tup Mitarbeiter*innen

tup Mitarbeiter*innen

Saskia Kaffenberger, studentische Hilfskraft im Arbeitsbereich Theorie und Praxis der visuellen Kommunikation für das Wintersemester 20/21. saskia.kaffenbergerATstudent.uni-kassel.de

Miriam Schickler, künstlerische Mitarbeiterin, ist Kulturschaffende, die an der Schnittstelle von Klang, Forschung, Performance und Bildung arbeitet. Sie hat Sozial- und Kulturanthropologie in London und Berlin studiert. Ihre künstlerische Praxis entstand und entwickelte sich in aktivistischen und queerfeministischen kollektiven Kontexten und basiert nach wie vor auf der Zusammenarbeit mit anderen Menschen. Dieser kollaborative Ansatz zielt darauf ab, neue Formen des Wissens zu schaffen, die auf einer Vielzahl von Erfahrungen und Praktiken beruhen. Die so entstehenden Arbeiten befassen sich vor allem mit der Verbindung verschiedener Raum-Zeitlichkeiten und versuchen, oft übersehene oder zum Schweigen gebrachte historische Verstrickungen hervorzuheben. Zwischen 2016 und 2020 hat sie die *foundationClass der weißensee kunsthochschule berlin mitgegründet und mit aufgebaut. miriam.schicklerATuni-kassel.de

Miriam Schickler, künstlerische Mitarbeiterin [artistic associate], is a cultural practitioner working at the intersection of sound, research, performance and education.
She studied Social and Cultural Anthropology in London and Berlin. Her artistic practice emerged and developed in activist and queerfeminist collective contexts and continues to be based on work with other people. This collaborative approach aims at creating new forms of knowledge based on a multiplicity of experiences and practices. The work that emerges is primarily concerned with connecting different spatio-temporalities and seeks to uncover often overlooked or silenced historical entanglements. Between 2016 and 2020, she co-founded and helped establish the *foundationClass at weißensee academy of art berlin.

Johanna Schaffer, seit 2012 Professorin im Arbeitsbereich Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation, arbeitet als Theoretikerin und Lehrende, die sich für die politischen Dimensionen ästhetischer Prozesse interessiert, oft gemeinsam mit Gestalter*innen und Künstler*innen; und gerne auch in außerakademischen kollektiven/selbstorganisierten Zusammenhängen. Promotion an der Universität Oldenburg mit einer Arbeit über die Ambivalenzen der Sichtbarkeit. Aufbau eines praxisbasierten Doktoratsprogrammes und einer kunstbasierten Forschungsplattform, mit Tom Holert und Renate Lorenz, 2009 bis 2012 an der Akademie der bildenden Künste Wien. Lehrtätigkeit u.a. an der Universität für angewandte Kunst Wien, der Kunstuniversität Linz und der Design-Universität St. Pölten. johanna.schafferATuni-kassel.de

 

Mitgearbeitet in der Lehre und Organisation bzw in der Forschung haben auch:

Lien Woywod, als studentische Hilfskraft im Arbeitsbereich Theorie und Praxis der visuellen Kommunikation, für das Sommersemester 2020 und das Wintersemester 20/21. Hier halfen sie dabei, die bisherigen, physischen Treffen in virtuelle Formate zu übersetzen, wobei sie sich besonders für den Übertragungs-Prozess interessierten. Woywod@student.uni-kassel.de

Ayfer Karabiyik, als Gastprofessorin und als Philipp Schwartz Fellow (2017-2020) an der Kunsthochschule / der Universität Kassel.  Ayfer Karabiyk ist Künstlerin und Nachwuchswissenschaftlerin, die einen Doktortitel an der Minar-Sinan-Universität in Istanbul erworben hat. Ihre Arbeit setzt sich mit den Grenzen zwischen Kunst und wissenschaftlichen/akademischen Praktiken auseinander sowie mit den widersprüchlichen Anforderungen akademischer/wissenschaftlicher Arbeit im Bereich der Kunst. Ihre Doktorarbeit mit dem Titel „Inquiry on the boundaries of a dissertation on the shelf as an artwork in the context of an artistic/academic study“ repräsentiert eine Untersuchung akademischer/wissenschaftlicher Arbeitsformate mit künstlerischen Verfahren. In dem Versuch, Methoden, Prozesse und Institutionen schreibbar zu machen – und zwar auf eine Weise, die sich von den Stereotypen des wissenschaftlichen Kunstwerks und den Vorbehalten des westlichen gegenüber dem östlichen Modernismus distanziert –, wird eine Methode der Kritik entwickelt, die auf das aktuell entstehende Feld der kunstbasierten Forschung abzielt.

