EVENTS

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LIST PROJECTS: NARRATIVE COLOR

 SHOWING April 19, 2016 – May 22, 2016

List Projects: Narrative Color considers the relationship between color and narrative in a small selection of artists’ films and videos made since 1970. The works’ contents and structures are diverse, ranging from investigations into capital and ideology in postwar Germany to Hollywood melodrama and contemporary fashion. However, each work uses a non-traditional narrative structure to present a sequence of events or actions, for which color both informs and is informed by the respective work’s narrative. Furthermore, speech—spoken on-screen or by an off-screen narrator—is fundamental to their treatments of color. Significantly, these attributes distinguish them from the legacy of artists’ films since the 1950s, which largely treat color as something that exists independent of language.  The exhibition features KP Brehmer, Bernadette Corporation, Mareike Bernien and Kerstin Schroedinger, Derek Jarman, and Bruce and Norman Yonemoto. 

List Projects: Narrative Color is curated by Alise Upitis, Assistant Curator, Public Art and Exhibitions, MIT List Visual Arts Center, Cambridge

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Offene Schreibwerkstatt

am Rundgangsfreitag, den 17. Juli
von 17 bis 19 Uhr im Papiercafé
(Raum 210, Nordbau, Kunsthochschule)
Bringt mit: Schreibzeug + gerne eigene Texte

https://www.facebook.com/papiercafekassel

Abbildung: Charlotte Hermann

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*Offene Schreibwerkstatt im Papiercafé *

Wir lesen vor, um zu hören, was wir schreiben und was gehört wird. Jede Art von Text, in jedem Zustand, den ein Text haben kann. Bringt mit, was ihr zum Schreiben braucht und auch gerne etwas, das ihr geschrieben habt.

am 30. Juni 2015 von 18 bis 20 Uhr

im Raum 210 im Nordbau der Kunsthochschule

 

 

 

Flüchtige Verbindungen, Zwischenbereiche.

Ian Kaler (Choreografie) und Johanna Schaffer (Kritik Visueller Kultur) über Praktiken der Repräsentation. Wien, 16.06.2015, 18.00

15. Ringvorlesung Gender Studies: Bildpolitiken – Repräsentation ist niemals unschuldig! (Teil II) Öffentliche Vortragsreihe des Referats Genderforschung der Universität Wien im Hörsaal B, Campus der Universität Wien / Hof 2.10, Spitalgasse 2-4, 1090 Wien. Konzeption und Organisation: Dr.in Sigrid Schmitz, Dr.in Sushila Mesquita

Programm Ringvorlesung Wien

Wir werden unseren Beitrag als ein Gespräch über zwei verschiedene Praktiken organisieren – die des Choreographen und die der Theoretikerin. Unser beider Praktiken sind kritisch mit Bildpolitiken und Politiken der Visualität beschäftigt. Beide arbeiten wir daran, der Fixierung von Macht in Herrschaft unbequem Lesbares und queer Entformendes entgegen zu setzen. Unser Sprechen wird dem Herstellen als Handlungsform mehr denn dem Produkt (Bild) folgen. Auch dies ist als Versuch gemeint, die Neugier für Zwischenbereiche und für Verbindungen über abgesicherte und fixierbare Autorität zu stellen.

Ian Kaler ist Choreograph und Performer. Seine Arbeiten entstehen im Austausch mit unterschiedlichen Künstler_Innen. Sie sind als langfristige Praxis-Reihen in Stück-Serien angelegt und werden von Formulierungen in unterschiedlichen (visuellen) Medien begleitet. Kaler hat Transmediale Kunst in Wien studiert und ist Absolvent des Pilotstudiengangs “Zeitgenössischer Tanz, Kontext, Choreographie” am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz an der Universität der Künste Berlin. ankaler.org

Johanna Schaffer arbeitet als Theoretikerin, die sich für die politischen Dimensionen ästhetischer Prozesse interessiert, oft gemeinsam mit Gestalter*innen und Künstler*innen. Sie ist Professorin für die Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel.

