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DIE ‘THEORIE & PRAXIS DER VISKOM’ IST EIN ARBEITSBEREICH (DH KEINE KLASSE)

Die ‘Theorie & Praxis der Visuellen Kommunikation’ ist als Arbeitsbereich organisiert und nicht als ‘Klasse’. Das bedeutet, dass die Lehrveranstaltungen und die Projekte, die hier angeboten werden, allen Studierenden der KhK / der Uni Kassel offen stehen. Genauere Informationen zu Anmeldungen und Wünschen der Lehrenden in Bezug auf Verbindlichkeit finden sich in den Beschreibungen der LVs bzw. der Projekte.

Und voilà der Link zum allgemeinen ->  KhK Kalender

Erinnerung vermitteln. Gedenken gestalten.

Nordbau, TuP Arbeitsraum = 0325
Donnerstags, 14:00–17:00 Uhr (pünktlich)
Lehrende: Miriam Schickler

Anmeldung bis zum 16.04.2024 bei miriam.schickler@uni-kassel.de

18.04., 02.05., 23.05., 06.06., 20.06., 04.07.

Die Art und Weise, wie wir uns auf die Vergangenheit beziehen, beeinflusst, wer wir in der Gegenwart sind. Schon allein deshalb sind Erinnerung und Gedenken nicht nur im post-nazistischen Deutschland weiterhin stark umkämpfte Felder. In diesem Seminar nähern wir uns über ausgewählte Texte den verschiedenen Dimensionen öffentlicher bzw. kollektiver Erinnerung sowie dem Gedenken an diverse gewaltvolle Ereignisse. Anhand audiovisueller Beispielen (Film, Hörspiel, Digital Media, Illustration etc.) werden wir verschiedene Fragen kritisch erörtern, die sich vor allem an Gestalter*innen und Künstler*inenn richten, wenn es darum geht, Erinnerung zu vermitteln.

Für die Teilnahme am Seminar inklusive vorbereitendem Lesen ausgewählter Texte gibt es einen Teilnahmenachweis (‘Schein’) über 2 SWS.

Überfordernde Realitäten – Gespräch, Recherche und Projekt zu Rechtsextremismus als Medienpraxis

mit Simon Strick, Tobias Zarges, Johanna Schaffer und Joel Baumann

18.04.24 – 15.05.24

Anmeldung Projekt (max. 15 Studierende) bis 17.04.24 an tobiaszargesATuni-kassel.de

Anmeldung für das online stattfindende Gespräch mit Simon Strick (für alle Interessierten) bis 17.04.24 an saskia.kaffenbergerATstudent.uni-kassel.de

Gemeinsam werden wir zu zeitgenössischen extremistischen und faschistischen Medienpraktiken recherchieren und dabei Strategien und Formen von Diskriminierung und Desinformation besprechen, um diesen im Anschluss durch eigene Produktionen andere Antworten und Automatismen, Wirklichkeiten und Orientierungen entgegenzuhalten.

Ausgangspunkt wird ein Online stattfindendes Gespräch mit Simon Strick sein, der uns von seiner Forschung zu Rechtsextremismus und Faschismus berichten wird. Das Gespräch ist für alle offen (es gibt vorbereitend zu lesende Textausschnitte, die nach Anmeldung zugeschickt werden). Darauf aufbauend werden wir mit einer Gruppe von Studierenden an der Umsetzung von Projekten arbeiten. (Simon Strick ist für den Vortrag und die gemeinsame Präsentation und Diskussion am 15.05.24 mit dabei)

18.04.24, 15 – 17.30 online, Simon hält einen Vortrag, wir sammeln Recherche-Bausteine aus dem Vortrag zusammen.

24.04.24, 15 – 17.30 Projektstart und Verteilung Recherche-Hausaufgaben

03.05.24, 15 – 17.30, erster Online Check-In: Wie gehts Euch mit der Recherche, konzipiert ihr schon ein eigenes Projekt?

08.05.24, 15 – 17.30, zweiter Online Check-In: Wie gehts Euch mit dem eigenen Projekt?

15.05.24, 13 – 18.00, Gemeinsame Präsentation und Diskussion der jeweiligen Projekte mit Simon, Tobias, Johanna und Joel

Und wenn wir danach noch Lust haben weiterzumachen, können wir später im Semester über eine Rundgangspräsentation der jeweiligen Projekte sprechen.

Für die Teilnahme am Projekt gibt es einen sogenannten ‘Theorieschein’ über 1 SWS, nachdem die eigene Recherche im Projekt vorgestellt wurde.

Kolloquium der Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation

Übung: Miriam Schickler, Johanna Schaffer
Nordbau, tup Arbeitsraum = 0325
Mittwoch 14-tägig, 16.00 – 18.30 (pünktlich)

17.04., 8.05., 22.05., 05.06., 19.06., 03.07.

Anmeldungen bis 16.04.2024, bitte bei Saskia Kaffenberger, saskia.kaffenberger(AT)student.uni-kassel.de

Im Kolloquium gemeinsam diskutiert werden Konzepte, Projekte und Abschlussarbeiten. Das Kolloquium ist offen für Studierende aller unterschiedlichen Semester und Studiengänge. Es bietet die Möglichkeit, über die eigene Arbeit und die Projekte anderer Studierender aus verschiedenen Praxisperspektiven zu diskutieren. Und: das Kolloquium ist für den Verlauf des Semesters verbindlich. Zum ersten Treffen können alle Interessierten kommen, ab dem zweiten Treffen gilt: die, die mitmachen, kommen zu jedem weiteren Treffen. Weitere Spielregel: jede der anwesenden Studierenden diskutiert ein Mal im Semester ein eigenes Projekt mit und vor der gesamten Gruppe. Das Kolloquium findet in Präsenz statt (nachdem wir immer noch in pandemischen Verhältnissen arbeiten, gibt es bei Bedarf und nach Rücksprache für Teilnehmende die Möglichkeit, online zuzuhören).

Stilübungen

Vier Nachmittage über das Lesen und Schreiben narrativer und argumentativer (grafischer) Texte.

Workshop mit Nino Bulling und Johanna Schaffer
17.06.24 – 20.06.24, jeweils 14.00 – 17.00 Uhr
20 Studierende max.
Anmelden bis 11.06.24 bei saskia.kaffenbergerATstudent.uni-kassel.de

Womit wir arbeiten werden:
1.
Stilübungen ist ein Buch, das Raymond Queneau 1947 erstmals in Frankreich veröffentlichte. Der französische Wikipedia-Eintrag dazu lautet (in der deepl Übersetzung): “Inspiriert von Johann Sebastian Bachs Die Kunst der Fuge besteht Raymond Queneaus Buch aus einer kleinen harmlosen Geschichte, die auf 99 verschiedene Arten erzählt wird”. 

2005 adaptierte Matt Madden das Konzept für das Medium Comic. 99X: Exercises in Style exerziert dieselbe Anekdote in 99 verschiedenen grafischen und narrativen Stilen durch.

2.
Ursula Le Guin, 1998: Steering the Craft: Exercises and Discussions on Story Writing for the Lone Mariner and the Mutinous Crew.
Und:
Daša Drndić, 2007/2015: Sonnenschein. A. d. Kroatischen von Brigitte Döbert & Blanka Stipetić. “Eine Mutter wartet auf ihren Sohn. 62 Jahre zuvor ist er von den Nazis aus Gorizia, einer Stadt an der italienisch-slowenischen Grenze, entführt worden. Hier hatte sie als junges Mädchen eine Affäre mit einem SS-Offizier… Sie stößt auf andere Schicksale, liest Zeugenaussagen, betrachtet Fotos und Erinnerungsstücke.” Dieses Buch haben wir auch ausgesucht, um darüber zu sprechen, wie Autor:innen in narrativen Texten auf eigene Recherchetätigkeit und Recherchematerial verweisen können; und welche formalen Marker es braucht, um Faktizität in einem Text zu kennzeichnen.

3.
Wikipedia: „Die Genre-Theorie (von frz. genre für Gattung bzw. Stil) klassifiziert typische Merkmale erzählerischer literarischer oder filmischer Werke.“ Schaut man in ein konventionelles Scriptwriting-Handbuch, so ist Genre eine handwerkliche Konstruktion, die hilft, die Form einer Erzählung, ihre Grundstimmung, Thema, Charaktere und Handlung zu bestimmen. Ist Genre Leitplanke oder eher Staßensperre? Genre, sagt der*die US-amerikanische*r Dichter*in Eileen Myles, ist wie Gender. Dey zitiert Amber Hollibaugh: „ Bei Gender/Genre geht es nicht darum, was du tust, sondern darum, wer du denkst, dass du bist, wenn du tust, was du tust.”

Mit diesem Kurs wollen wir vorschlagen, beim Schreiben unterschiedliche Rhytmen, Stile und Sounds auszuprobieren.

Hackenporsche

 

Hackenporsche ist ein autofiktionaler Comic über den sozialen Aufstieg einer jungen Frau aus einer Arbeiterfamilie. Erzählt wird die Geschichte von Paulina, die nach ihrem Kunststudium versucht, sich in der Kunstwelt zu etablieren. Kontrastiert wird diese Erzählebene durch ein Gespräch mit ihrem Vater Ed, der von seiner Kindheit, Heimerfahrungen und dem Leben auf der Straße berichtet.

Melanie Lüdtke studiert seit 2015 Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel und hat sich auf die vielseitigen Facetten des graphischen Erzählens spezialisiert, darunter Comics über das alltägliche Leben, dokumentarische Erzählungen, autofiktionale Geschichten, Kollektivarbeiten, Illustrationen und Lesungen.

Zeichnung: Melanie Lüdtke

 

 

 

Überdruck (AT)

Die experimentelle Video- und Sound-Installation setzt sich mit den Verstrickungen zwischen Psyche, Körper und Sozialisation auseinander. Ein Fokus liegt auf der Auseinandersetzung mit Gefühlen und Gedankenstrukturen, die Depressionen begleiten, und den damit einhergehenden seelischen und körperlichen Belastungen. Eine nichtlineare Erzählung soll die Gedankenschleifen einer fiktiven Protagonistin nachvollziehbar machen und zeigen, wie persönliche Gedankenstrukturen auf gesellschaftliche Anforderungen treffen. 

Ysbell Carolina ist venezolanisch-deutscher Herkunft und darum bemüht, die Welt um sie herum zu verstehen, indem sie schreibt, filmt und zeichnet.

Foto: Ysbell Carolina Schöps

Poröse Momente (Arbeitstitel)

Diese Abschluss-Publikation kreist um die Erosion von Geschichten. Mit ihren Texten, Illustrationen und Bildgeschichten lädt sie dazu ein, sich in den Spuren unzähliger Realitätsmaschinen zu verlieren. Sie fragt nach Funktionen von Erzählungen und folgt verschlungenen Pfaden der Suche nach politischen Wirksam-Werdens. Vordergründig geht es um mediale Vermittlungen von Wissen und Geschichten; um Umgangsweisen mit Erinnerungen und Informationsfluten. Schleichend begleiten die Publikation jedoch auch Verschiebungen bürgerlicher und männlicher Formen.

Jonas Töpfer studierte seit 2016 an der Kunsthochschule Kassel in der Klasse Illustration und Comic und dem Arbeitsbereich Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation.

Zeichnung: Jonas Töpfer

18072013

This work has been made on the occasion of the anniversary of my mother’s death ten years ago (18 July 2013). The sound immersive, site-specific installation adapts to its new surrounding each time it changes locations. 18072013 comes with a Zine based on interviews around mortality, grief and anti-ableism.

Andreia Bickenbach is a mixed-media artist and a cultural worker within the field of a queer-crip-bipoc feminism; their storytelling often takes the shape of autofiction embodied in large scale installations.

 

Photo: Andreia Bickenbach.

Arbeitstitel: Hackenporsche

Hackenporsche ist ein autofiktionaler Comic über den sozialen Aufstieg einer jungen Frau aus einer Arbeiterfamilie. Erzählt wird die Geschichte von Paulina, die nach ihrem Kunststudium versucht, sich in der Kunstwelt zu etablieren. Kontrastiert wird diese Erzählebene durch ein Gespräch mit ihrem Vater Ed, der von seiner Kindheit, Heimerfahrungen und dem Leben auf der Straße berichtet.

Melanie Lüdtke studiert seit 2015 Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel und hat sich auf die vielseitigen Facetten des graphischen Erzählens spezialisiert, darunter Comics über das alltägliche Leben, dokumentarische Erzählungen, autofiktionale Geschichten, Kollektivarbeiten, Illustrationen und Lesungen.

Zeichnung: Melanie Lüdtke

Umstieg/Life Performance

Die Graphic Novel Umstieg/Life Performance (Arbeitstitel) transportiert die Leser*innen mit einem um 60 Minuten verspäteten RE 70 ins Jahr 2007 zurück und gibt einen Einblick in die heute fast vergessene deutsche Visual-Kei-Fanszene der 2000er Jahre. In dem fiktiven Coming-Of-Age-Road-Trip reisen vier junge Fans mit dem Nahverkehr der DB, um eine Visual-Kei-Band live sehen zu können. Sie haben Konflikte untereinander, vor allem aber verhandeln sie die Konflikte, die durch die Konfrontation mit der Konformität der deutschen Dominanzgesellschaft entstehen. Die Graphic Novel ist auch ein Versuch, subtile Ausdrücke von Queerness innerhalb der Szene festzuhalten.

 

Inga-Lisa Burmester studiert seit 2015 Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel und bringt ihr Interesse an zwischenmenschlichen Beziehungen, Queerness, Gender und Popkultur insbesondere mit Illustration und Comic zum Ausdruck.

Skizze: Inga-Lisa Burmester

Lost in Translation? Theoriebildungen und auditive und visuelle Vermittlungen zum Thema Rassifizierung im deutschen Kontext.

Nordbau, TuP Arbeitsraum = 0325
Donnerstag 14-tägig, 14:00–16:30 Uhr (pünktlich)
Lehrende: Miriam Schickler
(Beschränkte Online Teilnahme nach Absprache möglich)

Anmeldung bis zum 16.10.2023 bei miriam.schickler@uni-kassel.de

26.10.23, 09.11.23, 23.11.23, 07.12.23, 11.01.24, 25.01.24, 08.02.24

In diesem Seminar werden wir einige Schlüsseltexte zu Geschichte und zu intersektionalen Erfahrungen von Rassismus und Ausgrenzung im deutschsprachigen Kontext lesen. Außerdem werden wir uns zu jedem Text einigen Beispielen der auditiven und visuellen Vermittlung dieser Themen widmen.

