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Johanna Schaffer Publikationen Auswahl

The Staging of Conflict as Critique of Authority. A Kunsthochschule Kassel based research report. in: Kunstvermittlung zeigen / Representing Art Education. Hg. Carmen Moersch, Sigrid Schade, Sophie Voegele. Wien: Zaglossus 2017. S. 707-749

Empathie, Ignoranz und migrantisch situiertes Wissen. Gemeinsam an der Auflösung des NSU-Komplexes arbeiten. in: Den NSU Komplex analysieren. Aktuelle Perspektiven aus der Wissenschaft. Hg. Juliane Karakayali, Cagri Kahveci, Doris Liebscher, Carl Melchers. transcript 20017 (gemeinsam mit Ayse Gülec)

Carola Dertnig, Simonetta Ferfoglia, Tom Holert, Heinrich Pichler, Johannes Porsch, Johanna Schaffer, Stefanie Seibold, Axel Stockburger: Troubling Research. Performing Knowledge in the Arts. Sternberg Press, Mai 2014 sternberg press und  troublingresearch

Formlos, wie Spucke. In: Rachel Mader, Radikal Ambivalent. Engagement und Verantwortung in den Künsten heute. Diaphanes, April 2014. S. 209-222. diaphanes

From the distance, closer. A conversation. / Aus der Distanz, näher. Ein Gespräch. Sabelo Mlangeni with / mit Julia Bavyka and / und Johanna Schaffer, in: Sabelo Mlangeni. postapart/heid communities. exhb.cat. / Ausst.Kat. Akademie der bildenden Künste Wien 2014. http://postapartheidcommunities.wordpress.com/katalog/

Johanna Schaffer (with/out Vlatka Frketić): Queering Imperial Antiracism? Reflexive Notes on Intent and Method of Our Workshop with the Same Title at the Import-Export-Transport Conference. in: Sushila Mesquita, Maria Katharina Wiedlack, Katrin Lasthofer (Hg.): Import – Export – Transport. Queer Theory, Queer Critique and Activism in Motion. Wien: Zaglossus 2012, S. 319-326. http://www.zaglossus.eu/Buecher.htm

Petja Dimitrova, Eva Egermann, Jens Kastner, Tom Holert, Johanna Schaffer: Regime. Wie Dominanz organisiert und Ausdruck formalisiert wird. Edition Assemblage, Juli 2012. edition-assemblage

Belinda Kazeem, Johanna Schaffer: Talking back. bell hooks und schwarze feministische Ermächtigung. in: Julia Reuter, Alexandra Karentzos (Hg.): Schlüsselwerke der Postcolonial Studies. Wiesbaden: Springer 2012, S. 177-188

Johanna Schaffer: Interviews. What is it that makes research in the arts so different, so appealing? Johannes Porsch, Axel Stockburger, Tom Holert, Diedrich Diederichsen, Stefanie Seibold, Heinrich Pichler, Carola Dertnig, Simonetta Ferfoglia. Wien: Akademie der Bildenden Künste, 2011. download-interview-booklet

Barbara Paul & Johanna Schaffer: Mehr(wert) queer: visuelle Kultur, Kunst und Gender-Politiken. Queer (added value): Visual Culture, Art and Gender Politics. Bielefeld: transcript 2009

Johanna Schaffer: Ambivalenzen der Sichtbarkeit. Über die Visuellen Strukturen der Anerkennung. Bielefeld: transcript 2008

 

kathamruthcawmruthcaW 3 (performative Webausgabe)

