WS 2026/27

DIE ‘THEORIE & PRAXIS DER VISKOM’ IST EIN ARBEITSBEREICH (DH KEINE KLASSE)

Die ‘Theorie & Praxis der Visuellen Kommunikation’ ist als Arbeitsbereich organisiert und nicht als ‘Klasse’. Das bedeutet, dass die Lehrveranstaltungen und die Projekte, die hier angeboten werden, allen Studierenden der KhK / der Uni Kassel offen stehen. Genauere Informationen zu Anmeldungen und Wünschen der Lehrenden in Bezug auf Verbindlichkeit finden sich in den Beschreibungen der LVs bzw. der Projekte.

Und voilà der Link zum allgemeinen ->  KhK Kalender

Kolloquium

Übung: Johanna Schaffer, Miriam Schickler

Zweiwöchentlich, Mittwoch 10:30-13:00 (pünktlich) im Arbeitsraum der tup, Nordbau 0324

21.10.26, 04.11.26, 18.11.26, 02.12.26, 16.12.26, 20.01.27, 03.02.27

Anmeldungen bis 16.10.26 bei janis.schmidt AT uni-kassel.de

Im Kolloquium gemeinsam diskutiert werden Konzepte, Projekte und Abschlussarbeiten. Das Kolloquium ist offen für Studierende aller unterschiedlichen Semester und Studiengänge. Es bietet die Möglichkeit, über die eigene Arbeit und die Projekte anderer Studierender aus verschiedenen Praxisperspektiven zu diskutieren. Und: das Kolloquium ist für den Verlauf des Semesters verbindlich. Zum ersten Treffen können alle Interessierten kommen, ab dem zweiten Treffen gilt: die, die mitmachen, kommen zu jedem weiteren Treffen. Weitere Spielregel: jede der anwesenden Studierenden diskutiert ein Mal im Semester ein eigenes Projekt mit und vor der gesamten Gruppe. Das Kolloquium findet in Präsenz statt (nachdem wir immer noch in pandemischen Verhältnissen arbeiten, gibt es bei Bedarf und nach Rücksprache für Teilnehmende die Möglichkeit, online zuzuhören).

Im Lehramt Kunst anrechenbar als L3_Modul 24.

Militarisierung kritisieren und kartografieren: den ‘Defense Hub Nordhessen’ mappen

Projekt: Chiny Udeani, Johanna Schaffer

Anmeldung bis 22.10.26 bei johanna.schaffer AT uni-kassel.de

Teilnehmende: max 12

Vorbesprechung: Freitag 23.10.26 10-11h30, im Arbeitsraum der tup, Nordbau 0324

3 gemeinsame Treffen:

Freitag 6.11., 10 – 15h

Freitag 4.12., 10 – 15h

Freitag 22.01.27, 10 – 15h

Dieses gemeinsame Rechercheprojekt ist der Entwicklung von Darstellungsformen gewidmet, die die erneute Aufrüstung Kassels zeigbar, nachvollziehbar und/oder sinnlich erfahrbar machen. Wir wollen verschiedene Arten von Karten und anderen kartografierenden Darstellungsweisen entwickeln, die kritische Bildsprachen und -strategien nutzen (reflexiv, dekolonial, queer- und transfeministisch, antirassistisch, dekonstruktiv, antipatriarchal, radikaldemokratisch, crip-affirmativ). Das Projekt ist zweisemestrig. Die erarbeiteten Überlegungen/Darstellungen sollen im Mai 2027 öffentlich präsentiert werden.

“Defence Hub Nordhessen” nennen die hessische Landesregierung und Rheinmetall in einem gemeinsamen Memorandum am 26. August 2026 eine 260 Millionen Euro Investition mit drei strategischen Schwerpunkten: der Ausbau des Rheinmetall-Werks in Kassel, der Aufbau eines “Central Logistics & Training Hubs” am Flughafen Calden und der Aufbau eines Drohnentestzentrums von Rheinmetall.

Von den Straßen in die Institutionen? Bewegungsgeschichte, Bewegungswissen und ihre audiovisuelle Vermittlung im deutschsprachigen Raum

Seminar: Miriam Schickler

Zweiwöchentlich, Dienstags 16:00 – 19:00 Uhr (pünktlich) ab 20.10.2026, Raum 0325 (Arbeitsraum der TuP)

20.10., 03.11., 17.11., 01.12., 15.12., 19.01., 02.02.