Obwohl es viele Gemeinsamkeiten gibt, haben Rassismen in jedem Kontext eine sehr eigene Geschichte und Form. Prozesse der De/Konstruktion von Rassifizierung können deshalb nur in ihren spezifischen historischen und gesellschaftlichen Kontexten effektiv nachvollzogen werden. Dennoch werden kritische Diskurse zu Rassismus und Rassifizierung auch in Deutschland weitgehend von US-zentrierten Perspektiven dominiert. Dadurch wird die nordamerikanische Erfahrung von Rassismus verallgmeinert, wodurch antirassistische Arbeit im hiesigen Kontext erschwert werden kann. Darüber hinaus werden deutschsprachige Wissensproduktion zu Rassifizierung und vor allem ihre ohnehin schon oft marginalisierten Produzent*innen weiterhin in den Hintergrund gerückt.

Für die Teilnahme am Seminar inklusive vorbereitendem Lesen ausgewählter Texte gibt es einen Teilnahmenachweis (‘Schein’) über 2 SWS.

Im Lehramt anrechenbar für L3 (Gymnasiallehramt) Modul 24.

Visual: Amelie Noll

Kolloquium der Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation

Übung: Miriam Schickler, Johanna Schaffer
Nordbau, tup Arbeitsraum = 0325
Mittwoch 14-tägig, 16.00 – 18.30 (pünktlich)
25.10., 08.11, 22.11., 06.12., 10.01, 24.01, 07.02

Anmeldungen bis 16.10.23, 16 Uhr, bitte bei Amelie Noll, amelie.noll@student.uni-kassel.de

Im Kolloquium gemeinsam diskutiert werden Konzepte, Projekte und Abschlussarbeiten. Das Kolloquium ist offen für Studierende aller unterschiedlichen Semester und Studiengänge. Es bietet die Möglichkeit, über die eigene Arbeit und die Projekte anderer Studierender aus verschiedenen Praxisperspektiven zu diskutieren. Und: das Kolloquium ist für den Verlauf des Semesters verbindlich. Zum ersten Treffen können alle Interessierten kommen, ab dem zweiten Treffen gilt: die, die mitmachen, kommen zu jedem weiteren Treffen. Weitere Spielregel: jede der anwesenden Studierenden diskutiert ein Mal im Semester ein eigenes Projekt mit und vor der gesamten Gruppe. Das Kolloquium findet in Präsenz statt. (Nachdem wir immer noch in pandemischen Verhältnissen arbeiten, gibt es aber in Ausnahmefällen und nach Rücksprache für Teilnehmende die Möglichkeit, online zuzuhören).

Im Lehramt Kunst anrechenbar als L3_Modul 24.

Visual: Amelie Noll

Medientheorien zur Einführung / for Beginners, Teil 2, dekolonial und queerfeministisch perspektiviert

Donnerstag 14-tägig, 10.30 – 13.00 (pünktlich)

26.10.23, 09.11.23, 23.11.23, 07.12.23, 11.01.24, 25.01.24, 08.02.24

Nordbau, tup Arbeitsraum = 0325

Die Medienwissenschaften sind jung, sie entstehen im deutschsprachigen Raum erst in den 1980er und 90er Jahren, und dies mit unklarem Gegenstand (Was sind Medien? Was ist kein Medium?) und einer Vielzahl an Methoden und Ansätzen. Was sie eint, ist ihre Ausrichtung an Popkultur und Massenmedien, besonders elektronischen. Kleidung ist ein Medium und Computer auch, sagt Marshall McLuhan 1969, und Medien sind nicht nur sendende/projizierende Geräte, sondern sie orientieren, formen und transformieren die Subjekte und Gesellschaften, die mit ihnen und über sie kommunizieren. Viele Jahre später werden z.B. Sarah Sharma und Rianka Singh auf die kolonialen und sexistischen Dimensionen hinweisen, die die McLuhansche Theoriebildung durchziehen.

Auch der zweite Teil dieser Lehrveranstaltung bietet einen ersten Überblick über einige zentrale medietheoretische Konzepte und Protagonist:innen, mit einem Schwerpunkt auf antirassistischen, dekolonialen, queer- und transfeministischen Kritiken. Ein Schwerpunkt des Teils 2 wird auf Klassifikationen liegen. Allan Sekula, 1-0-1 Intersex Katalog der NGBK, Lauren Berlant, Wendy Hui Kyong Chun und Bowker & Star.

Wer einen Teilnahmenachweis über 2 SWS erwerben will, kann entweder ein kurzes Input mündlich vorstellen oder als schriftlichen Text abgeben.
Für das Lehramt Kunst anrechenbar im Modul 24/L3, wenn eine wissenschaftliche Hausarbeit im Umfang von 15 Seiten verfasst wird.
In der Kunstwissenschaft anrechenbar in Modulen BA 2.1 Vb; VII b sowie MA 2.0 II. 1

Nachdem wir immer noch in pandemischen Verhältnissen arbeiten, ist es möglich, in Ausnahmefällen und wenn vorab Bescheid gegeben wird, via Zoom zuzuhören.

Visual: Amelie Noll

 

Zum schriftlichen Teil der künstlerischen Abschlussarbeit

07.12.23, 16.45  – 18.30 Uhr

Nordbau, tup Arbeitsraum = 0325

Anmelden bitte bis 05.12.23 bei <amelie.nollATstudent.uni-kassel.de>

Um Euch bei der Ideenfindung darin zu unterstützen, wie der schriftliche Teil Eures Abschlusses aussehen könnte, werde ich Beispiele mitbringen, wie andere diese Aufgabe gelöst haben. Ich werde Euch das Interview als Textform und als schöne, wenn auch arbeitsaufwändige Lösung zeigen dafür, wie man zu einem Text kommen kann; und ich werde über Titelblatt, Gliederung, Inhaltsangabe und Literaturangaben sprechen, und darüber, welche Regeln es für das Zitieren gibt.

 

mûre mûre (AT)

In der performativen Installation « mûre mûre (AT) » werden verschiedene kulinarische und künstlerische Elemente kombiniert, um eine kollektive Sinneserfahrung herzustellen. Im Fokus steht dabei der Geschmackssinn. Traditionelle und experimentelle Zugänge zum Thema Essen werden verwoben und geben Einblicke in eine Vorstellung der Zusammenkunft.  

Lou Hardt studiert seit 2016 an der Kunsthochschule Kassel und arbeitet seitdem oft in und mit Kollektiven, an den Schnittstellen von Installation, Szenografie,  Fotografie und Kulinarik, um Räume der kollektiven Erfahrung herzustellen, die Gewohnheiten, Normen und erlernte Verhaltensregeln befragen wollen.  

Foto: Lou Hardt

Starren (Arbeitstitel)

Das Abschlussprojekt Starren ist eine ca. fünfminütige Animation von uns, Tianshu Yang und Xiaoxuan Yu, und erzählt eine alltägliche Geschichte über das Anstarren und Angestarrt-Werden. In der Öffentlichkeit von anderen mit Blicken fixiert zu werden ist oft eine schlechte Erfahrung für uns. Auf das Angestarrt-Werden reagieren wir mit Unwohlsein oder Unsicherheit, obwohl wir wissen, dass nicht jeder Blick negativ gemeint sein muss. Was können wir also tun?

Tianshu Yang & Xiaoxuan Yu studieren seit 2017 Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel und arbeiten seit 2018 in der Animationsklasse.

Screenshot: Tianshu Yang & Xiaoxuan Yu

Workshop mit Simon Strick: Forschen zu Rechtsextremismus und Faschismus als Medienpraxis

20. Juni 23, 14.00 – 17.00, Arbeitsraum Neue Medien, Raum Nr 0311

Moderation Johanna Schaffer und Joel Baumann

Anmeldung bis 19. Juni 23 bei amelie.nollATstudent.uni-kassel.de

Was heißt Forschen zu Rechtsextremismus und Faschismus als Medienpraxis für Simon Strick, der wissenschaftlich mit Medienrealitäten (und mit Rassismuskritik und Geschlechterpolitiken) beschäftigt ist? Was bedeutet das praktisch, und welche Rolle hat Schreibarbeit in dem Zusammenhang – auch als Emotionsmanagement, d.h. als Mittel der Distanznahme oder auch der Produktivmachung von gewohnten Emotionen und Affekten? Wie kann man toxischem Material aus rechten Kulturen affektiv begegnen, wie mit seiner Omnipräsenz umgehen? Wie kann man eigene Reaktionsmuster thematisieren?

Simon Strick wird im ersten Teil aus der eigenen Arbeitspraxis seiner Forschung für das Buch Rechte Gefühle berichten; im zweiten Teil sollen praktische Übungen in Schreiben, Sprechen oder Memes-Bauen ausprobiert werden. Ganz generell soll Platz zum Teilen von Überlegungen und Praktiken geschaffen werden, denn jede Praxis beruht auf Kollektivität.

Simon Strick ist Medien- und Kulturwissenschaftler am Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften und Gründungsmitglied des Performance-Kollektivs Panzerkreuzer Rotkäppchen.

 

Overwhelming: Faschismen der Gegenwart und Probleme ihrer Beschreibung

Vortrag von Simon Strick
20. Juni 23, ab 18.30 TuP Arbeitsraum, Nordbau 0325

Moderation Johanna Schaffer und Daniel Hornuff

Ich beginne meinen Vortrag bei einem Essay von Enis Maci zu rechten Influencer*innen, um dann über den zunehmend unsicheren Status der Forschung über Neofaschismen zu sprechen und von dort aus zu versuchen, tragfähige – d.h. überlastungsfähige – Arbeitsformen vorzustellen.

DIE ‘THEORIE & PRAXIS DER VISKOM’ IST EIN ARBEITSBEREICH (DH KEINE KLASSE)

Die ‘Theorie & Praxis der Visuellen Kommunikation’ ist als Arbeitsbereich organisiert und nicht als ‘Klasse’. Das bedeutet, dass die Lehrveranstaltungen und die Projekte, die hier angeboten werden, allen Studierenden der KhK / der Uni Kassel offen stehen. Genauere Informationen zu Anmeldungen und Wünschen der Lehrenden in Bezug auf Verbindlichkeit finden sich in den Beschreibungen der LVs bzw. der Projekte.

Hier findet sich übrigens das PDF ‘Wie bekomme ich einen Theorieschein’ = das “Verzeichnis wissenschaftlicher und theoriebasierter Lehrveranstaltungen an der und für die Kunsthochschule Kassel, mit besonderer Aufmerksamkeit für die Anforderungen der künstlerischen und gestalterischen  Studiengänge”. Und hier der Link zum allgemeinen ->  KhK Kalender

Bild: Amelie Noll

Kolloquium der Theorie & Praxis der Visuellen Kommunikation

Übung: Miriam Schickler, Johanna Schaffer
Nordbau, TuP Arbeitsraum, 0325
Mittwoch 14-tägig, 16.00–18.30 Uhr (pünktlich)
12.04. Vorbesprechung (verpflichtend)
26.04.23, 10.05.23, 24.05.23, 07.06.23, 21.6.23, 05.7.23

Anmeldungen bis 11.04.23, 16 Uhr, bitte bei Amelie Noll, amelie.noll(AT)student.uni-kassel.de

Im Kolloquium gemeinsam diskutiert werden Konzepte, Projekte und Abschlussarbeiten. Das Kolloquium ist offen für Studierende aller unterschiedlichen Semester und Studiengänge. Es bietet die Möglichkeit, über die eigene Arbeit und die Projekte anderer Studierender aus verschiedenen Praxisperspektiven zu diskutieren. Und: das Kolloquium ist für den Verlauf des Semesters verbindlich. Zum ersten Treffen können alle Interessierten kommen, ab dem zweiten Treffen gilt: die, die mitmachen, kommen zu jedem weiteren Treffen. Weitere Spielregel: jede der anwesenden Studierenden diskutiert ein Mal im Semester ein eigenes Projekt mit und vor der gesamten Gruppe. Das Kolloquium findet in Präsenz statt (nachdem wir immer noch in pandemischen Verhältnissen arbeiten, gibt es bei Bedarf und nach Rücksprache für Teilnehmende die Möglichkeit, online zuzuhören).

 

 

ICH HÖRE WAS WAS DU NICHT SIEHST

Eine machtkritische Auseinandersetzung zu den Beziehungen zwischen Ton und Bild in Film, Medienkunst und popkultureller Produktion

Nordbau, TuP Arbeitsraum, 0325
Donnerstag 14-tägig, 14:00–16:30 Uhr (pünktlich)
Lehrende: Miriam Schickler
(Beschränkte Online Teilnahme nach Absprache möglich)

Anmeldung bis 10.04. bei miriam.schicklerATuni-kassel.de

13.04. 14:00-16:30 Uhr
27.04. 14:00-16:30 Uhr
11.05. 14:00-16:30 Uhr
25.05. 14:00-16:30 Uhr
22.06. 14:00-16:30 Uhr
06.07. 14:00-16:30 Uhr

Der Filmtheoretiker und Komponist Michel Chion beschreibt audiovisuelle Beziehungen als einen Vertrag, in dem sich die beiden Wahrnehmungen gegenseitig beeinflussen und einander verschiedene Eigenschaften verleihen: Das, was ich sehe, wird beeinflusst von dem, was ich höre, was wiederum das verändert, was ich sehe usw.
In diesem Seminar werden wir uns anhand von Texten und diverser Beispiele kritisch mit Fragen der Audiovisualität auseinandersetzen. Wir werden analysieren, wie auditive und visuelle Elemente interagieren und Bedeutungen erzeugen. Dabei werden wir besonders der Frage nachgehen, wie durch diese Interaktion Machtstrukturen reproduziert, aber auch untergraben werden können.

Für die Teilnahme am Seminar inklusive vorbereitendem Lesen ausgewählter Texte sowie kleineren Hausaufgaben gibt es einen Teilnahmenachweis (‘Schein’) über 2 SWS.

In den Kunstwissenschaften im Modul BA 2. 1 VI a anrechenbar.
Für Lehramtsstudierende anrechenbar im Modul 24.

Bild: Amelie Noll

Medientheorien zur Einführung / for Beginners: z.B. Marshall McLuhan queerfeministisch und dekolonial gelesen, und was war der ‘Male Gaze’?

