tup mitarbeiter*innen

 

Aline Benecke ist künstlerische Mitarbeiterin im Bereich Theorie & Praxis der visuellen Kommunikation. Sie forscht und arbeitet künstlerisch zu Konstruktionen kultureller Identität, zu identitätspolitischen Fragen und zur politischen Relevanz des Visuellen. Sie interessiert sich in ihrer Arbeit für de- und postkoloniale Theorien und für queeren und Schwarzen Feminismus. Ihr gegenwärtiges künstlerisches Forschungsprojekt wird realisiert als Serie von Workshops, Installationen, Essays und Performances im Rahmen des künstlerischen Doktorats an der Akademie der bildenden Kunst in Wien. aline.benecke(at)uni-kassel.de

 Johanna Schaffer ist als Professorin im Arbeitsbereich Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel tätig. Sie arbeitet als Theoretikerin und Lehrende, die sich für die politischen Dimensionen ästhetischer Prozesse interessiert, oft gemeinsam mit Gestalter*innen und Künstler*innen. Promotion an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg mit einer Arbeit über die Ambivalenzen der Sichtbarkeit. Aufbau eines praxisbasierten Doktoratsprogrammes und einer kunstbasierten Forschungsplattform, mit Tom Holert und Renate Lorenz, 2009 bis 2012 an der Akademie der bildenden Künste Wien. Lehrtätigkeit u.a. an der Universität für angewandte Kunst Wien, der Kunstuniversität Linz und der Design-Universität St. Pölten. johanna.schaffer(at)uni-kassel.de

Veröffentlichungen, u.a.:

Carola Dertnig, Simonetta Ferfoglia, Tom Holert, Heinrich Pichler, Johannes Porsch, Johanna Schaffer, Stefanie Seibold, Axel Stockburger: Troubling Research. Performing Knowledge in the Arts. Sternberg Press, Mai 2014 sternberg press und  troublingresearch

Formlos, wie Spucke. In: Rachel Mader, Radikal Ambivalent. Engagement und Verantwortung in den Künsten heute. Diaphanes, April 2014. S. 209-222. diaphanes

From the distance, closer. A conversation. / Aus der Distanz, näher. Ein Gespräch. Sabelo Mlangeni with / mit Julia Bavyka and / und Johanna Schaffer, in: Sabelo Mlangeni. postapart/heid communities. exhb.cat. / Ausst.Kat. Akademie der bildenden Künste Wien 2014. http://postapartheidcommunities.wordpress.com/katalog/

Johanna Schaffer (with/out Vlatka Frketić): Queering Imperial Antiracism? Reflexive Notes on Intent and Method of Our Workshop with the Same Title at the Import-Export-Transport Conference. in: Sushila Mesquita, Maria Katharina Wiedlack, Katrin Lasthofer (Hg.): Import – Export – Transport. Queer Theory, Queer Critique and Activism in Motion. Wien: Zaglossus 2012, S. 319-326. http://www.zaglossus.eu/Buecher.htm

Petja Dimitrova, Eva Egermann, Jens Kastner, Tom Holert, Johanna Schaffer: Regime. Wie Dominanz organisiert und Ausdruck formalisiert wird. Edition Assemblage, Juli 2012. edition-assemblage

Belinda Kazeem, Johanna Schaffer: Talking back. bell hooks und schwarze feministische Ermächtigung. in: Julia Reuter, Alexandra Karentzos (Hg.): Schlüsselwerke der Postcolonial Studies. Wiesbaden: Springer 2012, S. 177-188

Johanna Schaffer: Interviews. What is it that makes research in the arts so different, so appealing? Johannes Porsch, Axel Stockburger, Tom Holert, Diedrich Diederichsen, Stefanie Seibold, Heinrich Pichler, Carola Dertnig, Simonetta Ferfoglia. Wien: Akademie der Bildenden Künste, 2011. download-interview-booklet

Barbara Paul & Johanna Schaffer: Mehr(wert) queer: visuelle Kultur, Kunst und Gender-Politiken. Queer (added value): Visual Culture, Art and Gender Politics. Bielefeld: transcript 2009

Johanna Schaffer: Ambivalenzen der Sichtbarkeit. Über die Visuellen Strukturen der Anerkennung. Bielefeld: transcript 2008

Mitgearbeitet haben bisher auch:

Mareike Bernien war von Oktober 2012 bis September 2017 künstlerische Mitarbeiterin im Fachbereich Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation. Sie arbeitet als Künstlerin, Filmemacherin und Lehrende medial zwischen experimentellem Film, Hörspiel und Text. In ihren Arbeiten will sie Bilder als Material des Denkens produzieren. Dazu orientiert sie sich an historiographischen Praktiken, um ideologische Gewissheiten der Repräsentation, Produktionsmittel und historische Kontinuitäten zu hinterfragen. Es geht dabei weniger um die Herstellung vermeintlich neuer Bilder, als darum, die sozialen, ökonomischen und ideologischen Bedingungen, unter denen vorhandene Bilder hervor gebracht worden sind, zu bestimmen und zu reflektieren, um so einen veränderten Blick auf die Gegenwart und ihre Bildpraxen werfen zu können. Mareike Bernien arbeitet oft kollektiv und im Dialog mit anderen, wie langjährig mit ihrer Arbeitskollegin Kerstin Schroedinger. Sie wurde 2016 an der Akademie der bildenden Künste Wien mit einer Arbeit zu „Politiken der Farbe im Film“ promoviert.

