LEHRVERANSTALTUNGEN

 

 

Wir freuen uns, die Workshops der Vertretungsprofessur Sound in der Visuellen Kommunikation im Wintersemester 2018_19 anzukündigen, die von Maria Guggenbichler, mit Amal Alhaag, angeboten werden:

Boom. . . Do You Hear Me Now?
is a collaborative listening, thinking, learning and speaking together program. The program focuses on intersectional feminist, queer, anti-racist and anti-colonial sound and listening practices. Practices which are deviant, disruptive and discomfortable as well as diasporic, trans-national and intergenerational.

Participation by students from all departments of the KhK and the university is very much welcome. To receive the detailed program, please RSVP until 19 October 2018:
people@sideroom.org
Languages: English and German
Part 1: 25., 26., 27., 29. October 2018
Part 2: 12., 13. November 2018
Part 3: 3., 4. December 2018
Weitere Einzelbesprechungen nach Vereinbarung

Image: Marlon Riggs, Tongues Untied, film, 1989

Download Workshop Beschreibung / Poster hier_here!

 

Aus dem Vokabular kritischer Gestaltungsdiskurse: Spekulativ. Fiktiv. Postnormal. (Kolloquium der Theorie & Praxis, Johanna Schaffer, n.N.), Raum 0325

Das Kolloquium setzt sich jedes Semester neu zusammen. Es ist ein Treffen für die, die im Arbeitsbereich Theorie und Praxis vertieft studieren oder interessiert sind an dem Bereich. Es ist offen für alle Studierenden der unterschiedlichen Semester und Studiengänge, aber verbindlich, d.h. wir bitten um Anwesenheit bei allen Treffen eines Semesters. Gemeinsam diskutiert werden Konzepte, Projekte und Abschlussarbeiten. Die Diskussionen dieses Semesters werden sich auch mit normalisierungskritischen und dekolonial informierten Gestaltungsdiskursen beschäftigen.

17.10., 11.15 – 13.30, Vorbesprechung Semester

31.10., 10.15 – 13.30

14.11., 10.15 – 13.30

28.11., 10.15 – 13.30

12.12., 10.15 – 13.30

16.01., 10.15 – 13.30

06.02., 10.15 – 13.30

Abendtermine, studentisch organisiert

26.11., 17.15 – 20.00

22.01., 17.15 – 20.00

 

Shifting the „I“ – Autofiktionales Erzählen: Teil 2 (Workshop, Aline Benecke), Raum 0325

Die Autobiographie – das Erzählen der „eigenen“ Lebensgeschichte – ist eine komplexe Angelegenheit. Der autobiographische Akt – das Erzählen von und aus einer Erfahrung heraus – ist nicht als Genese eines diegetischen Ichs zu verstehen, sondern ist wi(e)derschreiben, wi(e)derlesen, wi(e)dergestalten, wi(e)dererfahren unabgeschlossener Interpretationen widersprüchlicher Erfahrungen. Für das Seminar grundlegend ist die Vorstellung, dass dieser Prozess ein Handeln ist, der die Konstruiertheit von Subjektivität erfahrbar werden lässt und somit die Position des eigenen Sprechakts verdeutlicht und stärkt. Der Workshop folgt auf das Seminar Shifting the „I“ – Autofiktionales Erzählen, das im SoSe 18 stattgefunden hat und richtet sich an Teilnehmer*innen dieses Seminars. Wir werden gemeinsam Eure Arbeiten sichten, besprechen und anhand Eures Materials üben, wie Nähe und Distanz zum eigenen künstlerischen Ich herzustellen ist.

18.10., 13.30 –15.45

19.10., 10.15 – 12.30

26.10., 17.15 – 20.30

Zeichnung Linda Barry, Dank für Visuellen Input an Helen Schneider.

 

 

Regieren mit Algorithmen, Teil 3 (Jörn Röder, Johanna Schaffer) Übung, Raum 0311

Fortsetzung des gemeinsamen Lesens/Diskutierens. Alle, die mitlesen wollen, sind willkommen, auch neu Einsteigende. 2017/18 haben wir, in einem gemeinsamen Projekt mit Neuen Medien & Redaktionellem Gestalten, Texte von Antoinette Rouvroy, Bernard Stiegler und Safiya Umoja Noble gelesen.