Vorlesung / Übung: Johanna Schaffer
Donnerstag 14-tägig, 10.30–13.15 Uhr (pünktlich)
13.04.23, 27.04.23, 11.05.23, 25.05.23, 01.06.23, 22.06.23, 06.07.23

Die Medienwissenschaften sind jung, sie entstehen im deutschsprachigen Raum erst in den 1980er und 90er Jahren, und dies mit unklarem Gegenstand (Was sind Medien? Was ist kein Medium?) und einer Vielzahl an Methoden und Ansätzen. Was sie eint, ist ihre Ausrichtung an Popkultur und Massenmedien, besonders elektronischen. Kleidung ist ein Medium, und Computer auch, sagt Marshall McLuhan 1969. Und was er damals auch schon sagt: Medien sind nicht nur sendende/projizierende Geräte, sondern sie orientieren, formen und transformieren die Subjekte und Gesellschaften, die mit ihnen und über sie kommunizieren. Diese Lehrveranstaltung bietet einen ersten Überblick über einige zentrale medietheoretische Konzepte und Protagonist:innen, mit einem Schwerpunkt auf antirassistischen, dekolonialen, queer- und transfeministischen Lesarten: Von Marshal McLuhan, queer- und transfeministisch und dekolonial gelesen, über Laura Mulveys ‘Male Gaze’, zu Stuart Hall, Judith Butler, Donna Haraway, Wendy Hui Kyong Chun und Paul Preciado.
Jede Sitzung hat zwei Teile: im ersten Teil werde ich die jeweils zu diskutierenden Konzepte und Protagonist*innen vorstellen, im zweiten Teil werden wir gemeinsam lesen — wenn auch immer nur kurz, und diskutieren.

Wer einen Teilnahmenachweis über 2 SWS erwerben will, kann entweder ein kurzes Input mündlich vorstellen oder als schriftlichen Text abgeben.
Für das Lehramt Kunst anrechenbar im Modul 24/L3, wenn eine wissenschaftliche Hausarbeit im Umfang von 15 Seiten verfasst wird.
In der Kunstwissenschaft anrechenbar in Modulen BA 2.1 Vb; VII b sowie MA 2.0 II. 1

Nachdem wir immer noch in pandemischen Verhältnissen arbeiten, gibt es die Möglichkeit, online zuzuhören.

Zum schriftlichen Teil der künstlerischen Abschlussarbeit

Übung, Johanna Schaffer
11.05.23, 16.45–18.45 Uhr,
Nordbau, TuP Arbeitsraum, 0325.

Anmelden bitte bis 10.05.23 bei Amelie Noll, amelie.noll(AT)student.uni-kassel.de

Um Euch bei der Ideenfindung darin zu unterstützen, wie der schriftliche Teil Eures Abschlusses aussehen könnte, werde ich Beispiele mitbringen, wie andere diese Aufgabe gelöst haben. Ich werde Euch das Interview als Textform und als schöne, wenn auch arbeitsaufwändige Lösung zeigen dafür, wie man zu einem Text kommen kann; und ich werde über Titelblatt, Gliederung, Inhaltsangabe und Literaturangaben sprechen, und darüber, welche Regeln es für das Zitieren gibt.
Nachdem wir immer noch in pandemischen Verhältnissen arbeiten, gibt es die Möglichkeit, online zuzuhören.

Bild: Amelie Noll

Basisklassen-Unterricht TuP

08. – 19.05.23, Miriam Schickler, Johanna Schaffer

gemeinsamer Unterricht mit Juca Julia Bender, Tristan Marie Trotz, Anna Ilin, Giuliana Brede, Amelie Noll, Roland Ronge, Laura Därr

Studentisch organisierte Schreibwerkstatt

14tägig mittwochs, 16-18h: 19.04., 03.05, 17.05, 31.05, 14.06, 28.06.

Anmeldung bei sonja.wassermannATsonda.de / marit-helenATweb.de

Wir, Marit & Sonja, organisieren als Studierende diese Schreibwerkstatt für kreatives & freies Schreiben, Assoziieren, Tool-Sharing + tolle Übungen, die dein ultimatives Schreibpotential entfachen werden. Super Leute, Super Schreiben, Super Spaß! &Keine Rechtschreibun. Kommen Sie vorbei! Keine offizielle Werkstatt. Ps: Es kann in allen sprachen geschrieben werden


(Zwischen-)Ergebnisse einer interdisziplinären Zusammenarbeit: Behördlicher Naturschutz und VisKom Kunsthochschule Kassel

15.07.22, 14.00 — 17.00 Uhr
Präsentation und Diskussion
Nordbau, Arbeitsraum der Theorie & Praxis der Visuellen Kommunikation

Visual: Smilla Siebenschock, Andric Spaeth

Seit dem Wintersemester 2020 arbeiten wir zusammen als Arbeitsgruppe aus Studierenden und Lehrenden der Visuellen Kommunikation der Kunsthochschule Kassel und Vertreter*innen des Teams KLIMA der Oberen Naturschutzbehörde. Im Zentrum steht die Frage, wie sich unser jeweiliges Können und unsere Ressourcen verbinden lassen, um gemeinsam Projekte zum Klimawandel und seinen Folgen rund um Kassel zu verwirklichen. Welche Projekte gestalten Studierende der Kunsthochschule, die ihren jeweilig eigenen Anliegen folgen, dabei aber vor allem auch die Arbeit der Oberen Naturschutzbehörde unterstützen wollen? Welche Rolle haben die Vertreter:innen des Teams KLIMA? Was tun die Lehrenden in dem Zusammenhang? Wohin kann die Zusammenarbeit führen?

Die Studierenden sind: Mia Baden, Marit-Helen Brunner, Saskia Kaffenberger, Rosali Karré, Smilla Siebenschock, Alisa Siebert, Andric Späth
Als ehemals Studierender dabei: Linus Clostermann
Die Lehrenden: Johanna Schaffer, Miriam Schickler, Lisa Dreykluft
Das Team KLIMA der Oberen Naturschutzbehörde: Julia Brossok, Christian Henschke

Dies ist ein Präsenz-Event. Bitte medizinische Masken tragen. Wir werden lüften und haben zwei Luftreiniger, die in Betrieb sind.

Die Kooperation, aus der Perspektive des Arbeitsbereichs Theorie & Praxis der Visuellen Kommunikation

Julia Brossock und Christian Henschke von der Oberen Naturschutzbehörde nahmen mit dem Studiengang der Visuellen Kommunikation, in dem wir unterrichten, Kontakt auf mit den Worten “Wir sind an einer Zusammenarbeit mit Ihrem Studiengang interessiert, weil Sie mit Multiplikator:innen arbeiten”. Und damit meinten sie die Studierenden. Das war sehr ungewöhnlich. Üblich sind Anfragen, ob irgendwer kostenlos ein schickes Poster gestalten kann. Zudem brachten sie ein Thema mit – Klimawandel und dessen Folgen – das sowohl Miriam Schickler wie auch ich (die Lehrenden im Arbeitsbereich Theorie & Praxis der visuellen Kommunikation) für wichtig halten im Zusammenhang unserer Lehre, die orientiert ist am Entwickeln kritischer Formen gegen Ausbeutung und Herrschaft, für das wir aber keine Expertinnen sind. Wir schlugen Julia Brossok und Christian Henschke daher vor, ein Projekt mit den Studierenden der damaligen Basisklasse (2020/21) und uns als Lehrenden zu beginnen. Dann kamen weitere, zum Teil auch ältere Studierende hinzu, und ebenso Lisa Dreykluft als Lehrende. Aber die Kolleg:innen der Oberen Naturschutzbehörde brachten mit ihrer anerkennenden Anfrage noch etwas mit: die Möglichkeit, zu verstehen, dass Neugier, gegenseitiges Interesse und Verbindlichkeit als orientierende Dimensionen auch im beruflichen Leben eine Rolle spielen – besonders dann, wenn interdisziplinäres Arbeiten schwierig wird und vor allem nach Langsamkeit verlangt. Langsamkeit deshalb, weil wir in unseren gewohnten Gesprächskontexten vergessen, dass das, was für uns bekannt und selbstverständlich ist, es für andere eben nicht ist, und es viel gemeinsamer Kommunikationsarbeit bedarf, wenn man zusammen Dinge bewegen will. Das Projekt war für uns alle zusätzlich und Luxus – die Studierenden bekamen keine Zeugnisse dafür, die Lehrenden keine speziellen Credits, das Team Klima keine fertigen Produkte, mit denen sie werben können. Das, was uns verbindet, ist sicher, dass das Thema Klimawandel und dessen Folgen allen Beteiligten wichtig ist, aber ebenso verbindend ist das Interesse an der gemeinsamen Auseinandersetzung zwischen Personen mit unterschiedlichen beruflichen Praxisformen. (Eine Umsetzung der Entwürfe ist geplant.)

Johanna Schaffer, Miriam Schickler

DIE ‘THEORIE & PRAXIS DER VISKOM’ IST EIN ARBEITSBEREICH (DH KEINE KLASSE)

Die ‘Theorie & Praxis der Visuellen Kommunikation’ ist als Arbeitsbereich organisiert und nicht als ‘Klasse’. Das bedeutet, dass die Lehrveranstaltungen und die Projekte, die hier angeboten werden, allen Studierenden der KhK / der Uni Kassel offen stehen. Genauere Informationen zu Anmeldungen und Wünschen der Lehrenden in Bezug auf Verbindlichkeit finden sich in den Beschreibungen der LVs bzw. der Projekte.

Hier findet sich übrigens das PDF ‘Wie bekomme ich einen Theorieschein’ = das “Verzeichnis wissenschaftlicher und theoriebasierter Lehrveranstaltungen an der und für die Kunsthochschule Kassel, mit besonderer Aufmerksamkeit für die Anforderungen der künstlerischen und gestalterischen  Studiengänge”. Und hier der Link zum allgemeinen ->  VisKom Kalender

Johanna Schaffer ist im Wintersemester 2022-23 im Forschungsfreisemester.

Foto: Amelie Noll

“We Need to Talk!” – Or should we listen more?

Ein Versuch der Reflexion über die Diskussionen und Vorwürfe rund um die documenta fifteen.

Seminar: Miriam Schickler
Max 15 Teilnehmende, Hybrider Unterricht
Nordbau, tup Arbeitsraum, 0325
Donnerstag 14-tägig, 14:00-16:00 Uhr (pünktlich)
20.10. Vorbesprechung (verpflichtend)
03.11., 17.11., 01.12, 15.12., 12.01., 26.01, 09.02.22
Anmeldung bis 10.10.22 bei miriam.schickler@uni-kassel.de

Bereits im Vorfeld der Eröffnung der documenta fifteen kam es zu Antisemitismusvorwürfen gegen das Kurator*innenkollektiv ruangrupa sowie gegen einzelne, v.a. palästinensische Künstler*innen. Die daraufhin geplante Gesprächsreihe mit dem Titel We need to talk! Art – Freedom – Solidarity wurde nach öffentlich gewordener Kritik des Zentralrats der Juden und dem Rücktritt einiger Panelist*innen abgesagt.
Anstatt eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit den vielseitigen künstlerisch-gestalterischen und politischen Anliegen der documenta fifteen zuzulassen, nahmen die meisten deutschsprachigen Medien bereits vor Beginn der Ausstellung eine Abwehrhaltung ein. Spätestens nach Enthüllung des Banners Social Justice von Taring Padi und seiner u.a. eindeutig antisemitischen Bildsprache, wurde die Ausstellung mit ihren 1500 Künstler*innen medial weitgehend auf eine bisweilen extrem oberflächliche Beschäftigung mit einem universalisierten europäischen Antisemitismus reduziert.
Warum scheint eine reflektierte Auseinandersetzung so unmöglich?
Worauf basieren die teilweise extrem ideologisch aufgeladenen Diskurse?
Im Rahmen dieses Seminars wollen wir die Diskussionen in Deutschland rund um die documenta fifteen anhand diverser Medienmaterialien und ausgewählter wissenschaftlicher Texte gemeinsam reflektieren. Dabei sollen keine endgültigen Urteile gefällt, sondern ein Raum geöffnet werden für Dialog und Austausch, der das Potenzial für gemeinsames Ver/lernen bietet. Folgende Fragen sollen u.a. diskutiert werden:
Wie ist das Verhältnis von Antisemitismus und Rassismus? Welches Potenzial bietet die Erweiterung des Erinnerungsdiskurses, und warum ist dieses Thema so umkämpft? Wie stehen die Postkolonialen Studien bzw. die Critical Race Theory zu Jüdischen bzw. Holocaust Studien? Welche Verständnisse von Kunst und künstlerischer Praxis werden hier verhandelt, und welche werden verdrängt/ignoriert/abgewehrt?

Für die Teilnahme am Seminar inklusive vorbereitendem Lesen ausgewählter Texte sowie kleineren Hausaufgaben gibt es einen Teilnahmenachweis (‘Schein’) über 2 SWS.

Das Seminar ist in den Kunstwissenschaften anrechenbar für BA 2.1: Module IV b; VI a und für Lehramtsstudien im Modul 24 (L3/ Lehramt Gymnasium).

Foto: Amelie Noll

Kolloquium der Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation

Übung: Miriam Schickler
Nordbau, tup Arbeitsraum, 0325
Mittwoch 14-tägig, 16.00 –18.30 Uhr (pünktlich)
19.10. Vorbesprechung (verpflichtend)
02.11., 16.11., 30.11., 14.12. , 11.01., 25.01., 08.02.22
Anmeldungen bis 10.10.22, 16 Uhr, bitte bei Amelie Noll, uk047235@student.uni-kassel.de

Im Kolloquium gemeinsam diskutiert werden Konzepte, Projekte und Abschlussarbeiten. Das Kolloquium ist offen für Studierende aller unterschiedlichen Semester und Studiengänge. Es bietet damit auch die Möglichkeit, über die eigene Arbeit und die Projekte anderer Studierender aus verschiedenen Praxisperspektiven zu diskutieren. Aber das Kolloquium ist für den Verlauf des Semesters verbindlich.Zum ersten Treffen können alle Interessierten kommen, ab dem zweiten Treffen gilt: die, die mitmachen, kommen zu jedem weiteren Treffen. Weitere Spielregel: jede der anwesenden Studierenden diskutiert ein Mal im Semester ein eigenes Projekt mit und vor der gesamten Gruppe. Das Kolloquium findet in Präsenz statt, mit Möglichkeit der online Teilnahme.

Im Lehramt Kunst anrechenbar als L3_Modul 24.