Isabel Paehr, künstlerische Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Re:Coding Algorithmic Culture, arbeitet als Game Developerin und künstlerisch Forschende mit und an Strukturen des Virtuellen. In oft kollaborativen Projekten gestaltet, programmiert and schreibt sie entlang von Material, Leaking/Melting, Klassifizierung und Play. 2019 – 2021 untersuchte sie im Forschungsprojekt Re:Coding Algorithmic Culture die Materialität und Metaphorik von Internetinfrastruktur und distributierten Netzwerken. https://isabelpaehr.com

Ipek Burçak, Künstlerin, 2019 – 2021 künstlerische Mitarbeiterin im Projekt Re:coding Algorithmic Culture, forscht u.a. zu Performativität von Wissen und Neurodiversität in Bezug auf Computing.

Robin Vehrs, im Sommersemester 2020, im Wintersemester 2019/20, und im Sommersemester 2017 zusammen mit Freya Chakour, als studentische Hilfskraft im Arbeitsbereich Theorie und Praxis der visuellen Kommunikation. Er studiert seit 2013 an der Kunsthochschule Kassel. In seiner ästhetischen Praxis interessiert er sich für die Verdrehung geläufiger Comicästhetiken, -herstellungsprozesse und -klischees. Seine Arbeiten reichen von Comics über Illustrationen und Filme bis zu Installationen, die oft auf humorvolle Weise normative Erwartungen von Repräsentation von Körpern und Erzählweisen im Comic entgegen wirken. Er ist Mitglied und Mitbegründer des Institute for Contemporary Cartooning (ICC). robin.vehrs@student.uni-kassel.de

Anke Dyes ist Künstlerin und Autorin und arbeitete zwischen November 2018 und April 2020 als künstlerische Mitarbeiterin im Bereich Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation. Sie hat Kunst und Critical Studies in Leipzig und Wien studiert, hat an der HGB in Leipzig in der Klasse Expanded Cinema gearbeitet und war zuletzt Redakteurin bei Texte zur Kunst. Sie forscht seit längerem zur Performativität der Performance Art.

Michel Esselbrügge, im Sommersemester 2019 als studentische Hilfskraft. Michel studierte von 2012 bis 2019 Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel. Er ist Mitglied und Mitbegründer des Institute for Contemporary Cartooning (ICC). 2018 erschien sein erstes Buch Langfinger & Wackelzahn beim Rotopol Verlag. Seinen wöchentlichen Web-Comic „Link in Bio“ kann man hier (http://linkinbio.michelesselbruegge.com/) lesen. 

Charlotte Hermann, im Wintersemester 2018/19 als studentische Hilfskraft. Sie studiert seit 2012 an der Kunsthochschule Kassel. Ihre Medienschwerpunkte sind Sprache und Text, Bewegungsimprovisation und Performance und Installation. Wiederkehrende Themen und BegleiterInnen sind Spiel, Witz, Ordnung und Flüchtigkeit. Ausgang des künstlerischen Forschens und Tuns sind oftmals Situationen, in denen nicht-intentionale (fragwürdige/übermütige/unverständliche/rätselhafte) Handlungen vollzogen werden, denen sie im Verfassen von Texten, Konzipieren von Installationen mit latentem Aufforderungscharakter oder Performances nachgeht. Sie war Teil des Kollektivs für Text, einem studentisch initiierten Raum und arbeitet weiterhin gern im Zusammenschluss mit KollegInnen, aktuell in der Tanz-/Performancegruppe dorthin, die an wöchentlich wechselnden öffentlichen Orten forscht und tanzt.

Christine Seefried, als studentische Hilfskraft, im Sommersemester 2018.

Aline Benecke, von November 2017 bis Oktober 2018, als künstlerische Mitarbeiterin im Bereich Theorie & Praxis der visuellen Kommunikation. Sie forscht und arbeitet künstlerisch zu Konstruktionen kultureller Identität, zu identitätspolitischen Fragen und zur politischen Relevanz des Visuellen. Sie interessiert sich in ihrer Arbeit für de- und postkoloniale Theorien und für queeren und Schwarzen Feminismus. Ihr gegenwärtiges künstlerisches Forschungsprojekt wird realisiert als Serie von Workshops, Installationen, Essays und Performances im Rahmen des künstlerischen Doktorats an der Akademie der bildenden Kunst in Wien. aline.benecke(at)uni-kassel.de

Mareike Bernien, von Oktober 2012 bis September 2017, als künstlerische Mitarbeiterin im Fachbereich Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation. Sie arbeitet als Künstlerin, Filmemacherin und Lehrende medial zwischen experimentellem Film, Hörspiel und Text. In ihren Arbeiten will sie Bilder als Material des Denkens produzieren. Dazu orientiert sie sich an historiographischen Praktiken, um ideologische Gewissheiten der Repräsentation, Produktionsmittel und historische Kontinuitäten zu hinterfragen. Es geht dabei weniger um die Herstellung vermeintlich neuer Bilder, als darum, die sozialen, ökonomischen und ideologischen Bedingungen, unter denen vorhandene Bilder hervor gebracht worden sind, zu bestimmen und zu reflektieren, um so einen veränderten Blick auf die Gegenwart und ihre Bildpraxen werfen zu können. Mareike Bernien arbeitet oft kollektiv und im Dialog mit anderen, wie langjährig mit ihrer Arbeitskollegin Kerstin Schroedinger. Sie wurde 2016 an der Akademie der bildenden Künste Wien mit einer Arbeit zu „Politiken der Farbe im Film“ promoviert. www.mar-ker.org

