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Queer-feministische Ökonomiekritik (Bini Adamczak, Mareike Bernien)

Wie wollen wir arbeiten? Wie lange, wie schnell, mit welcher Qualität und Intensität? Mit wem? Und wollen wir überhaupt arbeiten oder lieber nicht? Welche Bedürfnisse wollen wir befriedigen? Und welche Arbeiten braucht es zur Befriedigung dieser Bedürfnisse? Wie lassen sich also Produktion, Konsumtion und Zirkulation miteinander vermitteln? Wer arbeitet für wen? Diese Fragen können wir nicht selbsterklärten Wirtschaftsexpertinnen überlassen, denn sie betreffen unser aller Leben. Bestimmen die Bedürfnisse die Ökonomie? Oder entscheidet die Ökonomie, wen, was und wie wir begehren? Was zählt überhaupt alles als Arbeit? Straßen bauen, Bügeln, Filme machen, Kriege führen, Alte pflegen? Machen wir die Arbeit, die zu uns passt? Oder macht die Arbeit uns zu dem, wer wir sind: Bäuerinnen, Studentinnen, Väter, Politikerinnen? Männer, Lesben, Künstlerinnen, Migrantinnen? Lässt sich Ökonomie anders organisieren? Haben wir bessere Ideen als die Langeweile des Immergleichen?

In dem Seminar wollen wir alle zwei Wochen gemeinsam Theorietexte lesen, verstehen und besprechen. In Kombination damit werden wir visuelle Materialen sichten, um zusätzlich eine praktische Annäherung an das Thema zu finden.

Di. 27.10. 18-20 Uhr (Vortreffen)

Di. 17.11., 01.12., 8. 12., 12.1., 26.1., 9.2., jeweils 17-20 Uhr

Raum: 0325