-0; rechte Seite: Smartphone-Video

Sevda Güler (2016): Substanz // Sieben Schneekugeln mit verschiedenen Materialien: Entenfedern, Glas, Stahl, Beton, Gras und Text

Ida Lorbach (2016): Grundlehre (Faltblatt) // U.a. mit Textauszügen aus dem Film „Werkkunstschulen in Hessen“ von Ingeborg Euler, ca. 1963

Ida Lorbach (2016): Grundlehre (Performance am 15.7. und 16.7.2016, jeweils um 15h) // Sprecher*innen: Charlotte Hermann, Jacob Höfle, Yuyen Lin, Melanie Mendetzki, Cilian X. Woywood

Annika Nesheim (2016): Mit freundlichen Grüßen // Kopien von 22 Originaldokumenten aus den 1960er Jahren, 29,7 x 21 cm, dünne Metallnägel Auswahl vom Briefwechsel zwischen abgelehnten Bewerber*innen und der Werkkunstschule Kassel, vervielfältigt zu 550 Briefen (jeweils 25 Kopien vom Original), die während des Rundgangs an Ausstellungsbesucher*innen verteilt werden

Arianna Waldner Bingemer und Franziska Wank (2016): 5h30 // 4:35 min, 16 mm Film, Analoge Loop-Projektion

Ida Lorbach und Volko Kamensky (2016): ca. 1957 // Installation mit Stellwand, Rahmen, Radierungen, Topfpflanze. Maße variabel

Fotos: Sevda Güler

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Rundgangsausstellung 2016 im Arbeitsraum der TuP ***

Raumplan: Michel Esselbrügge

 

Entdecke das ‚Unglaublich‘ // [Werbeslogan Zoo Leipzig, Re-Edit] // 2:34 min, Trickfilm / Loop auf Tablet // Alexander Zenker, 2016

work in conjunction I // Manuell bewegte Konstruktion aus Eisen, Stahl, Messing, Aluminium und Kunststoff auf Holzplatte mit 8 Schwarz-Weiß-Kopien // Friederike Suhr, 2016

work in conjunction II // Motorbetriebene Konstruktion aus Eisen, Stahl, Messing, Aluminium und Kunststoff auf Holzplatte mit 8 Schwarz-Weiß-Kopien // Friederike Suhr, 2016

Sonnenuntergang auf dem Venushügel // Projektion auf Acrylglas, Holzsäule mit Efeu // Wiese Der Lust, 2016

Willkommen // Wandfarbe, Pappaufsteller // 160 x 160 x 195 cm // Laura Weser, Robin Vehrs, 2016

Welcome // 3 Fußmatten (Sublimationsdruck) // je 70 x 50 cm // Robin Vehrs, Laura Weser, 2016

instant regeneration, great exposure // gif-Animation, Phablet, Kopfhörer, Liege, Regal, Tücher, (Desinfektionsspray) // Karoline Achilles, 2016

SOFT AND SILENT  // Textil, Luftpolsterfolie, Kleber, Nylon, Stickgarn und Metall  // 6 Objekte, 18,5 x 30 cm bis 60 x 39 cm  // Marie Schomerus, 2016

ZYNOLITE // Video, 1:57 min, Beamer, Fimo, Foamboard  // Rebecca Adam, 2016

making waves,,, unmastered // HD Video Projektion, 7:00 min, Kopfhörer, Vorhang, Sitzgelegenheiten // Fritz Laszlo Weber, 2016

Was ist Contemporary Cartooning? // Digitaldruck in Alurahmen, Ytong-Steine // Michel Esselbrügge (Texte von Robin Vehrs), 2016

 

 

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Zwischenbericht Webseite „Kassel postkolonial“ mit besonderem Fokus auf der Gestaltung

Donnerstag, 14.7. 11:00 – 12:00 Kunsthochschulbibliothek

Das Webseitenprojekt ‘Kassel postkolonial’ ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Visuellen Kommunikation der Kunsthochschule und dem Fachgebiet Entwicklungspolitik und Postkoloniale Studien. In einigen Städten existieren bereits Initiativen, die sich mit der kolonialen Vergangenheit und ihren Nachwirkungen vor Ort befassen – nicht jedoch in Kassel und nicht mit universitärer Verankerung. Die Lücke soll durch die geplante Kooperation geschlossen werden. In dem gemeinsamen Projekt werden politische Auseinandersetzungen mit Kolonialismus als Verschränkung von inhaltlichen, kritischen, politischen und eben auch ästhetischen Denkformen erprobt. Die Webseite ist gedacht als Ergänzung zu bestehenden Initiativen gegen Rassismus, globalisierungskritischen bzw. Eine-Welt-Initiativen sowie erinnerungspolitischen Initiativen wie Hessen postkolonial. Die Gestaltung der Webseite ‘Kassel postkolonial’ wurde mit 3975 Euro unterstützt durch die Zentrale Forschungsförderung – Kooperationsprojekte mit der Kunsthochschule (ZFF-KOOP).