Freya Chakour, zusammen mit Robin Vehrs im Sommersemester 2017 als studentische Hilfskraft in der Tup und Ansprechpartnerin für Studierende. Sie studierte bis 2017 an der Kunsthochschule Kassel im Bereich der Bildenden Kunst. Sie versteht sich als Künstlerin und Textproduzentin, in deren Praxis installative Arbeiten und Publikationen entstehen, die sich im Zusammenhang von Bild und Text im Raum entfalten und dabei Themen wie Heimat, Distanz, die Veränderung von Orten und Erinnerungen aufgreifen. Seit 2012 ist sie Mitglied des studentisch selbstorganisierten Kollektivs für Text an der Kunsthochschule Kassel, in dem Texte gemeinsam bearbeitet und besprochen werden. .

Evelyn Wangui Gichuhi alias miss eve als Lehrbeauftragte. Sie beschäftigt sich in ihren Arbeiten – Comics, Fotos, Collagen, mehrsprachige Texte & Film, Gif-Animationen & Installationen – mit Machtverhältnissen und den von diesen definierten Identitäten in einer globalisierten Welt. Sie schloß 2014 ihr Studium der visuelle Kommunikation, Schwerpunkt Illustration und Grafik an der Kunsthochschule Kassel ab. evelynlayout@googlemail.com. Im Wintersemester 16_17 unterrichtete sie im Rahmen der Theorie & Praxis der VisKom eine Einführung in den Raum der zeitgenössischen postkolonialen Popkultur. Kann es sein, dass oft geglaubt wird, ein geschriebener Text beschriebe die Arbeit eine*r visuelle_n Künstler*in genauer als dies ihre eigene Bildsprache tut? * evelynwangui.com

Ida Lorbach, im Wintersemester 2016/17 gemeinsam mit Freya Chakour als studentische Hilfskraft im Arbeitsbereich Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation. Sie studierte Bildende Kunst an der Kunsthochschule Kassel. In ihrer ästhetischen Praxis untersucht sie Beziehungen zwischen Theorien (Bildern, Texten) und persönlichen, institutionellen und gesellschaftlichen Konflikten, mit einem besonderen Interesse für die sinnlichen Eigenschaften von Materialien und für die konkrete / körperliche Erfahrung von Strukturen und von Anordnungen im Raum. Ihre Arbeiten sind z. B. Zeichnungen, Installationen, Texte, Performances; sie arbeitet regelmäßig auch in Kooperation mit anderen, z.B. im Kollektiv für Text. Für ihre Examensarbeit siehe Das Wilde unter ‘Research’.

Stefan Bast war von Oktober 2014 bis August 2015 künstlerischer Mitarbeiter im Bereich Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation. Er arbeitet und forscht als Künstler und Kunstvermittler in unterschiedlichen Medien und Kontexten. Häufig bildet die Auseinandersetzung mit Fotografie und die Thematisierung und Unterwanderung normativer Bild-Taktiken einen Interessensschwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit. Kunstvermittlung als kritische und performative Praxis bildet einen wichtigen Teil seines Tuns, für die er mit unterschiedlichen Gruppen und (außerschulischen) Institutionen zusammenarbeitet. Studium der Fächer Kunst, Germanistik und Geografie für das Lehramt an Gymnasien an der Philipps-Universität Marburg und an der Kunsthochschule Kassel (Diplom 2012, 2013) und der Bildenden Kunst in den Klassen von Urs Lüthi und Bernhard Prinz (Diplom Herbst 2014).

Kati Liebert hat von November 2012 bis April 2014 als wissenschaftliche Hilfskraft den Arbeitsbereich Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation mit aufgebaut. Sie ist Künstlerin und Fotografin. Sie hat im September 2012 ihr Studium an der Kunsthochschule Kassel bei Bernhard Prinz und Joel Baumann abgeschlossen. Das Medium Fotografie bildet oft die Basis ihrer künstlerischen Praxis. In einem Prozess der Auseinandersetzung mit Stereotypen, Vorstellungs- und Idealbildern und vorhandenen Sehgewohnheiten bieten ihr privates Bildarchiv und vorgefundene Archive wie das Weltarchiv „Google‐Bilder“ Material für ihre an De- und Rekontextualisierung ausgerichtete künstlerischen Arbeit. Sie war 2012/13 Meisterschülerin von Johanna Schaffer.