Foto: Amelie Noll

Studentisch organisierte Schreibwerkstatt

14tägig mittwochs, manchmal montags, 16-18h: 04.05.22, 16.05.22, 01.06.22, 15.06.22, 29.06.22, 11.07.22. Anmeldung bei sonja.wassermannATsonda.de / marit-helenATweb.de

Wir, Marit & Sonja, organisieren als Studierende diese Schreibwerkstatt für kreatives & freies Schreiben, Assoziieren, Tool-Sharing + tolle Übungen, die dein ultimatives Schreibpotential entfachen werden. Super Leute, Super Schreiben, Super Spaß! &Keine Rechtschreibun. Kommen Sie vorbei! Keine offizielle Werkstatt. Ps: Es kann in allen sprachen geschrieben werden

DIE ‘THEORIE & PRAXIS DER VISKOM’ IST EIN ARBEITSBEREICH (DH KEINE KLASSE)

Die ‘Theorie & Praxis der Visuellen Kommunikation’ ist als Arbeitsbereich organisiert und nicht als ‘Klasse’. Das bedeutet, dass die Lehrveranstaltungen und die Projekte, die hier angeboten werden, allen Studierenden der KhK / der Uni Kassel offen stehen. Genauere Informationen zu Anmeldungen und Wünschen der Lehrenden in Bezug auf Verbindlichkeit finden sich in den Beschreibungen der LVs bzw. der Projekte. Um in die Emailliste  der ‘Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation’ für das Sommer-Semester 2022 aufgenommen zu werden, apropos Infos zu Projekten und Lehre -> johanna.schafferATuni-kassel.de

Hier findet sich übrigens das PDF ‘Wie bekomme ich einen Theorieschein’ = das “Verzeichnis wissenschaftlicher und theoriebasierter Lehrveranstaltungen an der und für die Kunsthochschule Kassel, mit besonderer Aufmerksamkeit für die Anforderungen der künstlerischen und gestalterischen  Studiengänge”. Und hier der Link zum allgemeinen ->  VisKom Kalender

Bild: Amelie Noll

*Diskriminierungskritische Perspektiven an der Schnittstelle Bildung und Kunst*- für Kunstpädagog_innen, Künstler_innen, Gestalter_innen, Designer_innen.

Carmen Mörsch und Stefan Bast stellen vor

Montag 20.06.2022, 16.00 — max. 19.30 (pünktlich)

Zoom Link siehe unten

16.00 – 17.30 Vortrag, Q&A (Hybrid)

17.45 – max. 19.30 Uhr Workshop (nur Präsenz)

Johanna Schaffer, Miriam Schickler und Julia Bender moderieren, Technik: Amelie Noll

30 Teilnehmende in Präsenz, max. 200 Teilnehmende über Zoom

Arbeitsraum der Theorie & Praxis der Visuellen Kommunikation, KhK Nordbau, Raum 0325

Anmeldung für die Präsenzteilnahme bitte bis 15.06. bei Miriam.SchicklerATuni-kassel.de

Im März 22 wurden auf https://diskrit-kubi.net/ Materialien zu diskriminierungskritischer Arbeit an der Schnittstelle Bildung und Kunst veröffentlicht. Carmen Mörsch und Stefan Bast haben diese Materialien gemeinsam mit anderen erarbeitet. Sie schreiben: “Die Bildungsmaterialien möchten Praktiker_innen an der Schnittstelle von Kunst und Bildung dabei unterstützen, ihre Arbeit aufmerksam für Machtverhältnisse zu gestalten und dabei einfallsreich für soziale Gerechtigkeit und so wenig gewaltvoll wie möglich zu sein. Die Materialien basieren auf erweiterten und kritischen Verständnissen von Kunst und Bildung. Design und alle Bereiche des sogenannten ‘Angewandten’ werden darin ebenso verhandelt wie Theater, Musik und Bildende Kunst. Die Materialien adressieren zum Beispiel Pädagog_innen, die in der Schule mit und zu Kunst, Musik, Textil, Theater arbeiten oder das Fach Werken unterrichten. Sie richten sich ebenso an Studierende und Lehrende in allen Bereichen an Kunst- und Gestaltungshochschulen, an Vermittler_innen und Kurator_innen in Kultur- und Ausstellungsinstitutionen sowie an Künstler_innen und Gestalter_innen, die im sozialen Raum oder in der Bildung tätig sind. In der Auseinandersetzung mit den Materialien sollen im besten Fall konkrete Ideen entstehen, wie die von ihnen unterstützte Praxis unter den Vorzeichen der Diskriminierungskritik weiterentwickelt werden kann. Unsere Vorstellung an der Kunsthochschule Kassel will dazu einen ersten Beitrag leisten.”

Visual: Chiny Udeani

website for the academic research project Re:Coding Algorithmic Culture.

https://r-calc.net

For the website, considerations of accessibility were a core aspect of designing, coding and writing. Our decision to publish our work as a website derives from our wish to contribute to digital spaces with queer- and transfeminist, antiableist, antiracist perspectives. We do however recognize that this is a fine line to walk for a production within hegemonic, european-western academic institutions. We present an overview from our public labs, as well as collective and individual research of project participants.

The website was designed and developed by Ipek Burçak, Isabel Paehr, Johanna Schaffer, Loren Britton and Nicole spiders.

 

Hörbarkeiten – zu Praktiken und Politiken des Zu/Hörens

Seminar, Miriam Schickler. Max 15 Teilnehmende, Hybrider Unterricht, Nordbau, tup Arbeitsraum, 0325. Jeweils 14:00 bis 16:00 Uhr: 14.04., 28.04., 12.05., 26.5., 09.06., 23.06., 07.07.22. Anmeldung bei miriam.schicklerATuni-kassel.de

Zu/Hören scheint als Praxis so alltäglich und allgegenwärtig zu sein, dass seine Komplexität und seine Relevanz für Wissensproduktion oft unterschätzt wird. Wie jede Form der Kommunikation wird Zu/Hören gelernt und trainiert. Deshalb sind Praktiken des Zu/Hörens orts-, zeit- und kulturspezifisch und werden durch soziale, politische und wirtschaftliche Faktoren sowie durch Gewalt und Ideologie geprägt. Wie wir zu/hören, wem oder was wir zu/hören und wen oder was wir überhören ist also von Kontext zu Kontext sehr unterschiedlich und auch von Person zu Person. Dennoch wird immer wieder angenommen, dass wir alle auf dieselbe universelle normative Weise Klang wahrnehmen bzw. zu/hören können. In diesem Seminar wollen wir diese Annahme gemeinsam durch das Lesen und Diskutieren von Texten sowie durch kollektives und individuelles Zu/Hören hinterfragen.

Für die Teilnahme am Seminar inklusive vorbereitendem Lesen ausgewählter Texte sowie kleineren Hausaufgaben gibt es einen Teilnahmenachweis (‘Schein’) über 2 SWS.

 

 

Bewerbungen um eine Stelle im akademischen Feld, Teil 2: Das Job-Interview

Übung: Johanna Schaffer. 08.06.22, 11 – 16.00, Nordbau, tup Arbeitsraum, 0325. Anmeldungen bis 06.06.22 bitte bei Amelie Noll, uk047235(AT)student.uni-kassel.de

Dieser Workshop ist für die Graduiertenschule Bewegtbild [GBB] entwickelt, i.e. advanced level, aber offen für sechs weitere Studierende der KhK. Der Workshop findet in Präsenz statt, wenn es die pandemische Situation zulässt. Wir streamen ihn auch, um so eine online Teilnahme zu ermöglichen, die aber auf Zusehen und Zuhören begrenzt ist.

Nachdem die schriftliche Bewerbung auf eine Ausschreibung erfolgreich war, wird die Bewerber:in zum Interview/Gespräch eingeladen. Wie verläuft so ein Gespräch, wie kann man sich darauf vorbereiten? Wir proben ein Gespräch, dh machen ein Rollenspiel.

Bild: Amelie Noll 

Kolloquium der Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation

Übung: Miriam Schickler, Johanna Schaffer. Mittwoch 14-tägig, 17.00 – 19.30 (pünktlich): 13.04., 27.04., 11.05., 25.05., 08.06., 22.06., 06.07.22, Nordbau, tup Arbeitsraum, 0325. Anmeldungen bis 11.04.22, 16 Uhr, bitte bei Amelie Noll, uk047235ATstudent.uni-kassel.de

Im Kolloquium gemeinsam diskutiert werden Konzepte, Projekte und Abschlussarbeiten. Das Kolloquium ist offen für Studierende aller unterschiedlichen Semester und Studiengänge. Es bietet damit auch die Möglichkeit, über die eigene Arbeit und die Projekte anderer Studierender aus verschiedenen Praxisperspektiven zu diskutieren. Aber das Kolloquium ist für den Verlauf des Semesters verbindlich: zum ersten Treffen können alle Interessierten kommen, ab dem zweiten Treffen gilt: die, die mitmachen, kommen zu jedem weiteren Treffen. Weitere Spielregel: jede der anwesenden Studierenden diskutiert ein Mal im Semester ein eigenes Projekt mit und vor der gesamten Gruppe. Das Kolloquium findet in Präsenz statt, mit Möglichkeit der online Teilnahme. Im Lehramt Kunst anrechenbar als L3_Modul 24.

Bild: Amelie Noll

Über den Krieg sprechen, Alltags-Recherchen teilen, Raum zum Austauschen und gemeinsamen Denken haben [mit einem Fokus auf Kritik digitaler Realitäten]

Übung: Christoph Schnerr, Johanna Schaffer. Mittwoch 13.30-16.00 (pünktl.), 27.04., 25.05., 22.06., 13.07.22, Arbeitsraum tup, Nordbau 0325. Anmeldungen bis 25.04.22, 16 Uhr bitte bei Christoph Schnerr, c7eopatra(AT)student.uni-kassel.de

Als der Krieg in der Ukraine begann, stieg unser Bedürfnis, uns dazu auszutauschen, und das auch mit Studierenden der KhK zu tun. Wir schlagen also vor: vier Nachmittage, an denen wir unsere Recherchen teilen — was lest Ihr, wenn Ihr Euch informiert, und wieso? Wir wünschen uns einen Diskussionsrahmen, der sich für queerfeministische und antirassistische, also intersektionale Gewaltkritik interessiert, für Friedensprozesse, für Antifaschismus, Anti-Imperialismus und Entmilitarisierung, für Nationalismuskritik. Was wir mit diesen aufgeladenen Begriffen meinen, beschreiben und diskutieren wir gerne gemeinsam (und das schreiben wir hier, damit sich niemand von diesen Begriffen abschrecken lässt mitzumachen).

Für eine einmalige Vorstellung der eigenen Recherche inklusive PDF-Erstellung gibt es einen Teilnahmenachweis über 1 SWS. Die Lehrveranstaltung findet in Präsenz statt mit der Möglichkeit der Online Teilnahme, die Online Teilnahme ist allerdings auf Zusehen und Zuhören begrenzt, um die Komplexität hybrider Lehr- Lern-Situationen zu minimieren. Nähere Informationen zu ev. kurzfristigen Änderungen hier auf dieser Seite.

Pattern, Code, Critical Weaving. Textiltechnologie mit Theorie-Werkstatt (TuP und Studienwerkstatt Textil)

Werkstatt-Seminar: Nadja Porsch, Johanna Schaffer: Theorie-Werkstatt = TuP Raum Nordbau 0325 und/oder online via Zoom; Textilwerkstatt = Raum 0174. Bei Interesse bitte bis 12.04.2022 12h ausschließlich über das HisPos (Vorlesungsverzeichnis) per Klick auf „Platzvergabe“ anmelden. Es ist Platz für 20 Studierende.

Der Webstuhl ist mit mächtigen Geschichten verbunden: in der Moderne ist das zum Beispiel die Geschichte des Programmierens (1804 erfindet Jacquard den ersten programmierbaren Webstuhl, und 1842 schreibt die Mathematikerin Ada Lovelace über eine Maschine, die algebraische Muster webt, gerade so wie der Jacquard-Webstuhl Blätter und Blüten); und ebenso ist das die Geschichte der industriellen Revolution und damit auch der Organisation der Arbeiter*innenschaft. Ganz generell ist in den Mythen und/oder den Philosophien der westlichen Welt das Weben (und Spinnen) eine Metapher für Welterzeugung. In diesem Werkstattseminar soll es um einen Austausch zwischen dem Arbeitsbereich der Theorie & Praxis der Visuellen Kommunikation und der Studienwerkstatt Textil gehen. Wir diskutieren Webtechniken und Texte und weben. Wer webt, kriegt einen Schein, und wer einen Text vorstellt, der dann diskutiert wird, kriegt noch einen Schein. Hier mehr zu möglichen Scheinen.

26.04.2022 13-15:00 Vorbesprechung // 03.05.22 13-16:00 Weben = Technologie-Input // 10.05.22 13-16:00 Theorie-Werkstatt // 17.05.22 13-16:00 Anweben // 24.05.22 13-16:00 Theorie-Werkstatt // 31.05.22 13-16:00 Theorie-Werkstatt // 07.06.22 13-16:00 betreutes Experimentieren // 14.06.22 13-16:00 + 21.06.22 13-16:00 + 28.06.22 13-16:00 = betreutes Experimentieren // 05.07.22 13-16:00 Nachbesprechung

 

!!   PDF Ablauf der Theorie Werkstätten Pattern-Code-Critical-Weaving-SoSe22   !!

Zum schriftlichen Teil der künstlerischen Abschlussarbeit

Übung, Johanna Schaffer. 07.06.22, 13 – 16.00 Uhr, Nordbau, tup Arbeitsraum, 0325. Anmelden bitte bis 03.06.22 bei Amelie Noll, uk047235(AT)student.uni-kassel.de

Um Euch bei der Ideenfindung darin zu unterstützen, wie der schriftliche Teil Eures Abschlusses aussehen könnte, werde ich Beispiele mitbringen, wie andere diese Aufgabe gelöst haben. Ich werde Euch das Interview als Textform und als schöne, wenn auch arbeitsaufwändige Lösung zeigen dafür, wie man zu einem Text kommen kann; und ich werde über Titelblatt, Gliederung, Inhaltsangabe und Literaturangaben sprechen, und darüber, welche Regeln es für das Zitieren gibt.

Bild: Amelie Noll

Schreibworkshop, für die GBB

Übung, Johanna Schaffer: 13.04.22, Schreiben Teil 1, 12 – 15.30 Uhr // 18.05.22, Schreiben Teil 2, 12 – 15.30 Uhr. Nordbau, tup Arbeitsraum, 0325, Anmeldungen bis 11.04.22, 13.00 bitte bei johanna.schaffer(AT)uni-kassel.de

Dieser Workshop ist für die Graduiertenschule Bewegtbild entwickelt und soll die Teilnehmenden im Herstellen von Texten zu eigenen Arbeiten unterstützen. Er findet in Präsenz statt, wenn es die pandemische Situation zulässt. Wir streamen ihn auch, um so eine online Teilnahme zu ermöglichen, die aber auf Zusehen und Zuhören begrenzt ist.

!!    Ablauf-über-eigene-Arbeiten-schreiben-GBB  !!

