Militarisierung kritisieren und kartografieren: den ‘Defense Hub Nordhessen’ mappen

Projekt: Chiny Udeani, Johanna Schaffer

Anmeldung bis 22.10.26 bei johanna.schaffer AT uni-kassel.de

Teilnehmende: max 12

Vorbesprechung: Freitag 23.10.26 10-11h30, im Arbeitsraum der tup, Nordbau 0324

3 gemeinsame Treffen:

Freitag 6.11., 10 – 15h

Freitag 4.12., 10 – 15h

Freitag 22.01.27, 10 – 15h

Dieses gemeinsame Rechercheprojekt ist der Entwicklung von Darstellungsformen gewidmet, die die erneute Aufrüstung Kassels zeigbar, nachvollziehbar und/oder sinnlich erfahrbar machen. Wir wollen verschiedene Arten von Karten und anderen kartografierenden Darstellungsweisen entwickeln, die kritische Bildsprachen und -strategien nutzen (reflexiv, dekolonial, queer- und transfeministisch, antirassistisch, dekonstruktiv, antipatriarchal, radikaldemokratisch, crip-affirmativ). Das Projekt ist zweisemestrig. Die erarbeiteten Überlegungen/Darstellungen sollen im Mai 2027 öffentlich präsentiert werden.

“Defence Hub Nordhessen” nennen die hessische Landesregierung und Rheinmetall in einem gemeinsamen Memorandum am 26. August 2026 eine 260 Millionen Euro Investition mit drei strategischen Schwerpunkten: der Ausbau des Rheinmetall-Werks in Kassel, der Aufbau eines “Central Logistics & Training Hubs” am Flughafen Calden und der Aufbau eines Drohnentestzentrums von Rheinmetall.