31.10., 15.15 – 17.00

15.11., 15.15 – 17.00

28.11., 15.15 – 17.00

 

 

Teil 2: Gestaltung__Sprache__Geschlecht/Begehren (Workshop, Persson Perry Baumgartinger, Johanna Schaffer ) Raum 0325

Auch der zweite Teil des Workshops Gestaltung__Sprache__Geschlecht/Begehren wird sich der visuell-gestalterischen Weiterentwicklung der „queeropedia“ von Persson Perry Baumgartinger widmen. Dabei dehnen wir ein bestehendes Lexikon queeren Sprachhandelns aus. Das Projekt will trans_inter*queere Kritiken an Geschlechter- und Sprachnormen und mit einem Befragen visueller und gestalterischer Normen verbinden. In zwei Workshopeinheiten wird gemeinsam ein multiplizierbares Produkt erarbeitet. Ein Ausgangspunkt unserer Überlegungen wird u.a. das Urteil des Bundesverfassungsgerichts sein, das wir als Aufforderung zur Anerkennung der bestehenden geschlechtlichen Vielfalt sehen:

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/bvg17-095.html

Neu Hinzukommende sind willkommen.

Wir bitten um verbindliche Anmeldung für den Workshop bis 26.10.18 bei: Johanna.schaffer [at] uni-kassel.de

Vorbesprechung: 30.10., 15.15 – 17.00

Workshop:

19.11.18, 15.15 – 19.00

07.02.19, 15.15 – 19.00

Siehe Teil 1 des Workshops hier!

 

 

Wir sagen nie die Wahrheit*  (Übung, N.N.)

* Motto des feministischen Radiokollektivs Sissi FM

Ziel der Übung ist eine kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen Wahrheitsdiskursen off- und online, mit künstlerischen und gestalterischen Strategien der Wahrheitsfindung, sowie Texten über das Aufdecken von Wahrheit, Glaubwürdigkeit und Paranoia.

05.12. 15-17 Uhr

16.01. 15-17 Uhr

06.02. 15-17 Uhr

 

 

Basisklassen-Unterricht

21.1. – 1.2.19

 

Einzelbesprechungen (Johanna Schaffer)

Lehrveranstaltungen Sommer Semester 2018

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click here for the course calendar 

Kolloquium der Theorie & Praxis (Aline Benecke, Johanna Schaffer), Raum 0325

 

Das Kolloquium setzt sich jedes Semester neu zusammen. Es ist ein Treffen für die, die im Arbeitsbereich Theorie und Praxis vertieft studieren oder interessiert sind an dem Bereich. Es ist offen für alle Studierenden der unterschiedlichen Semester und Studiengänge, aber verbindlich, dh. wir bitten um Anwesenheit für alle Treffen eines Semesters. Gemeinsam diskutiert werden Konzepte, Projekte und Abschlussarbeiten.

17.04., 10.15 – 13.30

15.05., 10.15 – 13.30

05.06., 10.15 – 13.30

Abendkolloquium, studentisch organisiert

24.04., 17.15 – 20.00

22.05., 17.15 – 20.00

Rundgangs-Vorbereitung

11.06., 14.00 – 19.00

12.06., 11.00 – 18.00

04.07., 13.15 – 16.00

05.07., 13.15 – 16.00

 

aline_autoIShifting the „I“ – Autofiktionales Erzählen (Aline Benecke), Seminar, Raum 0325