Bild: Amelie Noll

Ein Projekt mit der Oberen Naturschutzbehörde Kassel zum Klimawandel und seinen Folgen

Mit Julia Brossok und Christian Henschke von der Oberen Naturschutzbehörde Kassel, und Johanna Schaffer, Miriam Schickler und Lisa Dreykluft von der VisKom, KhK. Das Projekt begann im SoSe 2021 u.a. mit interessierten Teilnehmenden der Basisklasse VisKom 2020/21 und wird in diesem Semester abgeschlossen.

26.04.22, 18.05.22, 16.06.22, jeweils 17 – 19.30, und 15.07.22, 14.00 – 17.00 uhr

overlapping arrangements/überschwappende Abläufe

Die vorliegende Arbeit folgt der Frage, durch welche Handlungsrahmen und Bewegungsskripte alltägliche Abläufe strukturiert werden. Diese Rahmen und Skripte werden deutlich, wenn Einzelne sich ihnen zuwider verhalten und sich andere als die naheliegenden Begrenzungen suchen. Was öffnet sich an Denkräumen und Handlungsmöglichkeiten, wenn eine Spielerin anderen Parametern folgt als denen der Zweckmäßigkeit, und wenn also gegebene Begrenzungen als Spielfeld gelesen werden? Welche Konflikte ergeben sich daraus und wie lassen sie sich austragen? Nochmal von vorne. Skripte geben Halt.

Charlotte Hermann arbeitet mit Text, Dingen und Räumen oder Performance, interaktiver Installation und in kollektiven Zusammenhängen. Derweil lebt sie in Spaß und Angst und übt ihr Vokabular für Konflikte.

Visual: Charlotte Hermann

Neid und Nachbar*innen

»Oh they are just a few of my neighbors. First I watched them just to kill time, but then I couldn’t take my eyes of them. Just as you wouldn’t be able to.« (Hitchcock 1954, Das Fenster zum Hof)

In Neid und Nachbar*innen wird in mit mehreren Videocollagen architektonischen Blickdispositiven nachgegangen. Die entstehende Video- und Rauminstallation wird ein unbehaglicher Erfahrungsort werden, der physische und visuelle Lenkung, Intimität und Kontrolle sowie deren Verlust thematisiert/erzeugt.

Rike Suhr studiert Kunst, Spanisch und Deutsch in Kassel sowie ein Semester Soziologie mit Fokus Gender in La Habana. Rike macht Videos, Installationen, arbeitet vermittlerisch und theoretisch.

Videostill: Rike Suhr

PRIVATE MOMENT (Arbeitstitel)

PRIVATE MOMENT (Arbeitstitel) ist eine Doku–Fiction, die sich dem amerikanischen Subgenre Mumblecore annähert. Der Film verhandelt die Frage, inwieweit Empathie und Ambiguitätstoleranz bewusst teilbar und erlernbar sind und Einfluss auf unsere persönliche Perspektive und unsere Wahrnehmung haben. Für die Auseinandersetzung mit diesem Thema wird das Praxisfeld des Schauspielens methodisch untersucht. Basierend auf Interviews mit Schauspieler:innen unterschiedlichster Generationen führt uns PRIVATE MOMENT durch einen Prozess, in dem die sich selbst spielende Hauptdarstellerin und wir als ihre Zuschauer:innen uns mit Fragen der Repräsentation anderer Lebensrealitäten und der Konstruktion von Rolle und Identität kritisch konfrontiert sehen.

Regie: Lucie Friederike Mueller / Produktion: Stephanie Zurstegge / Kamera: Bela Usabaev / Benjamin Weber / Szenenbild: Wiebke Mueller / Ton: Jan Heise / Besetzung: Katharina Kessler

Lucie Friederike Mueller studiert seit 2012 an der Kunsthochschule Kassel, und 2016–2017 auch an der Akademie der bildenden Künste Wien. Ihre künstlerische Praxis verortet sich im audiovisuellen Bereich mit Fokus auf Experimentalfilm. 2019 kuratierte sie das Theaterfestival Szene Zeigen – Festival für darstellende Künste Laucha.

Fotomontage: Lucie Friederike Mueller

PRIVATE MOMENT (working title) is a docu–fiction inspired by the US-American subgenre Mumblecore. The film negotiates questions of empathy and tolerance of ambiguity and asks if we can learn these qualities and if they influence our personal perspectives and perceptions. In order to investigate these questions, the practical field of acting is methodically investigated.

Based on interviews with actors of different generations, PRIVATE MOMENT leads us through a process in which the leading actress who plays herself and we as her audience are confronted with representations of different realities and processes of role and identity construction.

Director: Lucie Friederike Mueller / Production: Stephanie Zurstegge / Camera: Bela Usabaev / Benjamin Weber / Production Design: Wiebke Mueller / Sound: Jan Heise / Cast: Katharina Kessler

Lucie Friederike Mueller has been studying at the Kunsthochschule Kassel since 2012, and also at the Academy of Fine Arts Vienna in 2016-2017. Her artistic practice based in the audiovisual field with a focus on experimental film and time based video art. In 2019 she curated the theater festival Szene Zeigen – Festival für darstellende Künste Laucha.

Photomontage: Lucie Friederike Mueller

Perversatile

Perversatile lädt zu einer Übung in Beweglichkeit ein, also in Versatilität, um aktuelle sowie historische Themenkomplexe schwuler Identität und schwuler Kultur zu untersuchen. Eine Kollektion illustrierter Hemd-Objekte befragt das mögliche transformative Potential schwuler Gestaltung. Ist schwul – nach, trotz und mit queer – ein nützliches Werkzeug, um über Begehren, Körper, Identität und Geschlecht zu sprechen?

Sebastian Gneiting studiert seit 2013 Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel. Er arbeitet mit Illustration, Text und textilen Objekten.

Perversatile is an invitation to practice versatility while delving into current and historical issues of gay identity and gay culture. A collection of illustrated shirt-objects explores possible tranformative potentials of gay aesthetics / gay design. Is gay an useful instrument for having conversations on desire, bodies, identities and sex – after, despite and with queer?

Sebastian Gneiting has been studying at Kunsthochschule Kassel in the department of visual communication since 2013. His works make use of illustration, text and textile objects.

Illustration: Sebastian Gneiting

KUBEES: The Era of The Bee Women* (Arbeitstitel)

The experimental short film KUBEES : The Era of the Bee Women*  examines the effects of the colonization of Mexico, the resulting collective trauma, and the paradigms that have developed within society as a whole.

I was born in Mexico City, and I have been studying fine arts with a focus on time based media in the Virtual Realities class. I founded the student initiative Panalobby. (Paula Godínez)

Visual: Paula Godínez

51.288751, 9.627933

In der Arbeit 51.288751, 9.627933 kommen ausschließlich lokale Tonminerale zum Einsatz. Das Ziel ist, vom Tonstechen bis zum fertigen Objekt direkt mit dem Material in Kontakt zu sein: ein Versuch, die vorbestimmte Palette an Tonen aus dem Handel zu umgehen und dadurch mehr Kontrolle sowie Transparenz im gesamten Prozess zu erlangen.

Christine Seefried studiert seit 2012 an der Kunsthochschule Kassel und arbeitet seit 2018 mit Keramischem Material. Seit 2013 ist sie bei TOKONOMA e.V. und seit 2012 als Seefried in diversen Sound- und Musikkollaborationen aktiv.

Foto: Christine Seefried

MATTERS OF IDENTITY (AT)

Der essayistische Dokumentarfilm setzt sich kritisch mit dem Heimatbegriff in Südtirol auseinander und wirft dabei Fragen nach Identifikation, Patriotismus, Rassismus und der Opferthese auf. Um Antworten zu finden, suche ich das Gespräch mit verschiedenen Interview-Partner*innen und erforsche meine eigene Familiengeschichte.

Das Projekt wird durch die HessenFilm und Medien GmbH und den Otto-Braun-Fonds gefördert.

Arianna Waldner Bingemer studiert seit 2013 an der Kunsthochschule Kassel ‘Film und bewegtes Bild’ im Fachbereich Visuelle Kommunikation. Außerdem studierte sie ein Jahr an der Accademia di belle Arti di Bologna und zwei Monate am College of Fine Arts in Sulaimania im Nord-Irak.

Foto: Arianna Waldner Bingemer

Scrambled Delicacies

Scrambled Delicacies is an experimental queer-feminist role-play post-porn which seeks an aesthetic language for expressing the porosity of bodily boundaries. It is an attempt to create space for gestures that warp elements, normatively designated as broken, contaminated, or non-living, into seduction. From my own genderfluid perspective, I look at the intimacy of dissident and ‘inanimate’ bodies. The visual environment blurs the parameters of 2D film assemblage with 3D games spatiality to create a complex visceral interaction that gives way to an exploration of fictional cyber-animalistic perspectives on queer subjectivity.

“El squirting es un acto politico contra el miedo a explotar.” (Squirting is a political act against the fear of exploding.) – Chiara Schiavon, Mi placer se corre como puñales

Within their practice Elio J Carranza is currently excited to be exploring the potential of interaction between photogrammetry, ceramic 3D printing, traditional pit firing, and Augmented Reality. They are also a consensually non-monogamous lover engaged in autonomous mental healthcare activism.

Render Still – Post Production in Progress: Elio J Carranza

DeKonstruktionen von Orientalismus und antimuslimischem Rassismus in Ton/Bild/Text (Seminar)

Miriam Schickler

Teilnehmende: 15 max.

Wo? Hybrid oder Zoom – Informationen folgen

Wie? Anmeldung bis 19.10.21 bei miriam.schicklerATuni-kassel.de

Edward Saids Orientalismus (1978) gilt als einer der Grundlagentexte der Postkolonialen Studien, in dem die Konstruktion des orientalischen Anderen in Abgrenzung vom europäischen bzw. westlichen Selbst nachgezeichnet wird. In diesem Seminar werden wir uns anhand verschiedener Texte der facettenreichen Wirkmächtigkeit von Orientalismus als Diskurs annähern. Zu jedem Text werden wir uns Beispiele anhören und ansehen, wobei ein besonderer Fokus auf gegenwärtigen (pop)kulturellen Präsentationen, Alltagsdiskursen und politischen Bezügen im deutschsprachigen Raum gelegt wird. Wir werden uns außerdem einigen widerständigen künstlerischen/gestalterischen Praktiken widmen, die den orientalistischen Blick bloßstellen, zurückwerfen oder untergraben.

Für die Teilnahme am Seminar inklusive vorbereitendem Lesen ausgewählter Texte sowie kleineren Hausaufgaben gibt es einen Teilnahmenachweis (‘Schein’) über 2 SWS.

21.10. 2021, 14:00 (pünktlich) bis 15:00 Uhr (Vorbesprechung)

04.11. 2021, 14:00 bis 17:00 Uhr

18.11. 2021, 14:00 bis 17:00 Uhr

02.12. 2021, 14:00 bis 17:00 Uhr

16.12. 2021, 14:00 bis 17:00 Uhr

13.01. 2022, 14:00 bis 17:00 Uhr

17.02. 2022, 14:00 bis 17:00 Uhr

 

In der Kunstwissenschaft anrechenbar im BA 2.1: Modul VI a und im MA 2.0: Modul II 1. Im Lehramt Kunst anrechenbar als L3_Modul 24.

Foto: Saskia Kaffenberger

Personal Data and Political Communications (Seminar)

Amber Macintyre

Wieviele: 15 max.

Wo: voraussichtlich 28.10. und 18.11. Präsenz- bzw Hybrid-Unterricht in Raum 0325 plus Zoom. 4.11. und 11.11. online, Zoom

Anmeldung bis 20.10.21 bei saskia.kaffenbergerATstudent.uni-kassel.de

 

October 28th, 10:00 – 13:00 Relating ourselves to personal data and political communications

November 4th, 10:00 – 13:00 How data is used in elections

November 11th, 10:00 – 13:00 Ethical data-driven communications

November 18th, 1:00 – 13:00 Using theories in practice: designing data-driven communications

This course will explore the theories of political communications and data-driven communications. These theories will be aligned with practical examples from political campaigns. There will be an outline of some of the research methods used to investigate such an opaque industry. Finally, we will spend a session reflecting on what the available data-driven tools and surrounding ethics mean for our own work. The course will be delivered through a mix of presentations, discussions and playful activities to explore participants relation to the topic.

To attend this course, you do not need any prior knowledge of personal data or political communications. Those who produce a reflective object developed from the course will receive a participation certificate for 1 SWS.

Across the world, political groups rely on personal data to design their communications. Working alongside private companies, political actors use information about people’s location, browsing history, past voting behaviours and financial status to decide whether the person is likely to support, be unsure, or actively not support a political cause. Based on this profile, and alongside information about what platform people are using such as Facebook, WhatsApp or Animal Crossing, and what fonts, colours, and keywords people are clicking on online, the political groups, and communication consultants they employ, can develop their communications.

While these practices have been put at the centre of a successful political campaign, various concerns have been raised due to their potential impact on citizens and voters. The infamous case of Cambridge Analytica revealed various aspects of these concerns: the now insolvent digital campaigning firm collected data from Facebook illegally, violating privacy and consent rights, they used personality profiling analysing the personal and emotional reactions of individuals beyond just their behavioural or demographic profiles, and they supported groups in contentious campaigns such as for Donald Trump’s Presidential election campaign and the EU referendum in the UK. Beyond this scandal, there are many issues with the use of data-driven methods to design political communications such as the ethics of consent, biased and inaccurate data, and the environmental impact of technology.

Reading Recommendations:

The guidebook pdf and visual gallery video for understanding data in elections:

https://ourdataourselves.tacticaltech.org/posts/inside-the-influence-industry/

The Organiser’s Activity book for activities for self-reflection on responsibilities of data use:

https://ourdataourselves.tacticaltech.org/posts/the-organisers-activity-book/

Theories for thinking about the ethics of data in NGOs:

https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/19331681.2019.1710645?scroll=top&needAccess=true

 

Amber Macintyre will also be available for one-on-one meetings regarding your respective projects. To do so, please contact her after classes begin (10/18/2021).

Amber is a researcher and trainer working at Tactical Tech critically examining the use of personal data in campaigns, whether conducted by political parties for elections or NGOs and social action groups, and developing resources to encourage better practices. She is also a visiting lecturer in political communication, data ethics and human rights with an interest in playful pedagogy. She began working at Amnesty International, where she developed strategy on, and trained others in, how to use digital technologies in campaigns. Wanting to take a more critical angle on technology, she took time to reflect on the practices and completed a PhD that examines the ethical and effective use of personal data in NGOs.