Anmeldung bis zum 20.10.2026 bei miriam.schickler@uni-kassel.de

Wissenschaftler*innen, aber auch Künstler*innen und Gestalter*innen wurden in den vergangenen Jahren von politisch rechten Kontexten zunehmend mit Aktivismusvorwürfen konfrontiert. Dies trifft vor allem Fächer und Perspektiven, die gesellschaftliche Normen in Frage stellen und kritisieren, wie zum Beispiel die Disability Studies oder die Gender Studies.

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit einigen Formen der deutschsprachigen Wissens- und Theoriebildung, deren historische Anfänge auf den Straßen und in selbstverwalteten Räumen zu verorten sind, also fernab von Institutionen. Zum Beispiel schauen wir uns an, welchen Beitrag der Aktivismus der Behindertenbewegung zur Entwicklung der deutschsprachigen Disability-Studies geleistet hat, oder in wieweit die selbstorganisierten Bündniskonferenzen von migrantischen, jüdischen und Schwarzen Frauen und Lesben das Verständnis von Intersektionalität mit geprägt haben.

Über ausgewählte Texte, Dokumente und audiovisuelle Medien untersuchen wir die Zusammenhänge zwischen Bewegungsgeschichte, Bewegungswissen und deren Verhältnis zur Institutionalisierung.

Für die Teilnahme am Seminar inklusive vorbereitendem Lesen ausgewählter Texte gibt es einen Teilnahmenachweis (‘Schein’) über 2 SWS.

Theorie-Lesekreis: queer & trans Theorien

Übung, Johanna Schaffer

Verbindliche Vorbesprechung: Donnerstag 15.10.26, 16.00 (d.h. mitmachen kann nur, wer sich angemeldet hat und an der Vorbesprechung teilnimmt – wir machen bei der Vorbesprechung aus, wie wir miteinander arbeiten wollen)

Jeden Donnerstag ab 15.10.26, 16 – 17.30h, im Arbeitsraum der tup, Nordbau 0324

Anmeldung bis 14.10.26 bei janis.schmidt AT uni-kassel.de

Eines der Feedbacks in der letztsemestrigen Transrage und Antifaschismus Lese-, Play- und Praxisgruppe war: lieber öfter und kürzer treffen, also lasst uns das ausprobieren: Jede Woche 90 Minuten Lesekreis zu queer und trans Theorien. Ein zentraler Inhalt des Lesekreises ist Theorie-Lesen als Technik und Praxis (was ist der Unterschied zwischen Paraphrasieren und Interpretieren, was sind die wichtigen begrifflichen Setzungen eines Textes, was seine zentrale These etc.)  Zur Textwahl hier in Kürze mehr.

Zur Geschichte queerer Theorien und Politiken wird im November Antkek A. Engel als Gast an einem Novembertermin eingeladen sein.

Für die Teilnahme am Lesekreis und die Erarbeitung eines 5 – 7 minütigen Inputs (alternativ: einer zwei- bis dreiseitigen schriftlichen Arbeit zu einem der gelesenen Texte) gibt es einen Teilnahmenachweis (‘Schein’) über 1 SWS.

Workshop: Bewerbungen um eine Stelle im akademischen Feld

15.01.2027, 10 – 13.00

Anmeldungen bis 11.01.27 bei janis.schmidt AT uni-kassel.de

Dieser Workshop ist für die Graduiertenschule Bewegtbild [GBB] entwickelt, i.e. advanced level, aber offen für sechs weitere Studierende der KhK: Wie liest man eine Ausschreibung? Wie läuft ein Bewerbungsverfahren an einer Uni, z.B. für eine künstlerische oder wissenschaftliche Mitarbeiter:innenstelle? Wie sieht eine schriftliche Bewerbung aus, aus welchen Teilen besteht sie? Ein Workshop, der wahrscheinlich auch für andere Arten der Bewerbung hilfreich ist. (Bringt Stellenausschreibungen mit, die Ihr gefunden habt bzw. die Euch interessieren.)