Die Autobiographie – das Erzählen der „eigenen“ Lebensgeschichte – ist eine komplexe Angelegenheit. Der autobiographische Akt – das Erzählen von und aus einer Erfahrung heraus – ist nicht als Genese eines diegetischen Ichs zu verstehen, sondern ist wi(e)derschreiben, wi(e)derlesen, wi(e)dergestalten, wi(e)dererfahren unabgeschlossener Interpretationen widersprüchlicher Erfahrungen. Für das Seminar grundlegend ist die Vorstellung, dass dieser Prozess ein Handeln ist, der die Konstruiertheit von Subjektivität erfahrbar werden lässt und somit die Position des eigenen Sprechakts verdeutlicht und stärkt. Wir werden gemeinsam Text (Saidiya Hartmann, Audre Lorde, Octavia Butler), Bild (Alison Bechdel, Art Spiegelman) und Bewegtbild (Eric Caravaca, Alex Gerbaulet) ansehen, die sich mit Erzählungen des „Ich“ auseinandersetzen. Wir lernen somit das Stilmittel „Ich“ besser kennen und üben, wie Nähe und Distanz zum eigenen künstlerischen Ich herzustellen ist.

Ich bitte die Teilnehmer*innen, sich bis zum 10.04.18 bei mir zu melden: aline.benecke@uni-kassel.de

11.04.,13.30 –14.30

18.04., 10.15 – 13.30

25.04., 10.15 – 12.45

09.05., 10.15 – 12.45

16.05, 10.15 –13.30

23.05., 10.15 – 12.45

Zeichnung: http://adambaumgoldgallery.com/Barry_Lynda/Barry2015/Barry2015.html Dank für visuellen Input an Helen Schneider

 

Der schriftliche Teil der Abschlussarbeit – Wie? (Johanna Schaffer) Übung, Raum 0325

Wie kann der schriftliche Teil der Abschlussarbeit aussehen? Tipps, Tricks, Anregungen. Bringt gerne Konzepte und bisherige Überlegungen mit, wir besprechen sie gemeinsam.

24.04., 10.15 – 13.30

 

640x480-light-red-ochre-solid-color-backgroundEin Workshop zu Recherche-Methoden (Johanna Schaffer, Kerstin Honeit, Aline Benecke, Jörn Röder, Aisha Franz), Übung, Raum 0325

…um sich leichter zu tun, ein Thema zu definieren, eine Position dazu zu bestimmen oder zu verstehen, warum das nicht möglich ist; um so mit einem Projekt/einer Arbeit voranzukommen. Oder um das Projekt/die Arbeit bleiben zu lassen. Ich werde Euch fragen, wie ihr recherchiert, und Material dazu mitbringen, was Recherchieren in einer geisteswissenschaftlichen und/oder journalistischen Praxis bedeutet.

13.06., 10.15 – 13.30

 

Regieren mit Algorithmen, Teil 2 (Jörn Röder, Johanna Schaffer) Übung, Raum 0311

Fortsetzung des gemeinsamen Lesens/Diskutierens. Im Wintersemester haben wir, in einem gemeinsamen Projekt mit Neuen Medien & Redaktionellem Gestalten, Texte von Antoinette Rouvroy und Bernard Stiegler gelesen. Lektürevorschlag für zwei Termine im Sommersemester: Marie-Louise Angerer, Affektökologie und Louise Amoore, Cloud geographies: Computing, data, sovereignty. Alle, die mitlesen wollen, sind willkommen (auch die, die neu einsteigen).

09.05., 15.15 – 17.00

30.05. 15.15 – 17.00

 

 

Gestaltung__Sprache__Geschlecht/Begehren (Persson Perry Baumgartinger, Johanna Schaffer) Workshop/Übung, Raum 0325

 

Der Workshop Gestaltung__Sprache__Geschlecht/Begehren will eine Gruppe von künstlerisch und gestalterisch arbeitenden Nachwuchsforscher*innen versammeln, die ein bestehendes Lexikon visuell-gestalterisch weiterentwickeln sollen. Das Projekt will die trans/inter/queere Verbindung des Nachdenkens über Gestaltungs- und Designnormen mit der Reflexion der Geschlechter- und Sprachnormen unterstützen. Ausgangsmaterial des Projektes ist das Booklet „queeropedia“ von Persson Perry Baumgartinger. Dieses wird visuell erweitert, überarbeitet, ausgedehnt. Dabei beziehen wir uns auf die Tradition der Visuellen Kommunikation, die, als sie Ende der 1960er Jahre definiert wurde, durch einen explizit didaktischen Ansatz bestimmt war und eine kritische gestalterische Praxis bezeichnen sollte. Etwa zeitgleich entstand die Kritische Diskursanalyse, die die konstruktive Veränderung von diskriminierenden Strukturen wie Sexismus, Rassismus und Antisemitismus zum Ziel hat. Beide Forschungsansätze rufen dazu auf, sich in gesellschaftliche Strukturen einzumischen und als visuell oder textbasiert arbeitende Autor*in die eigene gestalterische/forscherische Handlungsmacht zu nutzen. Die Arbeit des Workshops soll im Wintersemester 18/19 weitergeführt werden.