Foto: Saskia Kaffenberger

Kolloquium der Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation

Lehrende: Johanna Schaffer, Miriam Schickler (Johanna Schaffer erst ab Dezember 2021)

Anmeldung zum Kolloquium bis 18.10.21 bitte an saskia.kaffenbergerATstudent.uni-kassel.de.

20.10.2021, Vorbesprechung

03.11.2021

17.11.2021

01.12.2021

15.12.2021

12.01.2022

26.01.2022,

16.02.2022,

Alle Termine 17.00 – 19.30, der erste Termin 17.00 – 18.30

Wir planen, hoffen auf Treffen in analoger Präsenz, aber immer wird es auch die Möglichkeit der Online-Teilnahme geben. Mehr dazu wissen wir, wenn das Semester beginnt. (Miriam beginnt mit dem Kolloquiumsunterricht, Johanna ist ab Dezember 2021 wieder dabei.) Im Kolloquium gemeinsam diskutiert werden Konzepte, Projekte und Abschlussarbeiten. Das Kolloquium ist offen für Studierende aller unterschiedlichen Semester und Studiengänge. Es bietet damit auch die Möglichkeit, über die eigene Arbeit und die Projekte anderer Studierender aus verschiedenen Praxisperspektiven zu diskutieren. Aber das Kolloquium ist für den Verlauf des Semesters verbindlich: zur Vorbesprechung können alle Interessierten kommen, ab dem zweiten Treffen gilt: die, die mitmachen, kommen zu jedem weiteren Treffen. Weitere Spielregel: jede der anwesenden Studierenden diskutiert ein Mal im Semester ein eigenes Projekt mit und vor der gesamten Gruppe.

Im Lehramt Kunst anrechenbar als L3_Modul 24.

Foto: Saskia Kaffenberger

Workshop: Bewerbungen um eine Stelle im akademischen Feld

Johanna Schaffer

09.12.21, 14.00 – 18.00, hoffentlich in Raum 0325, mit Möglichkeit der Online-Teilnahme

Anmeldung bis 03.12.21 bitte bei saskia.kaffenbergerATstudent.uni-kassel.de

Dieser Workshop ist für die Graduiertenschule Bewegtbild [GBB] entwickelt, i.e. advanced level, aber offen für sechs weitere Studierende der KhK: Wie liest man eine Ausschreibung? Wie läuft ein Bewerbungsverfahren an einer Uni, z.B. für eine künstlerische oder wissenschaftliche Mitarbeiter:innenstelle? Wie sieht eine schriftliche Bewerbung aus, aus welchen Teilen besteht sie? Ein Workshop, der wahrscheinlich auch für andere Arten der Bewerbung hilfreich ist. (Bringt Stellenausschreibungen mit, die Ihr gefunden habt bzw. die Euch interessieren.)

Foto: Saskia Kaffenberger

Ein Projekt mit der Oberen Naturschutzbehörde Kassel zum Klimawandel und seinen Folgen

Mit Julia Brossok und Christian Henschke von der Oberen Naturschutzbehörde Kassel, und Johanna Schaffer, Miriam Schickler und Lisa Dreykluft von der VisKom, KhK. Das Projekt begann im SoSe 2021 u.a. mit interessierten Teilnehmenden der Basisklasse VisKom 2020/21 und wird ab Dezember 2021 weitergeführt. Termine folgen.

Foto: Saskia Kaffenberger

Who are you again?

Dieses Projekt nützt Games als Medium, um neurotypischen Menschen einen Einblick in scheinbar alltägliche Situationen aus neurodiverser Perspektive zu ermöglichen. Dies geschieht entlang des Beispiels der Prosopagnosie, also dem Nicht-Wiedererkennen-Können anderer Menschen. Wo und von wem, dh. in welcher Position werden Konflikte wahrgenommen? Das Erzählformat ist semi-autobiographisch.

Since 2016, Joshua Gundlach has been studying Visual Communication at the Kunsthochschule Kassel. His practice is mainly in games, comics and graphic design.

Joshua Gundlach studiert seit 2016 Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel mit den Schwerpunkten Games, Comic und Graphik Design.

Screenshot: Joshua Gundlach

Das Unbehagen

Die zweiteilige Videoinstallation setzt den Fokus auf die Kontinuität nationalsozialistischer Ideologie. In essayistischer Form wird im ersten Teil am Beispiel der Salzmann Fabrik die Geschichte der Zwangsarbeiter*innen in Kassel erforscht. Das Augenmerk des zweiten Teils gilt der Gegenwart. In einer Kurzfilmreihe werden persönliche Bezüge in Kassel lebender Menschen zur Thematik aufgezeigt.

 

Herr v. Rehtanz studiert seit 2015 Bildende Kunst an der Kunsthochschule Kassel. Kennzeichnend für ihre Arbeitsweise sind spartenübergreifende Langzeitprojekte im Spannungsfeld zwischen Kunst und Politik. Eine Vielzahl ihrer Projekte setzt sie seit 2015 gemeinsam mit dem Kollektiv K O N T R A S T um.

https://www.herr-von-rehtanz.net/

Bild: Christoph Neugebauer und Herr v. Rehtanz

DIE ‘THEORIE & PRAXIS DER VISKOM’ IST EIN ARBEITSBEREICH (DH KEINE KLASSE)

Die ‘Theorie & Praxis der Visuellen Kommunikation’ ist als Arbeitsbereich organisiert und nicht als ‘Klasse’. Das bedeutet, dass die Lehrveranstaltungen und die Projekte, die hier angeboten werden, allen Studierenden der KhK / der Uni Kassel offen stehen. Genauere Informationen zu Anmeldungen und Wünschen der Lehrenden in Bezug auf Verbindlichkeit finden sich in den Beschreibungen der LVs bzw. der Projekte.

Um in die Emailliste  der ‘Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation’ für das Wintersemester 20_21 aufgenommen zu werden, apropos Infos zu Projekten und Lehre -> Email an johanna.schafferATuni-kassel.de

Und hier der Link zum allgemeinen ->  VisKom Kalender

“ich höre was was du nicht siehst”

Eine macht- und herrschaftskritische Workshop-Reihe zu den Beziehungen zwischen Ton und Bild

Lehrende: Miriam Schickler

Anmeldung bei miriam.schicklerATuni-kassel.de

21.05.21, 13:30-17:00 Uhr
11.06.21, 13:30-17:00 Uhr
25.06.21, 13:30-17:00 Uhr

Nach Michel Chion basieren die Beziehungen zwischen Ton und Bild nicht auf einer natürlichen harmonischen Beziehung zwischen auditiver und visueller Wahrnehmung. Stattdessen beschreibt er audiovisuelle Beziehungen als einen Vertrag, in dem sich die beiden Wahrnehmungen gegenseitig beeinflussen und einander verschiedene Eigenschaften verleihen: Das, was ich sehe, wird beeinflusst von dem, was ich höre, was wiederum das verändert, was ich sehe usw.

In dieser Workshopreihe werden wir uns anhand diverser Beispiele (Film, Musikvideos, Social Media Platforms etc.) und Texte diesen audiovisuellen Vertrag genauer ansehen und fragen, was er ermöglichen und verunmöglichen kann, und wie damit Machtstrukturen reproduziert oder untergraben werden können.

Wer eine kleine audiovisuelle Analyse schreibt, bekommt einen Teilnahmeschein für 1 SWS. Die Lehrveranstaltung ist auch für Studierende des Lehramts Kunst/Kunstpädagogik anrechenbar im Modul 24 und für Studierende der Kunstwissenschaft in Modul BA 6 a, Modul MA V 3.

Foto: Saskia Kaffenberger

—Spiel—Begehren—System // Games—Desire—System—

Lehrende: Tobias Zarges, Games, und Johanna Schaffer, Theorie&Praxis der VisKom

Dieses Seminar ist Theorien und Themen der Game Studies gewidmet, besonders solchen, die sich mit poststrukturalistischen Theorien verbinden lassen (was das heißt, werden wir besprechen). Wir lesen und diskutieren über ständige Selbstkontrolle und nie endende Selbstverbesserung; darüber, wie Videospiele, Affekttheorie und Kybernetik historisch verbunden sind; zu strukturellen Analysen von Narration, und was die Bewegung, die eine Narration/Story/Erzählung vorantreibt, mit Sexismus, Misogynie und Begehren zu tun hat; vom Zusammenhang zwischen Videospielen und globalen Machtstrukturen über erotische Formen des Spielens; von Mythen und Kritik zu Fandom und der Macht von Fans; und schließlich, wie Macht und Machtlosigkeit durch Cuteness ästhetisiert werden.

Es wird kleine Hausaufgaben für alle geben, die (kurz) zusammen angeschaut und (noch kürzer) diskutiert werden. Wir wünschen uns, dass die Teilnehmenden die angekündigten Texte vorher lesen und die kleinen Hausaufgaben für alle sichtbar auf Moodle stellen. Oder das wenigstens zu tun versuchen. Einen Schein über 2 Semesterwochenstunden gibt es dann, wenn jemand zwei Hausaufgaben hochgeladen hat.

Wo? Zoom + Discord

Wie? Anmelden bis 21.04.20 bei tobiaszargesATuni-kassel.de

Wie viele teilnehmende Studierende? 20 max.

Hier steht der Syllabus!

26.04.21, 16.00 – 19.00: Vorbesprechung

03.05.21, 16.00 – 19.00: Disziplinierung

17.05.21, 16.00 – 19.00: System

31.05.21, 16.00 – 19.00: Narration

14.06.21, 16.00 – 19.00: Empire & Erotics

28.06.21, 16.00 – 19.00: Toxic Fandom

12.07.21, , 16.00 – 20.00: Cuteness – Achtung, bis 20.00 Uhr!

KOLLOQUIUM DER THEORIE & PRAXIS DER VISUELLEN KOMMUNIKATION

Lehrende: Johanna Schaffer, Miriam Schickler

Anmeldung zum Kolloquium bitte an saskia.kaffenbergerATstudent.uni-kassel.de. Wir treffen uns auch dieses Semester Pandemie-bedingt vorwiegend online, voraussichtlich auf Zoom.

Gemeinsam diskutiert werden Konzepte, Projekte und Abschlussarbeiten. Das Kolloquium ist offen für alle Studierenden der unterschiedlichen Semester und Studiengänge und also eine Möglichkeit, über die eigene Arbeit und die Projekte anderer aus verschiedenen Praxisperspektiven zu diskutieren. Aber das Kolloquium ist für den Verlauf des Semesters verbindlich: zur Vorbesprechung können alle Interessierten unverbindlich kommen, ab dem zweiten Treffen aber gilt: die, die mitmachen, kommen zu jedem weiteren Treffen. Weitere Spielregel: jede der anwesenden Studierenden diskutiert ein Mal im Semester ein eigenes Projekt mit und vor der gesamten Gruppe.

28.04.21 Vorbesprechung

12.05.21

26.05.21

09.06.21

23.06.21

07.07.21

Jeweils 16-18.30 Uhr

Die LV ist für anrechenbar für Studierende des Lehramts Kunst/Kunstpädagogik im Modul 7/8 oder 21/22, für Studierende der Kunstwissenschaft BA-KuWi Modul VI a, MA-KuWi Modul V. 3. Für die Studierenden der künstlerischen Studiengänge gibt es in dieser LV keine (!) Scheine.

Foto: Saskia Kaffenberger

METHODS! = Part 2 of A WORKSHOP ON THE INSTITUTIONAL FRAMINGS OF ‚RESEARCH’ AT ART SCHOOLS, AND ON ‚METHODS’ [FOR THE GBB]

Lehrende: Johanna Schaffer

06.05.21, 17.00 – 18.00 (Preliminary Meeting / Vorbesprechung)

27.05.21, 16.30 – 19.00

17.06.21, 16.30 – 19.00

This two-part workshop is designed for the Graduiertenschule Bewegtbild [GBB], i.e. advanced level, but also open to 6 more participants of the KhK. The workshop can be held in German or in English, or in both languages. Participants will have to do some preparatory reading. We will either all meet online, or at least have a streaming option in case we meet in analogue space.

[Please register until May3, 2021 with johanna.schafferATuni-kassel.de]

2) Methods: “The spirit of science”, writes Theodor Adorno, “is the spirit of method”. ‚Method’, as a „a particular way of doing something“ [Cambridge dictionary] is thus a foundational dimension of academic/scientific work procedures, forms of knowledge production, truth claims. Or, as Weissberg and Buker write in 1990, “The method describes and justifies the steps that you followed in conducting your study and the materials you used in each step… It should show your reader that your research has been carried out appropriately and, therefore, that the results can be believed.” In what way is ‘method’ as protocol/discourse useful within a context of design, art and moving image based research? And what happens if ‘method’ is short-circuited with explicitly critical agendas, such as in Chela Sandoval’s Methodology of the Oppressed?

Foto: Saskia Kaffenberger

Beyond Lifestyle (Arbeitstitel / Working Title)

In Zusammenarbeit mit meinem Bruder Jannis werde ich mit Stop-Motion und einfach gehaltener 2D-Animation das queere Potential von Science-Fiction austesten. Wir wollen an einer Zukunftsvision basteln, die sich kolonialen Erzähl-Mustern entzieht – eine polyphone Geschichte konstruieren, losgelöst vom Menschen in der Hauptrolle.

Michel Esselbrügge hat visuelle Kommunikation an der Kunstschule Kassel studiert. Im Moment arbeitet er als freischaffender Cartoonist in Leipzig. Seit November 2020 ist er Meisterschüler bei Lea Heinrich und Johanna Schaffer.

In collaboration with my brother Jannis I am eager to explore the queer potential of science fiction through stop motion and simple 2D animation. By constructing a polyphonic story detached form human forms as main characters, we want to craft visions of a future that circumvent colonial modes of narration.

Michel Esselbrügge studied Visual Communication at Kunsthochschule Kassel. He currently works as a freelance cartoonist in Leipzig. Supervised by Lea Heinrich and Johanna Schaffer, he has been Meisterschüler at the KhK since November 2020.

Zeichnung/Drawing: Michel Esselbrügge

 

Other Sensing Possibilities: Permeability, Leaking

“Today, for our lecture, let us begin with a warm up excercise: Please everyone, turn on your microphone and rub your hands together. We’ll do this for 30 seconds to create some collective heat together… Now that we have all activated some collective heat, let’s introduce a bit of chance: The dis-order of our performative lecture will be determined through a dice that we will roll to organize what section comes next. We want to try out this practice that invites chance – not so much to train ourselves to be ever more flexible neoliberal subjects but more as a playful, experimental mode meant to tone down our respective investments in procedures of control…”

Vortrag  von Johanna Schaffer & MELT: Isabel Paehr + Loren Britton für den Workshop „Unequal visibility in digital spaces“ der Forschungsgruppe (In)Visibility in the Digital Age“ am CAIS in Bochum, 19.03.2021

Super Natural

Recalling my experience of moving to Germany as one of forgetting the fear of ghosts at night, I have been interested in supernaturalism as a visuality through which we also relate to the material world. I am exploring the Malay-Indonesian model of the monstrous feminine as well as contemporary forms of Indonesian ghost storytelling in new media. While intersecting with Western theories of horror and monstrosity, my research questions their structure of knowing, meditating on the possibility to speak of ghosts and supernaturalism beyond fiction, metaphor and ethnography.