2 Berichte aus dem Forschungssemester am 5. Juli 2016 ab 18.30 im Hörsaal der khk

Alexis Joachimides, Auf dem Weg zu einer Ästhetik der Großstadt. 2berichteJMDauer02Bordeaux und Edinburgh im Vergleich 1730 – 1830.

Johanna Schaffer, Den Institutionen ihre eigene radikale Bildungsgeschichte entgegenhalten: Objekt Kunsthochschule Kassel.

Visual (=Plakatenwurf): Janne M. Dauer

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Auf dem Weg zu einer Ästhetik der Großstadt. Bordeaux und Edinburgh im Vergleich 1730 – 1830 (Alexis Joachimides)

Vorbereitung und Beginn der Erstellung einer geplanten Monographie über die Veränderung des Stadtorganismus in Westeuropa im Laufe des ‚langen‘ 18. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt der Darstellung wird ein internationaler Vergleich von urbanistischen Gestaltungprinzipien und Strukturmerkmalen in Frankreich und Großbritannien stehen, v.a. ein Vergleich von Bordeaux und Edinburgh als den beiden größten Stadtumbaumaßnahmen der Epoche in diesen Ländern. Die Diskussion dieser beiden Stadtplanungsvorhaben ist bisher in der einschlägigen Forschung gegenüber prominenteren Beispielen wie Paris, Nancy, London oder Bath vernachläßigt worden. Obwohl weitgehend im Zustand des frühen 19. Jahrhunderts erhalten, haben die beiden zum Vergleich herangezogenen Stadterweiterung bisher noch nicht den Platz in der Geschichte der Stadtplanung, der ihnen gebührt. Ziel der Monographie soll es sein, den Ursprung moderner Großstadtplanung, geprägt von Faktoren wie Massen-urbanisierung, Spekulation, Mietshausbau, Kanalisation und Straßenbeleuchtung, als spezifische ästhetische Herausforderung zu begreifen.

Den Institutionen ihre eigene radikale Bildungsgeschichte entgegenhalten. Objekt Kunsthochschule Kassel – ein Forschungsbericht (Johanna Schaffer)

Ich suche in den auf drei hessische Archive verstreuten Akten der Kunsthochschule Kassel (heute ein Fachbereich der Universität) nach den radikaldemokratischen und autoritätskritischen Strängen ihrer institutionell komplexen Geschichte. Ich tue dies in der Hoffnung, den InstitutionenReste ihrer eigenen radikalemanzipatorischen Bildungsgeschichte entgegenhalten zu können. Meine eigene Involviertheit als Institutionsangehörige darin, dass und wie künstlerische Aus/Bildungsstätten den Forschungsbegriff für sich reklamieren, lässt mich zudem nach Konflikten zwischen gestalterisch, künstlerisch oder wissenschaftlich ausgerichteten Argumentationen suchen. Mich interessiert dabei nicht einfach die Verschiedenheit der Disziplinierungen und Subjektivierungsanforderungen in den verschiedenen Bereichen (Als Künstler*in geht das gar nicht. Als Gestalter*in kannst Du eben nur das tun und nicht dies. Als Theoretiker*in macht man das eben so). Besonders beschäftigt mich, wo, wie und vor allem zu welchem Zweck diese Verschiedenheiten ignorant glattgebügelt oder herrschaftlich eingenäht werden.

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19,7 x 14,1 – Eine Zusammenarbeit

Einladung zur Publikations-Release

am 01. Juni um 19 Uhr im Projektraum (R. 235 im 2. Stock des Südbaus) der Kunsthochschule Kassel

Die Publikation 19,7 x 14,1 ist eine Zusammenarbeit von Freya Chakour, Ida Lorbach und Isabel Paehr. Drei durch eine Banderole verbundene Printobjekte, mit denen die drei Künstlerinnen auf unterschiedlichste Art die Möglichkeiten von Format, Druck und Papier erforschen und mit denen sie thematisch in verschiedene Bereiche eintauchen:

‘Position 1’ von Ida Lorbach verbindet Sätze, in denen über Kunst gesprochen wird mit forschenden Kurz-Essays. Im Layout: Reihungen und Lücken, Redefluss, Stocken, Denken. Was passiert bei diesem Sprechen über Kunst?