“mruthcaW” bedeutet rückwärts gelesen Wachturm und zitiert damit den Titel des Magazins der Zeugen Jehovas. Die Zine-Reihe, die ich noch während meines Studiums begonnen habe, war von Anfang an auch als Plattform gedacht, um die Möglichkeiten des Formats Zine/Magazin zwischen Raum, Print und Online-Medien zu erforschen. Dieser Anspruch wird in der aktuellen Ausgabe, die sich auch im Druck vom klassischen Heft weg bewegt, bis jetzt am konsequentesten umgesetzt. MruthcaW 3 wird von Catalina Acosta und mir herausgegeen, ist der Dekonstruktion von Heiligentmotiven und Märtyrer*Innentum gewidmet, und enthält neben Beiträgen der Redakteur*Innen Arbeiten von “die Wiese der Lust”, Aiko Okamoto, LibrĀh, woo-man-gang und Agnes Augustus.
Katharina Röser hat in Kassel visuelle Kommunikation studiert und lebt und arbeitet als freie KünstelrIn in Leipzig. 2017/18 arbeitet sie als Meisterschülerin mit Johanna Schaffer, Aisha Franz und Lea Heinrich.

mruthcaW 3 (performative Web issue)

„mruthcaW“ if you read it backwards means „Wachturm“ ( watch tower) and thus references the German title of the magazine of the Jehova’s witnesses. MruthcaW is a series of zines that i started working on while i was still studying. From the outset, the zines were meant to be a research platform into the possibilities of the zine as a format defined through space, print and online media. The most recent issue pushes this research forcus forward in moving far away from the idea of a printed booklet. Catalina Acosta has now joined me as editor for mruthcaW 3, which is dedicated to the deconstruction of matyr and saint motifs and will also show works of “die Wiese der Lust”, Aiko Okamoto, LibrĀh, woo-man-gang and Agnes Augustuss.
Katharina Röser studied visual communication in Kassel and now lives and works in Leipzig. During 2017/18 she has been working as a ‚Meisterschülerin’ with Johanna Schaffer Aisha Franz and Lea Heinrich.

ida_tupseite KopieDas Wilde

Bezugnehmend auf medial vermittelte Bilder von Sexualität inszeniere ich Motive, die sich wild oder selbstbestimmt zu bestehenden Stereotypen von Begehren verhalten. Ein weiterer Bezugspunkt ist die Arbeit feministischer Künstler*innen zu und mit gesellschaftlichen Repräsentationen von Körpern. Für meinen Ansatz konzentriere ich mich auf das Zeichnen als Verlangsamung und Reflexion von Bildern, die sensitiven Eigenschaften des Materials und das Experimentieren mit Ausstellungsdisplays.

Ida Lorbach ist 2017-18 Meisterschülerin bei Johanna Schaffer, Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation und Johannes Spehr, Bildende Kunst. www.idalorbach.de

Foto: Nicolas Wefers. Installationsansicht, documenta-Halle Kassel, Das Wilde, Ida Lorbach, 2017

The Wild

Referring to images of sexuality conveyed in the media, I stage motives that rearticulate stereotypes of desire in a wild, decidedly idiosyncratic way. Further points of reference are works by feminist artists on cultural representations of bodies. I focus on slowing down perception in order to reflect images through the medium of drawing. I try to emphasize the material´s sensitive qualities and I experiment with the display dimension of my drawings.

Ida Lorbach studied Fine Arts at Kunsthochschule Kassel. In 2017-18, she is Meisterschülerin with Johanna Schaffer, Theory and Practice of Visual communication and Johannes Spehr, Fine Arts department. www.idalorbach.de

Sorayas Zeichnung

Ein Schwarz/Weiß-Foto aus dem Jahr 1972 zeigt meine Mutter und meine Tante auf einer Hochzeitsparty in Teheran. Kurz nachdem der Fotoabzug entstand, übermalte meine Mutter die nackten Knie ihrer älteren Schwester, weil sie fand, dass das Kleid meiner Tante und damit auch das Foto so besser aussieht. Nach der islamischen Revolution 1979 wiederholten viele Menschen im Iran, vor allem viele Frauen, diese Handlung meiner Mutter. Sie allerdings taten dies aufgrund ihrer neu angenommenen religiösen und politischen Haltung.

In meinem Meisterschüler*innen-Projekt gehe ich dem persönlichen Eindruck nach, den dieses Foto auf mich macht (und beschäftige mich mit den Grenzen der Scham). Ich analysiere das von Soraya übermalte Foto und arbeite entlang ihrer Bildhandlung weiter – durch Vergrößern, Zeichnen, in Schichten aufteilen und so weiter.