www.mar-ker.org

Nataša Ilić hat als internationale Gastdozentin im SoSe 17 einen Schwerpunkt/ein Projekt zum Thema Exhibiting and Curating as Practices of Translation unterrichtet. Nataša Ilić arbeitet als freiberufliche Kuratorin im Kuratorinnenkollektiv What, How & for Whom / WHW, das in Zagreb seine Basis hat. Mit WHW ist und war Nataša Ilić international für die wichtigsten gegenwärtigen Kunstkontexte tätig – in New York, Madrid, Hong Kong, Wien, Moskau, Zagreb, Utrecht, Antwerpen, Istanbul und an vielen anderen Orten der Welt. Sie konzipierte und organisierte mit WHW die 11. Istanbul Biennale 2009, im Jahr davor kuratierte sie den kroatischen Pavillion für die Biennale in Venedig. Für die Galerija Nova in Zagreb konzipiert sie seit vielen Jahren inhaltlich/ästhetisch beispielsetzende Ausstellungen, die in die ganze Welt hin ausstrahlen.

Lehrveranstaltungen von Nataša Ilić:
Internationalization of the Western Gaze, or: Exhibiting and Curating as Practices of Translation
Practical Theory, Workshop
Theoretical Practice/Lecture Class (Vorlesung)

Robin Vehrs studiert seit 2013 an der Kunsthochschule Kassel. In seiner ästhetischen Praxis interessiert er sich für die Verdrehung geläufiger Comicästhetiken, -herstellungsprozesse und -klischees. Seine Arbeiten reichen von Comics über Illustrationen und Filme bis zu Installationen, die oft auf humorvolle Weise normative Erwartungen von Repräsentation von Körpern und Erzählweisen im Comic entgegen wirken. Er ist Mitglied und Mitbegründer des Institute for Contemporary Cartooning (ICC). Im Sommersemester 2017 ist er zusammen mit Freya Chakour studentische als Hilfskraft im Arbeitsbereich Theorie und Praxis der visuellen Kommunikation tätig.

Freya Chakour studierte bis 2017 an der Kunsthochschule Kassel im Bereich der Bildenden Kunst. Sie versteht sich als Künstlerin und Textproduzentin, in deren Praxis installative Arbeiten und Publikationen entstehen, die sich im Zusammenhang von Bild und Text im Raum entfalten und dabei Themen wie Heimat, Distanz, die Veränderung von Orten und Erinnerungen aufgreifen. Seit 2012 ist sie Mitglied des studentisch selbstorganisierten Kollektivs für Text an der Kunsthochschule Kassel, in dem Texte gemeinsam bearbeitet und besprochen werden. Zusammen mit Robin Vehrs wird sie im Sommersemester 17 als Studentische Hilfskraft in der Tup arbeiten und Ansprechpartnerin für Studierende sein.

Evelyn Wangui Gichuhi alias miss eve beschäftigt sich in ihren Arbeiten – Comics, Fotos, Collagen, mehrsprachige Texte & Film, Gif-Animationen & Installationen – mit Machtverhältnissen und den von diesen definierten Identitäten in einer globalisierten Welt. Sie schloß 2014 ihr Studium der visuelle Kommunikation, Schwerpunkt Illustration und Grafik an der Kunsthochschule Kassel ab. evelynlayout@googlemail.com. Im Wintersemester 16_17 unterrichtete sie im Rahmen der Theorie & Praxis der VisKom eine Einführung in den Raum der zeitgenössischen postkolonialen Popkultur.

Kann es sein, dass oft geglaubt wird, ein geschriebener Text beschriebe die Arbeit eine*r visuelle_n Künstler*in genauer als dies ihre eigene Bildsprache tut? *

evelynwangui.com

Ida Lorbach studiert Bildende Kunst an der Kunsthochschule Kassel. In ihrer ästhetischen Praxis untersucht sie Beziehungen zwischen Theorien (Bildern, Texten) und persönlichen, institutionellen und gesellschaftlichen Konflikten, mit einem besonderen Interesse für die sinnlichen Eigenschaften von Materialien und für die konkrete / körperliche Erfahrung von Strukturen und von Anordnungen im Raum. Ihre Arbeiten sind z. B. Zeichnungen, Installationen, Texte, Performances; sie arbeitet regelmäßig auch in Kooperation mit anderen, z.B. im Kollektiv für Text. Für ihre Examensarbeit siehe Das Wilde unter ‘Research’. Im Wintersemester 2016/17 war sie gemeinsam mit Freya Chakour als studentische Hilfskraft im Arbeitsbereich Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation tätig.