Andara Shastika’s practice lies in the intersection of performance and media. She studied Visual Arts in the Kunsthochschule Kassel, where she is now (2020/21) working at her Meisterschüler*in project with Johanna Schaffer and Mounira Al-Solh.

Photo: Andara Shastika

DIE ‘THEORIE & PRAXIS DER VISKOM’ IST EIN ARBEITSBEREICH (DH KEINE KLASSE)

Die ‘Theorie & Praxis der Visuellen Kommunikation’ ist als Arbeitsbereich organisiert und nicht als ‘Klasse’. Das bedeutet, dass die Lehrveranstaltungen und die Projekte, die hier angeboten werden, allen Studierenden der KhK / der Uni Kassel offen stehen. Genauere Informationen zu Anmeldungen und Wünschen der Lehrenden in Bezug auf Verbindlichkeit finden sich in den Beschreibungen der LVs bzw. der Projekte.

Um in die Emailliste  der ‘Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation’ für das Wintersemester 20_21 aufgenommen zu werden, apropos Infos zu Projekten und Lehre -> Email an johanna.schafferATuni-kassel.de

Und hier der Link zum allgemeinen ->  VisKom Kalender

Kolloquium der Theorie & Praxis der Visuellen Kommunikation

Lehrende: Johanna Schaffer

Anmeldung zum Kolloquium und zum Discord Server (bzw Fragen dazu & Hilfe damit) bitte an woywodATstudent.uni-kassel.de . Wir treffen uns auch dieses Semester Pandemie-bedingt vorwiegend online auf Discord. Gemeinsam diskutiert werden Konzepte, Projekte und Abschlussarbeiten.

Das Kolloquium ist ein Treffen all derjenigen, die im Arbeitsbereich Theorie und Praxis vertieft studieren oder interessiert an diesem sind. Es ist offen für alle Studierenden der unterschiedlichen Semester und Studiengänge, allerdings für jedes Semester verbindlich: d.h. zur Vorbesprechung können alle Interessierten unverbindlich kommen, ab dem zweiten Treffen aber gilt: die, die mitmachen, kommen zu jedem weiteren Treffen.

04.11., 16-18.00

25.11., 16-18.00

09.12., 16-18.00

06.01., 16-18.00

27.01., 16-18.00

10.02., 16-18.00

Foto: Cover Ausst.-Kat. to expose, to show, to demonstrate, to inform, to offer. künstlerische praktiken um 1990. [MuMok Wien,10. Oktober 2015 – 24. Jänner 2016]

Vision – Games – Desire – System // Sehen – Spielen – Begehren – System

Seminar, Tobias Zarges & Johanna Schaffer

Alle Plätze leider schon belegt. Aber wenn es viel mehr Interesse als Plätze gibt, und Spaß macht, könnten wir das Seminar nächstes Semester noch mal unterrichten (-> schreibt uns, fragt nach). In diesem Seminar werden wir das Sehen [Vision] als spezifische, das heisst historisch/technisch/kulturell/politisch bedingte Wirklichkeitsdimension diskutieren, die mit der Geschichte ästhetischer Formen zusammenhängt. Genauer: wir werden überlegen, wie sich diese Geschichte der ästhetischen Formen als Mobilisierung von und Zugriff auf Sinne und Begehren in Games wiederfindet. Dazu lesen und spielen wir uns durch Arbeiten von Theoretiker*innen und Game Developer*innen. Wir werden kleine Einführungssnippets zu den jeweiligen Lehreinheiten machen und online stellen, und es wird kleine Hausaufgaben für alle geben. Wir wünschen uns, dass die Studierenden, die an den jeweiligen Terminen teilnehmen, die angekündigten Texte und Spiele vorher spielen/lesen und die kleinen Hausaufgaben machen und uns zuschicken. Oder das wenigstens zu tun versuchen. Die Hausaufgaben werden für alle Teilnehmenden sichtbar zur Verfügung gestellt. Einen Schein gibt es dann, wenn jemand vier Hausaufgaben an uns geschickt hat.

Das Seminar ist auch ein Versuch, sich zu Game Studies Gedanken zu machen, und das vor dem Hintergrund poststrukturalistischer Theorien zu tun (was das alles heisst, werden wir besprechen).

Wer nicht am Seminar teilnehmen kann oder will, sich aber für das diskutierte Material und die Einführungsvideos interessiert, kann uns eine Email schicken, um Zugang zu erhalten.

Hier steht der Syllabus

Wo? https://discord.com/

Wie? anmelden bis 06.11.20 bei tobiaszargesATuni-kassel.de

Wieviele teilnehmende Studierende? 16 max.

9.11.20, 15.00—16.30  Vorbesprechung und Besprechung der Hausaufgaben

23.11. 20, 15.00—18.00

30.11. 20, 15.00—18.00

14.12. 20, 15.00—18.00

11.01. 21, 15.00—18.00

25.01.21, 15.00—18.00

15.02.21, 15.00—18.00

Foto: Saskia Kaffenberger

Game Jam: Playing the Code / Matters of Touch

We hereby invite you to register for the upcoming Game Jam titled Playing the Code / Matters of Touch that the project Re-Coding Algorithmic Culture will host from September 14th to 16th 2020.

In Playing the Code / Matters of Touch we will work collaboratively to make our own physical games. Each participant will receive a mystery package containing an assortment of playful materials by mail.

In small groups, we will invent un_protocols of play and try to re-make algorithmic processes through touch, smell, sound. We will work with game making as a way to define rules, explore indeterminate outcomes and find out what else is possible.

This Game Jam will take place online on a dedicated Discord Server. We will have a shared online space where we can work in small groups. Groups will work in their own time, but please schedule in time for three meetings: Sept 14th, 10-12.30 CET (introduction), Sept 15th 10-11 CET (check-in), Sept 16th 10-11.30 CET (last meeting).

If you would like to take part, please register by sending an email to gamejam@r-calc.net until August 26th 2020. In this email, please send us your postal address so that we can make sure your mystery package arrives in time.

The project Re:Coding Algorithmic Culture has won a grant from the VW Foundation within the category ‚Original – isn’t it?’. Over the next 1.5 years, the project participants will investigate the question of how algorithmically based collections, classifications and interpretations of data can perpetuate existing social inequalities/ discrimination – and also challenge, if not redefine them. https://r-calc.net/

°^°^°^°^°

Best wishes

the Game Jammers

 

A Workshop on the Institutional Framings of ‚Research’ at Art Schools, and on ‚Methods’ [For the GBB]

Lehrende: Johanna Schaffer

12.11. 2020, 18.15 – 19.00 (Preliminary Meeting / Vorbesprechung)

10.12. 2020, 16.30 – 19.00

14.01.2021, 16.30 – 19.00

This two-part workshop is designed for the Graduiertenschule Bewegtbild [GBB], i.e. advanced level, but also open to 6 more participants of the KhK. The workshop can be held in German or in English, or in both languages. Participants will have to do some preparatory reading. We will either all meet online, or at least have a streaming option in case we meet in analogue space.

 [Please register until November 5, 2020 with johanna.schafferATuni-kassel.de]

1) On the Institutional Framings of ‚Research’ at Art Schools: ‚Research’ is something you cannot not want at an art school today, as it promises access to symbolic and economic resources. ‚Research’, however, is institutionally framed by the neoliberal university, and this implies that art and design practices and discourses need to repeat or at least echo scholarly / scientific protocols and vocabularies. However, as Arjun Appadurai reminds us, research also is a right – a “generalised capacity to make disciplined inquiries into those things we need to know, but do not know yet“.

2) Methods: “The spirit of science”, writes Theodor Adorno, “is the spirit of method”. ‚Method’, as a „a particular way of doing something“ [Cambridge dictionary] is thus a foundational dimension of academic/scientific work procedures, forms of knowledge production, truth claims. Or, as Weissberg and Baker write in 1990, “The method describes and justifies the steps that you followed in conducting your study and the materials you used in each step… It should show your reader that your research has been carried out appropriately and, therefore, that the results can be believed.” In what way is ‘method’ as protocol/discourse useful within a context of design, art and moving image based research? And what happens if ‘method’ is shortcircuited with explicitly critical agendas, such as in Chela Sandoval’s Methodology of the Opressed?

Foto: Saskia Kaffenberger

Über Choreographie, Praxis und Verkörperungen // On Choreography, Practice and Embodiment

Lehrveranstaltung: Ian Kaler.

Kurs ist leider schon voll….. [The course can be held in German or English. Für 12 Teilnehmer*innen: we will meet on Zoom, please register with saskia.kaffenbergerATstudent.uni-kassel.de]

16.12.20, 15.00 -18.00 (mit Johanna Schaffer für die Einleitung)
13.01.20, 15.00 -18.00
03.02.21, 16.00 -19.00

 

Zusätzliche Einzelbesprechungstermine bitte ab 01.12.20 direkt  ausmachen: mail@iankaler.org

Im Rahmen der online Lehrveranstaltung werde ich anhand eines Warm-ups oder Tuning-Ins eine Verbindung von somatischer Praxis zur jeweils eigenen Körperwahrnehmung und Anwendung mentaler Bilder vorschlagen. Diese geteilte Praxis ist Ausgangspunkt für uns, um über mögliche Anwendungen von Choreografie zu sprechen — auch in Bezug auf Eure eigenen Projekte. Ich verstehe Choreografie als zeit- und prozessbasierte Untersuchung von Verhältnissen von Körperlichkeit_en und space/Raum und als politische Einschreibung. Es sind keinerlei Bewegungs- oder Tanzvorkenntnisse erforderlich.

Ian Kaler studierte Transmediale Kunst an der Universität für Angewandte Kunst Wien und absolvierte den Pilotstudiengang Zeitgenössischer Tanz, Kontext, Choreographie am HZT / UdK Berlin. Seit 2010 entwickelt er im Austausch mit verschiedenen Künstler_Innen Stücke in choreografischen Reihen, die von Arbeiten in (visuellen) Medien begleitet werden. 2015 – 2019 entstand Kalers choreographische Reihe „o.T.“, die er gemeinsam mit Musikproduzent_In Planningtorock und anderen eingeladenen Gäst_Innen entwickelte. Die Uraufführung von ON THE CUSP, Kalers erster Choreografie für 16 Tänzer_Innen des Cullbergballeten, fand im TQW 2019 statt. Parallel arbeitete er als choreografischer Leiter und Performer mit Planningtorock an der Musical Show Powerhouse.

Ian Kaler entwickelt analog zu seinen choreographischen Serien als Researchformate Workshops für professionelle Tänzer_Innen mit Mixed Abilities und anderen (künstlerischen) Hintergründen als dem Tanz; zuletzt via Zoom für Studierende der Klasse für Bühnen- und Filmgestaltung (Angewandte Wien) zu Fragestellungen von Präsenz, somatischer Praxis und Videoräumen in Zusammenhang mit den aktuellen Arbeits- und Lebensbedingungen.

Visual: Lien Woywod

EIN PROJEKT ZU (DISKRIMINIERUNGS)KRITISCHER SEXUELLER BILDUNG

Es können insgesamt 12 Leute teilnehmen, und wir haben schon 12 Anmeldungen. Wer auf die Warteliste will, schreibe bitte an johanna.schafferATuni-kassel.de. Wir werden auf Zoom arbeiten. Dies ist eine Weiterführung eines Projekts, das letztes Semester begann.

Voraussichtliche Termine für weitere Treffen (v.a. die Uhrzeit kann sich noch ändern):

03.12.20, 14.00 – 17.00 Uhr

07.01.21, 14.00 – 17.00 Uhr

Diese Lehrveranstaltung ist als Projekt angelegt, das gemeinsam mit Studierenden der Kunsthochschule und Personen von SCHLAU KASSEL durchgeführt wird, die „Bildungs- und Antidiskriminierungsarbeit zu geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen“ mit Schulen und Jugendlichen und jungen Erwachsenen machen (siehe schlau-hessen.de). 3 Nachmittags-Blöcke: Im ersten Treffen werden bestehende visuelle Materialien zu sexueller Bildung aus diskriminierungskritischer Perspektive gemeinsam diskutiert, besonders die soeben in Wien entstandene Publikation „Mit Bildern zu Lust und Begehren arbeiten“. Für ein zweites Treffen werden Gäste eingeladen, die zum Thema forschen, um gemeinsam mit ihnen zu diskutieren. In einem dritten Treffen werden bestehende visuelle Materialien weiter entwickelt. Mit Ende des Projektes soll den Projektteilnehmenden visuelles Material als ‚Werkzeugkiste’ zur Verfügung stehen, das die eigene Bildungsarbeit unterstützen kann kann.

Workshop mit Franziska Schreiter am 07.01.21, 14-17.00: Theorie und Praxis der sexuellen Bildung: Diskriminierungs- und machtkritsche Herangehensweisen

In dem Workshop sollen Grundlagen der sexuellen Bildung erschlossen werden – mit Hilfe theoretischer Inputs und verschiedener Methoden. Dabei stehen die Teilnehmenden im Mittelpunkt, was persönliche Bezüge und Reflexionen anbelangt, aber auch hinsichtlich praktischer Schlussfolgerungen. Ausgehend von queertheoretischen Grundlagen wollen wir uns in dem Workshop mit Körper, Geschlecht, Begehren und deren Visualität beschäftigen und welche gesellschaftlichen und politischen Dimensionen damit einhergehen. Dabei liegt ein Fokus auf Heteronormativität und Diskriminierung aufgrund von Geschlecht bzw. Sexualität und der intersektionalen Betrachtung von Machtverhältnissen. Am Ende der Veranstaltung wäre es schön, wenn die Teilnehmenden für sich und ihre Praxis Wissen und Strategien mitnehmen, um in ihren spezifischen Umfeldern diskriminierungssensibel agieren zu können.