Azar Pajuhandeh ist in Teheran, Iran geboren und hat an der Tehran University of Arts Produktdesign und an der KHK bildende Kunst studiert. Sie macht ihr Meisterschüler*innenjahr an der KHK 2016 bei Johanna Schaffer und Björn Melhus, unterstützt durch ein Stipendium der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Sie lebt in Berlin.

Scan / Zeichnung: Azar Pajuhandeh

RGB 

RGB ist ein technisches Experiment mit dem täglich gebrauchten RGB-System. Ein Beamer und eine Photokamera sind die Protagonisten, das sich produzierende und jeden Moment ändernde Bild das Resultat.

Kati Liebert graduated at the Kunsthochschule Kassel and was Meisterschülerin of Johanna Schaffer in 2012-13. From November 2012-March 2014 she was research assistant in the department of Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation.

RGB is a technical experiment that deals with RGB as a daily used system. Beamer and photocamera are its protagonists, its result is the image as a product of moment and change.

Kati Liebert ist Absolventin der Kunsthochschule Kassel und war 2012/2013 Meisterschülerin von Johanna Schaffer.Von November 2012März 2014 war sie wissenschaftliche Hilfskraft in dem Bereich Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation.

Foto: Kati Liebert

Freie Katze

Mein neuer Nachbar ist Veterinärarzt und hält sich sechs Katzen, von denen zwei freien Auslauf genießen. Eine ist weiß und krank. Es könnte ein Pilz sein, denn sie hat fiesen Schorf um die Nase. Die zweite ist rot-weiß getigert und sehr athletisch. Ich denke, sie ist im besten Alter, und ich denke, sie weiß das auch. Meistens sehe ich die beiden in Nachbars Vorgarten sitzen. Die athletische, rot-weiß Getigerte traut sich auch in meinen Garten hinter dem Haus. In meinem Vorgarten war sie noch nicht. Sie ist ein Alphatier – ich glaube, sie ist die Ranghöchste Katze in der ganzen Straße.

Dann ist da noch eine zweite rot-weiß getigerte Katze. Sie ist etwas übergewichtig und hat starke Probleme beim Atmen. Es wäre möglich, dass sie schon älter ist. Sie ist ein sehr zutrauliches Tier und taucht ab und an ebenfalls im Garten hinter dem Haus auf. Wo sie herkommt, weiß ich nicht. Treffen die beiden rot-weißen Katzen dort aufeinander, ist die Rangordnung sofort ersichtlich.

Die vierte Katze in der Nachbarschaft ist dunkelgrau getigert, noch sehr jung, neugierig und verspielt. Sie ist maximal ein halbes Jahr alt. Ich habe sie beobachtet, wie sie in meinem Vorgarten Käfer, Fliegen und Grashalme gejagt hat. Außerdem versteckt sie sich oft hinter der Biotonne und beobachtet Vögel. Ich denke, sie gehört den Nachbarn gegenüber, denn dort sitzt sie oft im Hof und putzt sich. Und weil die Tierwelt nunmal so funktioniert, wird sie (auch wenn, oder gerade weil sie so süß ist) regelmäßig von der arroganten Katze meines Nachbars gejagt, wenn sie versucht, die Straße in Richtung meines Grundstücks zu überqueren. Ich habe nun beschlossen, diese Demonstration von Macht durch körperliche Überlegenheit zu sanktionieren, weshalb ich selbst nun regelmäßig Nachbars rot-weiß getigerte, athletische Alphakatze von meinem Grundstück verjage oder sogar in Nachbars Vorgarten böse anschaue.

Die beiden freundlichen, aber unterlegenen Katzen genießen sowohl in meinem Vorgarten als auch hinter dem Haus schützende Maßnahmen. Ebenfalls habe ich Brekkies und Whiskas gekauft und versuche, die schwächeren Katzen körperlich aufzubauen. Ich versuche jetzt vorausschauend zu denken: Als nächstes könnte ich mir eine eigene Katze zulegen.