 

 

 

Neuer Arbeitsbereich (Prof.) Games

GAMES_d_hillebrandInfo Veranstaltung
Hörsaal KHK, Donnerstag 21.05.2015 16.00 – 17.30

Stream für die Veranstaltung http://www.ustream.tv/channel/kunsthochschule

Fragen aus dem Chat werden in die Diskussion einbezogen!

Der Studiengang VisKom hat entschieden, eine Professur für Games auszuschreiben / einen Arbeitsbereich für Games einzureichten. Die Fachschaft der KHK und Studierende und Lehrende des Studiengangs VisKom laden zu einer Info Veranstaltung ein, um dazu die Überlegungen und Hintergründe darzulegen und zu diskutieren.

Plakat: Diane Hillebrand

 

Rundgang 2014

 

Photos by Stefan Bast
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TEXTSTELLE

Ausstellung vom 12. bis 15. Februar 2015 im Kunsttempel in Kassel.

Sonntag, 15. Februar: Position 1, Lesung. Siehe auch www.kunsttempel.net

Die Sprache als Medium für Verständigung und Missverständnisse, für Überwachung, Erinnerung und Identitätsbildung. Symbiosen aus Filmbildern, gesprochener und geschriebener Sprache, Hardware, Software und Raum.

Freya Chakour, Ida Lorbach und Isabel Paehr begreifen Schreiben als Teil ihrer künstlerischen Praxis. Mit TEXTSTELLE zeigen sie die Ergebnisse ihrer gemeinsamen Auseinandersetzung mit Text im Feld von Kunst und Gestaltung.

  • Was geschieht, wenn sich einem Text, der bereits verfasst ist, Filmbilder regelrecht aufdrängen und ein Dialog zwischen gesprochenem Text und einer gefilmten Suche entsteht? Erinnerungen und Wahrnehmungen aus zwei Ländern, dem Libanon und Deutschland, werden gezeigt.

  • Sprache trifft in der Programmierung auf Mathematik. Die Bedrohung der Privatsphäre bedeutet auch Einblicke in die privaten Gedankenräume von Usern. Im Gespräch mit einem Bot stehen sich Syntax und Denkweisen von menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren gegenüber.

  • Die freie Kunst erhängt sich an ihren Begrifflichkeiten gleich selbst – eine müsste da mal ran, Chirurgin sein, Begriffe frei schneiden vom Tumor und Tenor eines Kunstverständnisses, das um sich selbst dreht. An den Wurzeln gepackt, wird Sprachgebrauch enttarnt und neu gedacht.

Freya Chakour studiert Bildende Kunst in der Klasse Virtuelle Realitäten, Ida Lorbach Bildende Kunst in der Klasse Malerei im zeitgenössischen Kontext und Isabel Paehr Visuelle Kommunikation in der Klasse Neue Medien.

Chakour, Lorbach und Paehr sind beteiligt an der studentischen Initiative Schreibwerkstatt an der Kunsthochschule Kassel, die sich seit 2012 im Bereich der Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation trifft und mit Sprache und Texten arbeitet.

Meisterschulstruktur verdichten und kollektivieren

augen_gostrer_geisserJohanna Schaffer und Mareike Bernien laden gemeinsam mit Joel Baumann ein, als Gast ist Marc Ries dabei:

Dienstag 29. April 2014, 17.15 – 19.00, Nordbau Raum 210 (Arbeitsraum Theorie & Praxis der Visuellen Kommunikation)

Wir, Mareike Bernien und Johanna Schaffer, haben vor einem Jahr in einem gemeinsam geschriebenen Vortrag an der KHK die Frage nach einem Doktorat für Gestalter_innen und Künstler_innen gestellt. Die Diskussionsbeiträge von Euch im Publikum waren gegenüber dieser Formulierung und Formatierung (Doktorat) von hoher Skepsis getragen, und diese Skepsis hat uns mittlerweile überzeugt. Immer noch weiter verfolgen wollen wir aber die Überlegung danach, wie ein anspruchsvoller Rahmen für eine postgraduale Weiterbildung und Weiterdiskussion mit Gruppenstruktur an der KHK vor allem in der Visuellen Kommunikation (denn dort arbeiten wir) erfunden werden kann.Das wollen wir mit allen, die an dieser Frage auch interessiert sind, weiter diskutieren.