Franziska Schreiter promoviert aktuell zu Subjektvierungsprozessen bei Grundschülerinnen in Hinblick auf (Hetero-)Normativität im Fachbereich Erziehungswissenschaften. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Gender und Queer Studies mit dem Fokus auf Schule und Kinder und in der (hetero-)normativitätskritschen Hochschullehre. Franziska ist studierte Lehrerin und außerschulische Kunstpädagogin. Seit vielen Jahren engagiert sie sich außerdem in der politischen und sexuellen Bildungsarbeit und unterstützt zudem Betroffene sexualisierter Gewalt. Ihr theoretischer Fokus liegt auf der machtkritischen Analyse gesellschaftlicher Ungleichheitsverhältnisse und der Formulierung und Vermittlung praktischer Konsequenzen hieraus. Dabei sollten pädagogische Schlussfolgerungen u.a. eine kritisch-dekonstruktive Haltung, die Reflexion eigener Eingebundenheiten und Positonierungen und eine fehlerfreundliche und hierarchiearme Praxis sein. Vielfalt von der Vielfalt aus zu denken stellt demzufolge einen Aspekt dar auf dem Weg zu einer diskriminierungsärmeren Gesellschaft.

 

Das Projekt ist eine “Lehrveranstaltung mit Service Learning”, das bedeutet, es hat 1500.- Euro bekommen aus dem QualitätsPaktLehre-Topf des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Transcript 0.1 – Preliminary Pitch

The directors, Y and T, want to cast you for an experimental play.
Think Mary Shelley’s Frankenstein, but with a focus on the reproductive myth of a singular-self and its compulsory heteronormative-masculine reading.
They paint you a picture of an inverted creature – it looks a lot like a black hole.

 

Lien ‘Woyd’ Woywod is interested in ‘Übertragungen’ as a possibility for disidentification. Sie situieren sich mit ihrem performative writing within a language that enables Alternativen zu repräsentativen Individualisierungslogiken und Binaries.

Die ‘Theorie & Praxis’ ist ein Arbeitsbereich (dh keine Klasse!)

Die ‘Theorie & Praxis’ ist als Arbeitsbereich organisiert, und nicht als ‘Klasse’. Das bedeutet, dass die Lehrveranstaltungen und die Projekte, die hier angeboten werden, generell allen Studierenden der KhK / der Uni Kassel offen stehen. Genauere Informationen zu Anmeldungen und Wünschen der Lehrenden in Bezug auf Verbindlichkeit finden sich bei den Beschreibungen der LVs und der Projekte selbst.

Digital Discord Brunch, mit Inputs

Verschoben – vielleicht auf Wintersemester 2020/21?

Cilian Woywod, Robin Vehrs, Johanna Schaffer

Dies ist eine Fortsetzung des Morning Workouts in verändertem Format. Alle sind willkommen, auch Newcomer. Es gibt drei Termine und für jeden Termin 2 Stunden, mit Zeit für Pausen, Zeit um Moderation zu üben und Zeit für Dekompression am Ende.

Für jedes Treffen sollen alle Personen, die teilnehmen, ein bestimmtes Referenzmaterials vorher angesehen, gelesen, gehört haben. Die, die wollen, können 3-5 Minuten Inputs mitbringen, die gerne auch auf anderes Material verweisen können.

Wir wollen weiterhin gemeinsam die Erfahrungen der Kommunikation online reflektieren. Dazu stellen wir neben dem discord-Server auch eine virtuelle Tischdecke zur Verfügung, auf der auch zeichnerisch nachgedacht werden kann.

Die Brunchs sind immer Mittwochs von 10:00h – 12:00h (UTC+2)

17.06.20
Hans Unstern, Diven (Album)
https://www.hansunstern.net/diven/

24.06. 20
FemTechNet, ‘Feminist Pedagogy in a Time of Coronavirus Pandemic’
https://femtechnet.org/feminist-pedagogy-in-a-time-of-coronavirus-pandemic/?fbclid=IwAR1byWU0zJupc0YPeTJhLGWgU2TEPS_V48x0eNAAB5ZWgZFql_OSkouaamo

01.07. 20
Paul B. Preciado, ‘Requiem to the Norm’ (Seite 19)
http://cripmagazine.evaegermann.com/wp-content/uploads/2020/01/crip03-download-2.pdf

Um mitzumachen, meldet Euch bitte bis 24h vorher verbindlich per Email bei woywod@uni-kassel.de.

*Taking A Walk Through A Computer *

19 May 2020 11:00 – 16:00 (with 1 hr lunch break)

/Taking a Walk Through a Computer/ is an online coding lab that will explore computation through playing with things already present: our bodies and our computer terminals. No prior knowledge is required to join. Participation is limited to 15 people, so please register early!

Register by sending an email to: l.britton@uni-kassel.de, you will get an email with a confirmation message of your registration. And right before the lab another email with access information.

Osteoclastic Jank Operetta

JANK (unbestimmter Artikel), ein Begriff aus der triefigen Gaming-Scene, um Interaktionen mit fehlerhafter und unvollständiger Software zu beschreiben: Diese Webseite ist janky; das hat voll nach Jank geschmeckt; unser Körper ist Jank… Jank ist Kink, Drag, Smut, Camp und die Rated-M Slashfiction, die nicht richtig lädt, weil Javascript im Browser deaktiviert wurde. In dieser materiellen Brachlandschaft bauen wir einen eitrigen Körper- und Knochen-Unterschlupf: eine queer*crip Oper, die Osteoclastic Jank Operetta.

Nicole (voec) ist eine perverse Glibber-Hexe*r und studiert seit 2013 an der Kunsthochschule Kassel. Sie hat weder Stipendien noch Bafög erhalten, aber umfangreiche Erfahrung, wie man Sozialgelder beanträgt… und außerdem gegenwärtig eine 25% EG12 TV-H Stelle für ganze 17,5 Monate als forschende künstlerische Mitarbeiter(sic)in.

Nicole (voec) is a kinky slime witch graduating in the KhK’s Visual Communication department. They are working on queer*cripping code-sorcery, play, diy electronics and performance art. Their graduation project will be focused on exploring jank as a new queer attitude.

Visual: Nicole (voec)

Vorläufige Materialien für eine Cyborg Femme Imagination. Ein Theorie-Comic/ Eine Fanfiction.

Ein ausschweifender, meta-fiktionaler Crossover Fancomic: Die Wissenschaftler*in Steph ist Comic-Figur und hat eine Aufgabe. Sie wird verschiedene fiktionale Figuren treffen und Interviews mit ihnen führen, um zu neuen Erkenntnissen über etwas zu gelangen, was sie als ‚Cyborg Femme Imagination‘ bezeichnet. Doch ihre Interviewpartner*innen beginnen, Widerworte zu geben…

Brief overview in style of a fanfiction summary: Steph is a cartoon character and researcher, and she has a new assignment. She will meet and interview selected fictional Cyborg Femme characters, and together they will investigate Steph‘s research interest, something she calls a ‚Cyborg Femme Imagination‘. But her interview partners don’t accept their roles in this narrative as eagerly and quickly as expected, and soon they begin to talk back…

Helen Stefanie ist Comic*Künstler*in und verortet sich in und zwischen den Arbeitsfeldern Comic, Gestaltung, digitale Visualität und Theorie. Helen ist Teil des Kollektivs Institute for Contemporary Cartooning, welches die Zusammenhänge zwischen Cartooning und zeitgenössischen Entwicklungen in Kunst und Politik untersucht.

Helen Stefanie is a comic artist and moves between the fields of comics, digital imagery, design, and theory. As part of the collective Institute for Contemporary Cartooning, Helen investigates the relationship cartooning has to contemporary art and politics.

Bild/Image: Helen Stefanie

On Being Turned Off. An Un_Timely Lab.

20 – 27 April 2020
https://r-calc.net/beingturnedoff

Through a_synchronous meetings (gatherings) we will practice story-telling, go for a walk in between different times, encounter unknown matters, and speculate on staying not-healthy.

Meet_up 1, Tuesday 21 April 20, 10.00 – 12.00 GMT+1
Meet_up 2, Thursday 23 April 20, 19.00 – 20.30 GMT+1
Meet_up 3, Friday 24 April 20, 17.00 – 19.00 GMT+1

Please visit https://r-calc.net/beingturnedoff for more information on the meet_ups.

Please register for the meet_ups at un-timely@r-calc.net, you will get an email with an access code for the meet_up chat space. Emails will be answered until 2 hours prior to each meet_up. Chat access codes are valid for all meet_ups.

You can also visit the website in between the meet_ups, there will be things to look at and listen to. Sometimes the website will also be turned off.

The project Re:Coding Algorithmic Culture has won a grant from the VW Foundation within the category ‚Original – isn’t it?’. Over the next 1.5 years, the project participants will investigate the question of how algorithmically based collections, classifications and interpretations of data can perpetuate existing social inequalities/ discrimination – and also challenge, if not redefine them. Research formats will be hackathons, game jams, coding workshops, participatory design labs, design noir Experiments, performances, exhibitions as well as video and text analyses. These interdisciplinary labs are meant to be critical, queer-feminist, anti-racist and work with de colonial knowledge in digital-real space. The application was submitted by Sociology of Diversity, University of Kassel, Gender/Diversity in Informatics Systems, University of Kassel and Visual Communiation, Kunsthochschule Kassel. Workers on the project (alphabetically) include: Claude Draude, Elisabeth Tuider, Eunice Njoki, Ipek Burçak, Isabel Paehr, Johanna Schaffer, Loren Britton, Nicole voec, Pinar Tuzcu and Tom Fixemer.

Allgemein _ General Info, this semester

If you want to be subscribed to the summersemester 2020 email list for infos on projects and teaching in the Theory & Practice of Visual Communication, please write an Email to johanna.schafferATuni-kassel.de

Um in die Emailliste  der ‘Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation’ für das SoSe 2020 aufgenommen zu werden, apropos Infos zu Projekten und Lehre, bitte ein Email an johanna.schafferATuni-kassel.de schicken.

 

Wenn der lange Spaziergang wirklich gegenwärtig das sozialste Medium ist (so ähnlich sagt das zum Beispiel Tom Holert), dann also hier Ankündigung der TuP-Projekte für das SoSe 20, zum gegenwärtigen (31.03.20) Stand, begleitet von Karlsaue-Bildern aus Anke Dyes’ Mittagspausen…

Und hier unten der Link zu Tom Holerts Text, darüber aber der vielleicht noch interessantere Link zu einer Online Zeitschrift, an der Tom Holert auch beteiligt ist, mit viel Material zu Virus und visuellen Politiken.

https://www.harun-farocki-institut.org/en/category/rosa-mercedes-en/

https://www.textezurkunst.de/articles/fragilitat-und-nutzlichkeit/

Hier eine Empfehlung für eine interessante Text-Plattform rund um die Krise des Gesundheitssystems, so wie sie sich gerade übersetzt in die Krisen der Gesellschaftssysteme:

https://transversal.at/transversal/0420

Hier stehen immer die neuesten Informationen der Universität Kassel, von deren Entscheidungen die Kunsthochschule Kassel abhängt – die Kunsthochschule ist ja strukturell eine teilautonome Einrichtung an der Universität

https://www.uni-kassel.de/uni/nc/en/aktuelles/aus-der-hochschule/besondere-meldungen/corona-current-information/

Hier von Nadja Porsch, Leiterin der Textilwerkstatt, in English, Textilinformationen für selbstgemachte Gesichtsmasken.

Und hier noch was ganz Anderes, für VisKom Leute und andere: the best Free and Open Source Alternatives to Adobe Products for Linux

https://itsfoss.com/adobe-alternatives-linux/

 

Morgengymnastik / Morning Work-Out

 

hosted by Cilian Woywod, Robin Vehrs, Anke Dyes und Johanna Schaffer

Every Wednesday and Thursday  Friday 10.00 – 11.20 am

This class starts from our need to meet: A wish to talk and think together, about a collective event that drastically individualizes us, forces us into separation. We propose to meet in the morning, for roughly an hour, three days a week, to regroup to think and share collectively again.

Our questions are: How we mediate our own, personal experience through the content we read, watch or listen to, and, how our collective experiences are mediated through the specifics of the digital platforms that we use to stay in touch.

For this, we’ll change platforms (Skype, Zoom, Jitsi, Discord, Slack etc.) every week where everyone can share the content that they want to talk about.

For registration, send an email to Cilian at woywod(at)student.uni-kassel.de until each week’s monday evening. Cilian will let you know that week’s tuesday how to technically join the morning work-out starting wednesday. Please be on time for the work-outs, digital doors close at 10.05h.

The Morning Work-Outs are open to all students, but the group’s size will be limited to 20 people. However, the group will reshuffle every week, so there will be multiple opportunities to join.  Students register via Email, and the registration is good for one week. Please commit to your registration, i.e. be there for the class once you register. If you can’t make it, send an email so people from the waiting list can join.

We propose doing these Morning Work-Outs until end of May. (Anke will leave as a host End of April). After May, there will be new infos, changed situations, different necessities and new ideas.

 

Pattern // Code ‘Critical Weaving’

Anke Dyes, Nadja Porsch, Johanna Schaffer

Um sich anzumelden, bitte hier eintragen oder dem QR Code folgen im PDF  hier 

bis 20.04.2020, 12:00 Uhr (18 Personen können teilnehmen, die Plätze werden ausgelost)

Hier, aus gegebenem Anlass, ein von Nadja Porsch erstelltes PDF auf Englisch mit Textilinformationen für selbstgemachte Gesichtsmasken.

Vorbesprechung: 06. Mai, 15.00-17.00

Plattform des Projekts ist voraussichtlich Zoom

weitere Termine: 26.05., 02.06., 03.06, 04.06., 08.06., 09. + 10. 06., jeweils 10.00-12.00

Einzelbesprechungen mit Nadja Porsch sind nach dem 10.06. jeweils donnerstags vormittags möglich, bitte bei Bedarf Email an Nadja Porsch schreiben.

Abschluss am 01.07., um 14.00-17.00

Handout für den Ablauf hier.

Den Webstuhl durchziehen mächtige Geschichten: die Geschichte des Programmierens (die Mathematikerin Ada Lovelace veröffentlicht den ersten Algorithmus, der von dieser analytischen Maschine ausgeführt werden soll), die Geschichte der industriellen Revolution und damit auch der Organisation der Arbeiter*innenschaft, und generell, in Mythen/Philosophien der westlichen Welt, ist Weben (und Spinnen) eine Metapher der Welterzeugung. In diesem Workshop soll es um einen Austausch mit und die praktische Arbeit in der Textilwerkstatt gehen. Darin gehen wir den Ursprüngen der Programmierung in der Steuerung von Webstühlen nach. Das Weben nach mehr oder weniger offensichtlichen Kommandos und Vorgaben, vom Code zur Geheimbotschaft, soll dabei in Texten und Textilien erarbeitet werden.

Hier zur großartigen Publikation, die die teilnehmenden Studierenden zum Abschluss des Projektes erstellt haben.