04.06., 15.15 – 19.00

 

 

Berlin-Exkursion, 26. u 27. Mai, zum Symposium Performances of No-Thingness, Akademie der Künste (Johanna Schaffer)

 

 

Einzelbesprechungen (Aline Benecke)

Einzelbesprechungen (Johanna Schaffer)

Wintersemester 2017_18

Pixel2We enthusiastically welcome Simon Bachelier as Vertretungsprofessor for Games in the department of Visual Communication for the winter term 2017. We will be hosting Simon Bachelier’s classes in our rooms (office 304, seminar space 305). Simon Bachelier is a protagonist of Europe’s Indie Game Scene. As a producer and curator he focusses on inventive ways to popularize the reality of critical and intelligent alternative (digital) Games. Currently, he produces games at Accidental Queens studio and organizes festivals such as IndieCade Europe and ZooMachines.

click here for Simon Bachelier’s teaching

 

Kolloquium der Theorie & Praxis (Aline Benecke, Johanna Schaffer)

Das Kolloquium ist ein Treffen all derjenigen, die schon im Arbeitsbereich Theorie und Praxis vertieft studieren oder interessiert an diesem sind. Gemeinsam diskutiert werden hier Konzepte, Projekte und Abschlussarbeiten. Die Treffen sind offen für alle Studierenden der unterschiedlichen Semester und Studiengänge. Die Mittwochs-Termine sind, wie gewohnt, vor allem für gemeinsame Arbeitsbesprechungen reserviert. Die Dienstagabend-Termine werden inhaltlich von Studierenden vorbereitet.

17.10., 10.15 -13.00 (dienstag)

01.11., 10.15 – 13.30 (mittwoch)

14.11., 17.15 – 20.00 (dienstag)

29.11., 10.15 – 13.30 (mittwoch)

12.12., 17.15 – 20.00 (dienstag)

17.01., 10.15 – 13.30 (mittwoch)

blue130.01., 17.15 – 20.00 (dienstag)

Regieren mit Algorithmen

Drei Mal gemeinsam lesen: einmal in der Tup, einmal bei Redaktionellem Gestalten, einmal bei Neuen Medien. Drei Mal versuchen zu verstehen: was meint Antoinette Rouvroy mit Gouvernementalität (ein Begriff, den Michel Foucault oft verwendet hat) bzw mit „algorithmischer Gouvernementalität“? Und was hat Judith Butlers „performative Theorie der Versammlung“, die von Körpern handelt, die sich in öffentlichen Räumen versammeln, mit digitalisierter Realität zu tun?

24.10., 15.15 – 17.00 (im TuP Raum)

31.10., 15.15 – 17.00 (bei Redaktionellem Gestalten)
entfällt wg Feiertag

07.11., 15.15. – 17.00 (im Neue Medien Raum)

28.11., 15.15 – 17.00 (Neue Medien Raum)

 

Öffentliches Lesen, der Strukturplan.

Die Kunsthochschule muss einen neuen Strukturplan schreiben. (Die KHK muss, als ein Fachbereich der Universität Kassel, dieser gegenüber alle fünf Jahre ihre strukturellen Pläne darstellen, u.a. in Bezug auf Studierendenzahlen und Anzahl und Art der Lehrstellen.) Deswegen laden die Fachschaft 20 und Joel Baumann und Johanna Schaffer ein, gemeinsam den alten Strukturplan zu lesen und daran anschließend Ideen für den neuen Plan zu diskutieren. Alle, die ein Interesse haben mitzulesen, sind willkommen. Gelesen wird im Rektorat.