In ‘how to become a machine’ beschäftigt sich Isabel Paehr als Vertreterin der Firma RoboLove Corp mit zeitgenössischen und zukünftigen Roboter*innen, Mensch-Maschine-Schnittstellen/Oberfächen und (user-) Mitbestimmung.

In ‘Objects in mirror are closer than they appear, Beirut – Rhena’ lässt Freya Chakour ihre zwei Heimaten aufeinandertreffen, miteinander wirken. Filmbilder werden Buchbilder: Schnitte, Verkürzungen, Distanzen, Räume entstehen.

Bei der Entstehung/Produktion der Publikation hat die Arbeit im Kollektiv eine starke Rolle gespielt: So ist jede zwar Autorin ihres Objekts, diese sind aber in ihrer Entstehung nicht voneinander zu trennen. Ohne die gemeinsame Kritik, das Nebeneinander des Produzierens wären es wahrscheinlich ganz andere Objekte geworden.

Von 19:15 bis 20 Uhr erwarten Euch eine performative Lesung, ein Talk und eine Installation. Danach gibt es bei Getränken Zeit für Beteiligung, Fragen und Diskussionen.

Poster-Ringvorlesung-Tuebingen

‚Migrantisch situiertes Wissen’, ‚Empathie’ und‚Ignoranz’ als orientierende Kategorien im Kontext der Berichterstattung zum NSU-Komplex

Ayșe Güleç & Johanna Schaffer

In einem Zusammenhang, der sich mit Sichtbarkeit und Anerkennung in Medienkulturen beschäftigt, werden wir fragen, was sich denken lässt, wenn man ‚Empathie’ und ‚Ignoranz’ als Analysekategorien verwendet, um über solidarische und antirassistische Berichterstattung oder Textproduktion nachzudenken. Zentral für unser Nachdenken ist die Kategorie des ‚migrantisch situierten Wissens’, denn von den Praktiken und Strategien der Angehörigen der Opfer und der Überlebenden der Gewalttaten des NSU-Komplexes läßt sich lernen, wie struktureller Rassismus als das Unsagbar-Gemachte sich dennoch thematisieren und darstellen lässt. Denn staatlichliche, mediale und gesellschaftliche Instanzen wirken als Bestandteile des NSU-Komplexes zusammen, um mit enormer Kraft/Macht Rassismus als gesellschaftlichen Segregations- und Abwertungsmechanismus auszuagieren und anderseits dessen Existenz zu verleugnen. Dennoch erfinden Menschen als einzelne und in Zusammenhängen kontinuierlich Weisen der Bedeutungsproduktion, die es möglich machen, sich politisch, gesellschaftlich und emotional anders zu orientieren.

Beitrag für die Ringvorlesung Anerkennung und Sichtbarkeit in Medienkulturen, Institut für Medienwissenschaft, Universität Tübingen, am 09.06.2016, 14 – 16.00

http://www.uni-tuebingen.de/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/philosophie-rhetorik-medien/institut-fuer-medienwissenschaft/personen/thomas-tanja-prof-dr/ringvorlesung-anerkennung-und-sichtbarkeit.html

In search of an institution’s history of emancipatory educational structures/moments. A research report.

AestheticMatters The records of the art school I work for have been dispersed to three cities’ archives. During my research leave, I travelled from city to city in an attempt to understand the art school’s complex institutional history, which is particularly confusing with regard to a historically documented and still proudly championed practice of interdisciplinarity. I am particularly driven by a wish to research traces of emancipatory educational ideas in order to confront the present institutional organisation with its own radical history. As a functionary of a contemporary institution of art education, I am involved in current attempts to claim ‘research’’ as part of an art school’s legitimate and legitimizing vocabulary. This involvement, however, has heightened my attentiveness towards practice-based conflicts between argumentations grounded in design, art or academic text production. I will not be focussing on how different disciplinatory demands
shape different arenas of practice and their subjects, because I am much more concerned these days with how, where and why these differences are ignorantly levelled out or authoritatively folded back into predefined common interests.
Johanna Schaffer for:

Aesthetic Matters: becoming an artist, a designer and an architect in the age of Bologna. International conference, 1. – 3. June 2016. ZHdK Zurich University of the Arts, TONI Areal.

 

 

 

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