Danielstubenvoll.de

The Queer Rambling Choir Sings and Shouts Zoe Leonard’s “I Want A Dyke For President”

The Queer Rambling Choir is a choir that exists only for this one-off occasion. Everyone who’s interested in walking with the choir, singing, shouting, humming, murmuring, yelling Zoe Leonard’s manifesto, is welcome to join and be the choir together. The choir is a joyful orchestra of sorts, an uncoordinated rambling swarm, and has no (choir) leader but allows for multiplicity of voices to come together simultaneously and communally.

Coincidentally, the walk takes place a day after the elections for county parliament in Hessia.

The choir comes together on Monday 29 October 2018 at 2pm at the entrance A (Nordbau) of Kassel Art School, Menzelstrasse 13, Kassel

After a short voice training with professional voice coach Jurate Braginaite we will sing and shout Zoe Leonard’s manifesto while walking, strolling, rambling across the city of Kassel. The walk ends at a Pommesbude or bar of the choir’s choosing.

Print-outs of the manifesto will be available for everyone at the beginning of the walk.

You can watch Mykki Blanco perform Zoe Leonard’s manifesto here:

––> link

Come join and feel free to bring friends!

This choir and walk takes place in the framework of
Boom… Do You Hear Me Now?
Amal Alhaag and Maria Guggenbichler’s teaching
at Kunsthochschule Kassel, Department of Visual Communication
Visiting Professor for Sound
Semester Autumn/Winter 2018/2019

Wir freuen uns, die Workshops der Vertretungsprofessur Sound in der Visuellen Kommunikation im Wintersemester 2018_19 anzukündigen, die von Maria Guggenbichler, mit Amal Alhaag, angeboten werden:

Boom. . . Do You Hear Me Now?
is a collaborative listening, thinking, learning and speaking together program. The program focuses on intersectional feminist, queer, anti-racist and anti-colonial sound and listening practices. Practices which are deviant, disruptive and discomfortable as well as diasporic, trans-national and intergenerational.

Participation by students from all departments of the KhK and the university is very much welcome. To receive the detailed program, please RSVP until 19 October 2018:
people@sideroom.org
Languages: English and German
Part 1: 25., 26., 27., 29. October 2018
Part 2: 12., 13. November 2018
Part 3: 3., 4. December 2018
Weitere Einzelbesprechungen nach Vereinbarung

Image: Marlon Riggs, Tongues Untied, film, 1989

Download Workshop Beschreibung / Poster hier_here!

 

 

Wir sagen nie die Wahrheit*  (Übung, Anke Dyes)

* Motto des feministischen Radiokollektivs Sissi FM

Ziel der Übung ist eine kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen Wahrheitsdiskursen off- und online, mit künstlerischen und gestalterischen Strategien der Wahrheitsfindung, sowie Texten über das Aufdecken von Wahrheit, Glaubwürdigkeit und Paranoia.

05.12. 15-17 Uhr

16.01. 15-17 Uhr

06.02. 15-17 Uhr

Bild via http://www.fragenfueralle.de/

 

Aus dem Vokabular kritischer Gestaltungsdiskurse: Spekulativ. Fiktiv. Postnormal. (Kolloquium der Theorie & Praxis, Johanna Schaffer, n.N.), Raum 0325

Das Kolloquium setzt sich jedes Semester neu zusammen. Es ist ein Treffen für die, die im Arbeitsbereich Theorie und Praxis vertieft studieren oder interessiert sind an dem Bereich. Es ist offen für alle Studierenden der unterschiedlichen Semester und Studiengänge, aber verbindlich, d.h. wir bitten um Anwesenheit bei allen Treffen eines Semesters. Gemeinsam diskutiert werden Konzepte, Projekte und Abschlussarbeiten. Die Diskussionen dieses Semesters werden sich auch mit normalisierungskritischen und dekolonial informierten Gestaltungsdiskursen beschäftigen.