19.10., 10 – 13 Uhr

24.10., 10 – 13 Uhr

08.11., 10 – 12 Uhr

28.11., 10 – 13 Uhr (Raumänderung: gelesen wird im Tup Arbeitsraum, Nordbau, 324)

Mögliche weitere Termine folgen.

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Bewerbungen um eine Stelle im akademischen Feld

Wie liest man eine Ausschreibung? Wie läuft ein Bewerbungsverfahren an einer Uni, z.B. für eine künstlerische oder wissenschaftliche Mitarbeiter*innenstelle? Wie sieht eine schriftliche Bewerbung aus, aus welchen Teilen besteht sie? Ein Workshop, der wahrscheinlich auch für andere Arten der Bewerbung hilfreich ist. (Bringt Stellenausschreibungen mit, die Ihr gefunden habt bzw die Euch interessieren.)

16.01., 15.15 – 18.30

 

Basisklasse Unterricht

06., 07., 08.11. 13., 14., 15.11.

 

Exkursion

25.. — 29.01. 2018

Einzelbesprechungen nach Absprache

 

Internationalization of the Western Gaze, or: Exhibiting and Curating as Practices of Translation (Nataša Ilić)

Theoretical Practice/Lecture Class (Vorlesung)

The project proposes to think about the so called internationalization of the art world after 1989 marked by a proliferation of biennials dedicated to displaying international art developments and paralleled by changes in the world market under globalization. We will consider institutional, political, and exhibiting structures that mediated the origination of ‘regional art’ as a dominant epistemological tool for situating the notion of contemporaneity into factual spaces and social situations. The project particularly focuses on the notion of Eastern European Art as a designation that in its very wording contains the internalization of the Western gaze. It is, as such, less a sign of a distinction than of hierarchy. ‘Eastern-European Art’ is part of an ideological construction called the post-communist condition. Within this ideological frame, communism is represented as a phenomenon at odds with Western modernity – a representation buttressed by colonial topoi such as ‘insufficient development’, ‘belatedness’ etc. We will be looking into how the term ‚Eastern European Art’ came about; and we will examine how it was re-instated within the context of a ‘politics of New Europe’ after the fall of the Berlin Wall and with the erasure of communism from the horizon of realpolitik. ‚Eastern-European Art’ will thus be used as a template or a case study for other identitarian denominators of multiculturalism. We will use it in order to analyze how a post-1989 optimism with regard to a decentralization of Western paradigms in order to establish multiple temporalities and local modernisms did not, in fact, lead to the breakdown of cultural hierarchies. While the Western canon was replaced by a global international canon, power relations were kept more or less intact.

These debates will be framed by discussing the history of exhibitions and of curating and exhibition making as practices of cultural translation. Our understanding of translation will follow Homi Bhabhas proposal to think of and with translation as a way of critizising multiculturalist ideology that, while promoting different cultures, still rests on a conception of unique, essential cultural identities. We will particularly consider practices that include perspectives of equality, a notion often neglected by post-colonial studies’ insistence on plurality. There will be a core text for the lecture class, if you want to read it before the meetings, contact freycha(at)icloud.com.

04.05.17    11:00 – 17:00

05.05.17    11:00 – 15:00

14.06.17    11:00 – 17:00  gemeinsamer Documenta-Besuch mit Johanna Schaffer

About Nataša Ilić

Image: David Maljkovic, Untitled, 2012 courtesy Metro Pictures, New York, photo: Peter Cox/Van Abbemuseum Eindhoven

Exhibiting and Curating as Practices of Translation! (Nataša Ilić)

Practical Theory, Workshop (assistance: Johanna Schaffer, Mareike Bernien)

In this workshop, we will set up an exhibition in the physical space of the ‚theory and practice of visual communication’. (Part of the workshop’s Part 1 will be everyone presenting 1 – 3 own works to the group – be prepared for tough time regulations for this round of presentations – and a common visit to the documenta.) We will use ‚translation’ as a key concept to mediate between different art works and different visual/material practices – our own practices and other practices that we will refer to explicitly within the exhibition space. The workshop will be held in English and German.