Joel Baumann ist Rektor und Professor für neue Medien der KHK, Johanna Schaffer ist Professorin und Mareike Bernien künstlerische Mitarbeiterin der Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation an der KHK, Marc Ries ist Vizerektor und Professor für Soziologie und Theorie der Medien der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Er wird von den dortigen Erfahrungen mit postgradualen Strukturen berichten.

Augen aus dem MONSTRA Festival Trailer 2012 von Evgenia Gostrer und Ines Christine Geisser, mit Dank an beide.
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Ästhetische Taktiken mit politischen Kämpfen verbinden. Workshop der Schule des kritischen Sehens, rund um den Film Benim Çocuğum // My Child von Can Candan

Öffentlicher Sichtungstermin  Benim Çocuğum // My Child von Can Candan: Mittwoch, 22.01.2014, 17h im Filmladen, Goethestraße 31, 34119 Kassel

Workshop Schule des kritischen Sehens: Freitag, 24.01.2014, 17-21h und Samstag, 25.01.2014, 11-17h im Stadtteilzentrum Weserstr. 26

Entlang des Films Benim Çocuğum // My Child von Can Candan (Türkei 2013, 82 min.) möchte die Schule des kritischen Sehens in einem eineinhalbtägigen Workshop gemeinsam Verhältnisse von ästhetischen Taktiken und politischen Kämpfen sichten, befragen und diskutieren. Der Film wird dabei zum formalen und inhaltlichen Ausgangspunkt. Hinzu stellen wir filmische Bilder ähnlicher oder anderer Kämpfe, um Verbindungen zu erzeugen.

Benim Çocuğum  ist ein Dokumentarfilm, der Eltern von lesbischen, schwulen, bisexuellen und Trans-Personen porträtiert. Sie teilen ihre Erfahrungen und Sichtweisen mit uns und definieren dabei immer wieder neu, was es heißt, Eltern, Familie und Aktivisten*Innen in unseren strukturell homophoben und transphoben Gesellschaften zu sein.

Can Candan ist ein unabhängiger Dokumentarfilmemacher und Wissenschaftler. Zu seinen filmischen Arbeiten gehören Boycott Coke (1989), Exodus (1991), DuvarlarMauernWalls (2000), 3 Saat (2008) und Benim Çocuğum (2013). Er war tätig an der İstanbul Bilgi Üniversitesi, Sabancı Üniversitesi (İstanbul) und seit 2007 lehrt er an der Boğaziçi Üniversitesi in İstanbul. Er ist Gründungsmitglied von docİstanbul – Zentrum für Dokumentarfilmstudien.

Die Schule des kritischen Sehens wird von Stefan Bast, Mareike Bernien, Alex Gerbaulet, Ayşe Güleç und Johanna Schaffer organisiert, als Kooperationsprojekt zwischen dem Kulturzentrum Schlachthof und der Kunsthochschule Kassel. Das Projekt will Situationen schaffen für ein gemeinsames Kritisieren und Analysieren der politischen Effekte und ästhetischen Beschaffenheiten von Bildern.

Wir diskutieren mit Euch und mit Can Candan, der als Gast vor Ort sein wird, auf Deutsch sowie auf Türkisch und Englisch. Der Sichtungstermin im Filmladen ist für alle Interessierten offen und kostenlos. Die Teilnahme am Workshop ebenfalls kostenfrei, aber auf 40 Personen beschränkt.

Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis zum 22.01. unter kritisches.sehen@gmail.com.

http://www.benimcocugumbelgeseli.com/

http://www.mychilddocumentary.com/

Für das Foto siehe http://www.hurriyetaile.com/eglence/roportajlar/benim-cocugum-diyen-herkese_16741.html