Winter term 2015_16

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We most heartedly welcome Bini Adamczak, who will be teaching as a visting professor in the Department of Visual Communication during winter semester 2015/16 while Johanna Schaffer is on research leave. Click here for Bini Adamczak’s courses (most of them held in cooperation with Mareike Bernien). Bini Adamczak is an author and an artist, who works in the visual and performative fields. She studied philosophy and sociology in Frankfurt / Main where she also earned her PhD with a study on ‘Das Geschlecht der Revolution’ (Revolution’s Gender). As a public speaker and teacher she commutes in Europe’s academic as well as cultural fields (her books and texts are currently being translated into English, French, Spanish, Swedish, and Greek). Bini Adamczak lives in Berlin.

Scroll down for a selection of her recent publications

Wir freuen uns, dass Bini Adamczak im Wintersemester 2015_16 die Vertretungsprofessur der Visuellen Kommunikation übernehmen und für die Theorie & Praxis der VisKom unterrichten wird, während Johanna Schaffer im Forschungssemester ist. Für Bini Adamczaks zum Teil gemeinsam mit Mareike Bernien abgehaltenen Lehrveranstaltungen siehe hier (link).

Bini Adamczak arbeitet als freie Autorin und Künstlerin im visuellen und vor allem performativen Feld. Sie hat in Frankfurt am Main Philosophie und Soziologie studiert und dort in Soziologie mit einer Arbeit über „Das Geschlecht der Revolution“ promoviert. Als Vortragende und Lehrende pendelt sie im europäischen Raum sowohl im akademischen als auch im kulturellen Feld (ihre Bücher und Texte wurden und werden ins Englische, Französische, Spanische, Schwedische und Griechische übersetzt). Sie lebt in Berlin.

Eine Auswahl ihrer neueren Veröffentlichungen:

Plädoyer für eine Utopie politischer Amnesie, in: AK Loukanikos (Hg.), History is Unwritten, Münster 2015

(Zusammen mit Guido Kirsten): If … then … else. Historische Potenziale, konkrete Utopien, mögliche Transformationen, in: jour fixe initiative berlin (Hg.): Etwas fehlt. Utopie, Kritik und Glücksversprechen, Münster 2013

Socialism, for real? Träume, Begriffe, Geschichten, in: SEK – Selbsthilfegruppe Ei des Kommunismus (Hg.):Was tun mit Kommunismus? Kapitalismus, „real existierender Sozialismus“, konkrete Utopien heute, Münster 2013

(Zusammen mit Mike Laufenberg): Relax, It’s Not Only a Ghost—On the Im/possibility of Queer Collectivity: An Unfinished Conversation, in: Import – Export – Transport. Queer Theory, Queer Critique and Activism in Motion, Wien 2012

Maskierte Gesellschaft. Über die Beziehung von Ware und Liebe, in: Antke Engel und Jess Dorrance, Bossing Images. Macht der Bilder, queere Kunst und Politik, Berlin 2012

Zahlt doch, ihr Germans, in: Jungle World. Die linke Wochenzeitung, Nr. 25, 18. Juni 2015 (Zusammen mit Jakob Apfelböck)

Wir und die anderen, in: Jungle World. Die linke Wochenzeitung, Nr. 15, 10. April 2014 (Zusammen mit Margarita Tsomou)

Stefan Bast arbeitet und forscht als Künstler und Kunstvermittler in unterschiedlichen Medien und Kontexten. Häufig bildet die Auseinandersetzung mit Fotografie und die Thematisierung und Unterwanderung normativer Bild-Taktiken einen Interessensschwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit. Kunstvermittlung als kritische und performative Praxis bildet einen wichtigen Teil seines Tuns, für die er mit unterschiedlichen Gruppen und (außerschulischen) Institutionen zusammenarbeitet. Studium der Fächer Kunst, Germanistik und Geografie für das Lehramt an Gymnasien an der Philipps-Universität Marburg und an der Kunsthochschule Kassel (Diplom 2012, 2013) und der Bildenden Kunst in den Klassen von Urs Lüthi und Bernhard Prinz (Diplom Herbst 2014). Er war von Oktober 2014 bis August 2015 künstlerischer Mitarbeiter im Bereich Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation.

Kati Liebert ist Künstlerin und Fotografin. Sie hat im September 2012 ihr Studium an der Kunsthochschule Kassel bei Bernhard Prinz und Joel Baumann abgeschlossen. Sie hat von November 2012 bis April 2014 als wissenschaftliche Hilfskraft den Arbeitsbereich Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation mit aufgebaut und war 2013/13 Meisterschülerin von Johanna Schaffer.

Das Medium Fotografie bildet oft die Basis ihrer künstlerischen Praxis. In einem Prozess der Auseinandersetzung mit Stereotypen, Vorstellungs- und Idealbildern und vorhandenen Sehgewohnheiten bieten ihr privates Bildarchiv und vorgefundene Archive wie das Weltarchiv „Google‐Bilder“ Material für ihre an De- und Rekontextualisierung ausgerichtete künstlerischen Arbeit.