20 participants. Please register by emailing to Robin until April 4, 2017 at gloiman(at)yahoo.de

Part 1

12.06.17, 13.06.17  jeweils 11.00 – 19:00

Part 2

06.07.17, 07.07.17 jeweils  11.00 – 19:00

About Nataša Ilić

Kolloquium der Theorie & Praxis (Mareike Bernien, Johanna Schaffer)

 

Das Kolloquium ist ein Treffen all derjenigen, die schon im Arbeitsbereich Theorie und Praxis vertieft studieren oder interessiert an diesem sind. Gemeinsam diskutiert werden hier Konzepte, Projekte und Abschlussarbeiten. Die Treffen sind offen für alle Studierenden der unterschiedlichen Semester und Studiengänge. Die Mittwochs-Termine sind, wie gewohnt, vor allem für gemeinsame Arbeitsbesprechungen reserviert. Die Dienstagabend-Termine werden inhaltlich von Studierenden vorbereitet. Piratepad

Mi 19.04.17    10.00 -13:30

Di 02. 05.17    17.00 -19.30

Mi 24.05.17    10.00 -13:30

Di 06.06.17     17.00 -19.30

Mi 21.06.17    10.00 -13:30

Di 04.07.17     17.00 -19.30

Performing the Image – Electric Ecstatics (Mareike Bernien)

Seminar

Bilder entstehen aus einem Netzwerk von Akteuren, technologischen Abläufen, Vorstellungen, Blicken und Begehren. Sie sind als Träger von Bedeutung und als materielles Produkt tief in unsere sozialen Gefüge eingebettet. Das Visuelle orientiert und per-formiert unsere Körper und Wahrnehmungsweisen, hat Teil an Hierachisierungen, Ordnungsprinzipien und deren Überschreitungen. Wir lesen und berühren Bilder, wir sliden, scratchen, scrollen und gehen identifikatorische Bündnisse mit ihnen ein. Und doch bedeutet Wahrnehmung im digitalen Zeitalter schon längst nicht mehr nur menschliche Wahrnehmung. Maschinen verarbeiten Bilder. Körper werden darin zu Datenquellen, getrackt und inkorporiert. Was würde es heißen, Herstellungs- und Wirkungsweisen digitaler Visualität selbst performativ zu untersuchen? Welche Formen der Unterwerfung, oder auch der transgressiven, queeren, Cyborg-Materialitäten lassen sich darin ausmachen? Was ist ein Tableau Vivant, was eine körperlose Kamera und ein blickloser Körper? Das Seminar möchte grundlegende Verbindungen zwischen Körper, Medialität und Performance untersuchen. Dabei interessiert es sich für einen Handlungs- und Performativitätsbegriff, der menschliche und nichtmenschliche Akteure miteinbezieht, neu hierarchisiert und umkodiert. Wir werden viel praxisbasiert forschen, Denk- und Bildformen physisch ausprobieren, nachstellen und unsere Körper dabei selbst zu Medien werden zu lassen.

Di 10:00 – 13:00

18.4., 2.5., 23.5., 6.6., 20.6., 4.7.

Wie bewerbe ich mich um ein Stipendium (Gabriele Franziska Götz, Johanna Schaffer, zu Gast: Isabelle Schulze)

Übung

Anlässlich der B.Braun Stipendien-Ausschreibungen für künstlerische Abschlussarbeiten werden wir diskutieren: wie bewerbe ich mich um ein Stipendium? Wie lese ich eine Ausschreibung? Wie sieht ein CV aus? Wie ein Portfolio? Wie ein Anschreiben? Als Gast wird zu Beginn der Veranstaltung Isabelle Schulze dabei sein, die u.a. das B.Braun Stipendium an der Uni Kassel administriert.

Dienstag 20. Juni, 15.30 – 17.30

Raum 307  (–> Redaktionelles Gestalten)