Color Codes as Monsters’ Tools (AT)

Ausgehend von meiner künstlerischen Abschlussarbeit setze ich mich mit der Bedeutungsgeschichte von Farbe in unterschiedlichen historischen Kontexten auseinander. Ich untersuche ihre Auswirkungen insbesondere in Bezug auf die Produktion rassifizierter und vergeschlechtlichter Identitäten. In der Publikation verbinde ich theoretische Reflexion mit visueller Argumentation und verstehe Farbe nicht als passive Eigenschaft von Bildern oder Objekten, sondern als Akteurin, die historisch in Machtverhältnisse eingebunden ist und aktiv an der Produktion von Realität beteiligt ist.

Amelie Noll arbeitet als Grafikdesignerin an der Schnittstelle von Theorie und Praxis. Sie studierte Visuelle Kommunikation und realisiert derzeit (2026/27) ihr Meisterschüler*innenprojekt bei Johanna Schaffer.

Foto: Amelie Noll, Zitat: David Batchelor, Chromophobia (2000), S. 22.