17.10., 11.15 – 13.30, Vorbesprechung Semester

31.10., 10.15 – 13.30

14.11., 10.15 – 13.30

28.11., 10.15 – 13.30

12.12., 10.15 – 13.30

16.01., 10.15 – 13.30

06.02., 10.15 – 13.30

Abendtermine, studentisch organisiert

26.11., 17.15 – 20.00

22.01., 17.15 – 20.00

 

 

Shifting the „I“ – Autofiktionales Erzählen: Teil 2 (Workshop, Aline Benecke), Raum 0325

Die Autobiographie – das Erzählen der „eigenen“ Lebensgeschichte – ist eine komplexe Angelegenheit. Der autobiographische Akt – das Erzählen von und aus einer Erfahrung heraus – ist nicht als Genese eines diegetischen Ichs zu verstehen, sondern ist wi(e)derschreiben, wi(e)derlesen, wi(e)dergestalten, wi(e)dererfahren unabgeschlossener Interpretationen widersprüchlicher Erfahrungen. Für das Seminar grundlegend ist die Vorstellung, dass dieser Prozess ein Handeln ist, der die Konstruiertheit von Subjektivität erfahrbar werden lässt und somit die Position des eigenen Sprechakts verdeutlicht und stärkt. Der Workshop folgt auf das Seminar Shifting the „I“ – Autofiktionales Erzählen, das im SoSe 18 stattgefunden hat und richtet sich an Teilnehmer*innen dieses Seminars. Wir werden gemeinsam Eure Arbeiten sichten, besprechen und anhand Eures Materials üben, wie Nähe und Distanz zum eigenen künstlerischen Ich herzustellen ist.

18.10., 13.30 –15.45

19.10., 10.15 – 12.30

26.10., 17.15 – 20.30

Zeichnung Linda Barry, Dank für Visuellen Input an Helen Schneider.

 

 

Regieren mit Algorithmen, Teil 3 (Jörn Röder, Johanna Schaffer) Übung, Raum 0311

Fortsetzung des gemeinsamen Lesens/Diskutierens. Alle, die mitlesen wollen, sind willkommen, auch neu Einsteigende. 2017/18 haben wir, in einem gemeinsamen Projekt mit Neuen Medien & Redaktionellem Gestalten, Texte von Antoinette Rouvroy, Bernard Stiegler und Safiya Umoja Noble gelesen.

31.10., 15.15 – 17.00

15.11., 15.15 – 17.00

28.11., 15.15 – 17.00

 

 

Teil 2: Gestaltung__Sprache__Geschlecht/Begehren (Workshop, Persson Perry Baumgartinger, Johanna Schaffer ) Raum 0325

Auch der zweite Teil des Workshops Gestaltung__Sprache__Geschlecht/Begehren wird sich der visuell-gestalterischen Weiterentwicklung der „queeropedia“ von Persson Perry Baumgartinger widmen. Dabei dehnen wir ein bestehendes Lexikon queeren Sprachhandelns aus. Das Projekt will trans_inter*queere Kritiken an Geschlechter- und Sprachnormen und mit einem Befragen visueller und gestalterischer Normen verbinden. In zwei Workshopeinheiten wird gemeinsam ein multiplizierbares Produkt erarbeitet. Ein Ausgangspunkt unserer Überlegungen wird u.a. das Urteil des Bundesverfassungsgerichts sein, das wir als Aufforderung zur Anerkennung der bestehenden geschlechtlichen Vielfalt sehen:

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/bvg17-095.html

Neu Hinzukommende sind willkommen.

Wir bitten um verbindliche Anmeldung für den Workshop bis 26.10.18 bei: Johanna.schaffer [at] uni-kassel.de

Vorbesprechung: 30.10., 15.15 – 17.00

Workshop:

19.11.18, 15.15 – 19.00

07.02.19, 15.15 – 19.00

Siehe Teil 1 des Workshops hier!

 

 

 

 

Basisklassen-Unterricht

21.1. – 1.2.19

 

Einzelbesprechungen (Johanna Schaffer, Anke Dyes)

Sommer Semester 2018

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click here for the course calendar 

Kolloquium der Theorie & Praxis (Aline Benecke, Johanna Schaffer), Raum 0325

 

Das Kolloquium setzt sich jedes Semester neu zusammen. Es ist ein Treffen für die, die im Arbeitsbereich Theorie und Praxis vertieft studieren oder interessiert sind an dem Bereich. Es ist offen für alle Studierenden der unterschiedlichen Semester und Studiengänge, aber verbindlich, dh. wir bitten um Anwesenheit für alle Treffen eines Semesters. Gemeinsam diskutiert werden Konzepte, Projekte und Abschlussarbeiten.

17.04., 10.15 – 13.30

15.05., 10.15 – 13.30

05.06., 10.15 – 13.30

Abendkolloquium, studentisch organisiert

24.04., 17.15 – 20.00

22.05., 17.15 – 20.00

Rundgangs-Vorbereitung

11.06., 14.00 – 19.00

12.06., 11.00 – 18.00

04.07., 13.15 – 16.00

05.07., 13.15 – 16.00

 

aline_autoIShifting the „I“ – Autofiktionales Erzählen (Aline Benecke), Seminar, Raum 0325

Die Autobiographie – das Erzählen der „eigenen“ Lebensgeschichte – ist eine komplexe Angelegenheit. Der autobiographische Akt – das Erzählen von und aus einer Erfahrung heraus – ist nicht als Genese eines diegetischen Ichs zu verstehen, sondern ist wi(e)derschreiben, wi(e)derlesen, wi(e)dergestalten, wi(e)dererfahren unabgeschlossener Interpretationen widersprüchlicher Erfahrungen. Für das Seminar grundlegend ist die Vorstellung, dass dieser Prozess ein Handeln ist, der die Konstruiertheit von Subjektivität erfahrbar werden lässt und somit die Position des eigenen Sprechakts verdeutlicht und stärkt. Wir werden gemeinsam Text (Saidiya Hartmann, Audre Lorde, Octavia Butler), Bild (Alison Bechdel, Art Spiegelman) und Bewegtbild (Eric Caravaca, Alex Gerbaulet) ansehen, die sich mit Erzählungen des „Ich“ auseinandersetzen. Wir lernen somit das Stilmittel „Ich“ besser kennen und üben, wie Nähe und Distanz zum eigenen künstlerischen Ich herzustellen ist.

Ich bitte die Teilnehmer*innen, sich bis zum 10.04.18 bei mir zu melden: aline.benecke@uni-kassel.de

11.04.,13.30 –14.30

18.04., 10.15 – 13.30

25.04., 10.15 – 12.45

09.05., 10.15 – 12.45

16.05, 10.15 –13.30

23.05., 10.15 – 12.45

Zeichnung: http://adambaumgoldgallery.com/Barry_Lynda/Barry2015/Barry2015.html Dank für visuellen Input an Helen Schneider

 

Der schriftliche Teil der Abschlussarbeit – Wie? (Johanna Schaffer) Übung, Raum 0325

Wie kann der schriftliche Teil der Abschlussarbeit aussehen? Tipps, Tricks, Anregungen. Bringt gerne Konzepte und bisherige Überlegungen mit, wir besprechen sie gemeinsam.

24.04., 10.15 – 13.30

 

640x480-light-red-ochre-solid-color-backgroundEin Workshop zu Recherche-Methoden (Johanna Schaffer, Kerstin Honeit, Aline Benecke, Jörn Röder, Aisha Franz), Übung, Raum 0325

…um sich leichter zu tun, ein Thema zu definieren, eine Position dazu zu bestimmen oder zu verstehen, warum das nicht möglich ist; um so mit einem Projekt/einer Arbeit voranzukommen. Oder um das Projekt/die Arbeit bleiben zu lassen. Ich werde Euch fragen, wie ihr recherchiert, und Material dazu mitbringen, was Recherchieren in einer geisteswissenschaftlichen und/oder journalistischen Praxis bedeutet.

13.06., 10.15 – 13.30

 

Regieren mit Algorithmen, Teil 2 (Jörn Röder, Johanna Schaffer) Übung, Raum 0311

Fortsetzung des gemeinsamen Lesens/Diskutierens. Im Wintersemester haben wir, in einem gemeinsamen Projekt mit Neuen Medien & Redaktionellem Gestalten, Texte von Antoinette Rouvroy und Bernard Stiegler gelesen. Lektürevorschlag für zwei Termine im Sommersemester: Marie-Louise Angerer, Affektökologie und Louise Amoore, Cloud geographies: Computing, data, sovereignty. Alle, die mitlesen wollen, sind willkommen (auch die, die neu einsteigen).

09.05., 15.15 – 17.00

30.05. 15.15 – 17.00

 

 

Gestaltung__Sprache__Geschlecht/Begehren (Persson Perry Baumgartinger, Johanna Schaffer) Workshop/Übung, Raum 0325

 

Der Workshop Gestaltung__Sprache__Geschlecht/Begehren will eine Gruppe von künstlerisch und gestalterisch arbeitenden Nachwuchsforscher*innen versammeln, die ein bestehendes Lexikon visuell-gestalterisch weiterentwickeln sollen. Das Projekt will die trans/inter/queere Verbindung des Nachdenkens über Gestaltungs- und Designnormen mit der Reflexion der Geschlechter- und Sprachnormen unterstützen. Ausgangsmaterial des Projektes ist das Booklet „queeropedia“ von Persson Perry Baumgartinger. Dieses wird visuell erweitert, überarbeitet, ausgedehnt. Dabei beziehen wir uns auf die Tradition der Visuellen Kommunikation, die, als sie Ende der 1960er Jahre definiert wurde, durch einen explizit didaktischen Ansatz bestimmt war und eine kritische gestalterische Praxis bezeichnen sollte. Etwa zeitgleich entstand die Kritische Diskursanalyse, die die konstruktive Veränderung von diskriminierenden Strukturen wie Sexismus, Rassismus und Antisemitismus zum Ziel hat. Beide Forschungsansätze rufen dazu auf, sich in gesellschaftliche Strukturen einzumischen und als visuell oder textbasiert arbeitende Autor*in die eigene gestalterische/forscherische Handlungsmacht zu nutzen. Die Arbeit des Workshops soll im Wintersemester 18/19 weitergeführt werden.

04.06., 15.15 – 19.00

 

 

Berlin-Exkursion, 26. u 27. Mai, zum Symposium Performances of No-Thingness, Akademie der Künste (Johanna Schaffer)

 

 

Einzelbesprechungen (Aline Benecke)

Einzelbesprechungen (Johanna Schaffer)

Wintersemester 2017_18

Pixel2We enthusiastically welcome Simon Bachelier as Vertretungsprofessor for Games in the department of Visual Communication for the winter term 2017. We will be hosting Simon Bachelier’s classes in our rooms (office 304, seminar space 305). Simon Bachelier is a protagonist of Europe’s Indie Game Scene. As a producer and curator he focusses on inventive ways to popularize the reality of critical and intelligent alternative (digital) Games. Currently, he produces games at Accidental Queens studio and organizes festivals such as IndieCade Europe and ZooMachines.

click here for Simon Bachelier’s teaching

 

Kolloquium der Theorie & Praxis (Aline Benecke, Johanna Schaffer)

Das Kolloquium ist ein Treffen all derjenigen, die schon im Arbeitsbereich Theorie und Praxis vertieft studieren oder interessiert an diesem sind. Gemeinsam diskutiert werden hier Konzepte, Projekte und Abschlussarbeiten. Die Treffen sind offen für alle Studierenden der unterschiedlichen Semester und Studiengänge. Die Mittwochs-Termine sind, wie gewohnt, vor allem für gemeinsame Arbeitsbesprechungen reserviert. Die Dienstagabend-Termine werden inhaltlich von Studierenden vorbereitet.

17.10., 10.15 -13.00 (dienstag)

01.11., 10.15 – 13.30 (mittwoch)

14.11., 17.15 – 20.00 (dienstag)

29.11., 10.15 – 13.30 (mittwoch)

12.12., 17.15 – 20.00 (dienstag)

17.01., 10.15 – 13.30 (mittwoch)

blue130.01., 17.15 – 20.00 (dienstag)

Regieren mit Algorithmen

Drei Mal gemeinsam lesen: einmal in der Tup, einmal bei Redaktionellem Gestalten, einmal bei Neuen Medien. Drei Mal versuchen zu verstehen: was meint Antoinette Rouvroy mit Gouvernementalität (ein Begriff, den Michel Foucault oft verwendet hat) bzw mit „algorithmischer Gouvernementalität“? Und was hat Judith Butlers „performative Theorie der Versammlung“, die von Körpern handelt, die sich in öffentlichen Räumen versammeln, mit digitalisierter Realität zu tun?

24.10., 15.15 – 17.00 (im TuP Raum)

31.10., 15.15 – 17.00 (bei Redaktionellem Gestalten)
entfällt wg Feiertag

07.11., 15.15. – 17.00 (im Neue Medien Raum)

28.11., 15.15 – 17.00 (Neue Medien Raum)

 

Öffentliches Lesen, der Strukturplan.

Die Kunsthochschule muss einen neuen Strukturplan schreiben. (Die KHK muss, als ein Fachbereich der Universität Kassel, dieser gegenüber alle fünf Jahre ihre strukturellen Pläne darstellen, u.a. in Bezug auf Studierendenzahlen und Anzahl und Art der Lehrstellen.) Deswegen laden die Fachschaft 20 und Joel Baumann und Johanna Schaffer ein, gemeinsam den alten Strukturplan zu lesen und daran anschließend Ideen für den neuen Plan zu diskutieren. Alle, die ein Interesse haben mitzulesen, sind willkommen. Gelesen wird im Rektorat.

19.10., 10 – 13 Uhr

24.10., 10 – 13 Uhr

08.11., 10 – 12 Uhr

28.11., 10 – 13 Uhr (Raumänderung: gelesen wird im Tup Arbeitsraum, Nordbau, 324)

Mögliche weitere Termine folgen.

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Bewerbungen um eine Stelle im akademischen Feld

Wie liest man eine Ausschreibung? Wie läuft ein Bewerbungsverfahren an einer Uni, z.B. für eine künstlerische oder wissenschaftliche Mitarbeiter*innenstelle? Wie sieht eine schriftliche Bewerbung aus, aus welchen Teilen besteht sie? Ein Workshop, der wahrscheinlich auch für andere Arten der Bewerbung hilfreich ist. (Bringt Stellenausschreibungen mit, die Ihr gefunden habt bzw die Euch interessieren.)

16.01., 15.15 – 18.30

 

Basisklasse Unterricht

06., 07., 08.11. 13., 14., 15.11.

 

Exkursion

25.. — 29.01. 2018

Einzelbesprechungen nach Absprache

 

Das Wilde

Detail-Graphitzeichnung_Ida-LorbachEinladung zur Ausstellung von Ida Lorbach

Eröffnung: 3. Mai 2017 um 19 Uhr

Öffnungszeiten: 04.05. bis 09.05.2017 / Täglich von 16-19h

Ort: Warte für Kunst / Frankfurter Str. 54 / 34121 Kassel / www.warte-kunst.de

Auf welche Weise ist Sexualität als private Erfahrung verwickelt mit gesellschaftlichen Normen und stereotypen Bildern, die es von Sex gibt? Mit Bildern ist die ganze Bandbreite an medialen Darstellungen und Geschichten gemeint, die etwas zu den Themen Erotik, Zärtlichkeit und Lust vermitteln. In Bezug dazu sucht Ida Lorbach in ihrer künstlerischen Arbeit nach Momenten, in denen etwas stattfindet, das zwischen bestehende Kategorien fällt, etwas Wildes, das Möglichkeiten öffnet, selbst zu bestimmen, wie Begehren aussehen kann.

Mit der Ausstellung Das Wilde präsentiert Ida Lorbach ihre Examensarbeit im Studiengang Bildende Kunst an der Kunsthochschule Kassel. Das Projekt wurde von Johannes Spehr (Bildende Kunst) und Johanna Schaffer (Arbeitsbereich Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation) betreut.

Zeichnung: Ida Lorbach