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Who are you again?

Dieses Projekt nützt Games als Medium, um neurotypischen Menschen einen Einblick in scheinbar alltägliche Situationen aus neurodiverser Perspektive zu ermöglichen. Dies geschieht entlang des Beispiels der Prosopagnosie, also dem Nicht-Wiedererkennen-Können anderer Menschen. Wo und von wem, dh. in welcher Position werden Konflikte wahrgenommen? Das Erzählformat ist semi-autobiographisch.

Since 2016, Joshua Gundlach has been studying Visual Communication at the Kunsthochschule Kassel. His practice is mainly in games, comics and graphic design.

Joshua Gundlach studiert seit 2016 Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel mit den Schwerpunkten Games, Comic und Graphik Design.

Screenshot: Joshua Gundlach

PRIVATE MOMENT (Arbeitstitel)

PRIVATE MOMENT (Arbeitstitel) ist eine Doku–Fiction, die sich dem amerikanischen Subgenre Mumblecore annähert. Der Film verhandelt die Frage, inwieweit Empathie und Ambiguitätstoleranz bewusst teilbar und erlernbar sind und Einfluss auf unsere persönliche Perspektive und unsere Wahrnehmung haben. Für die Auseinandersetzung mit diesem Thema wird das Praxisfeld des Schauspielens methodisch untersucht. Basierend auf Interviews mit Schauspieler:innen unterschiedlichster Generationen führt uns PRIVATE MOMENT durch einen Prozess, in dem die sich selbst spielende Hauptdarstellerin und wir als ihre Zuschauer:innen uns mit Fragen der Repräsentation anderer Lebensrealitäten und der Konstruktion von Rolle und Identität kritisch konfrontiert sehen.

Regie: Lucie Friederike Mueller / Produktion: Stephanie Zurstegge / Kamera: Bela Usabaev / Benjamin Weber / Szenenbild: Wiebke Mueller / Ton: Jan Heise / Besetzung: Katharina Kessler

Lucie Friederike Mueller studiert seit 2012 an der Kunsthochschule Kassel, und 2016–2017 auch an der Akademie der bildenden Künste Wien. Ihre künstlerische Praxis verortet sich im audiovisuellen Bereich mit Fokus auf Experimentalfilm. 2019 kuratierte sie das Theaterfestival Szene Zeigen – Festival für darstellende Künste Laucha.

Fotomontage: Lucie Friederike Mueller

PRIVATE MOMENT (working title) is a docu–fiction inspired by the US-American subgenre Mumblecore. The film negotiates questions of empathy and tolerance of ambiguity and asks if we can learn these qualities and if they influence our personal perspectives and perceptions. In order to investigate these questions, the practical field of acting is methodically investigated.

Based on interviews with actors of different generations, PRIVATE MOMENT leads us through a process in which the leading actress who plays herself and we as her audience are confronted with representations of different realities and processes of role and identity construction.

Director: Lucie Friederike Mueller / Production: Stephanie Zurstegge / Camera: Bela Usabaev / Benjamin Weber / Production Design: Wiebke Mueller / Sound: Jan Heise / Cast: Katharina Kessler

Lucie Friederike Mueller has been studying at the Kunsthochschule Kassel since 2012, and also at the Academy of Fine Arts Vienna in 2016-2017. Her artistic practice based in the audiovisual field with a focus on experimental film and time based video art. In 2019 she curated the theater festival Szene Zeigen – Festival für darstellende Künste Laucha.

Photomontage: Lucie Friederike Mueller

Das Unbehagen

Die zweiteilige Videoinstallation setzt den Fokus auf die Kontinuität nationalsozialistischer Ideologie. In essayistischer Form wird im ersten Teil am Beispiel der Salzmann Fabrik die Geschichte der Zwangsarbeiter*innen in Kassel erforscht. Das Augenmerk des zweiten Teils gilt der Gegenwart. In einer Kurzfilmreihe werden persönliche Bezüge in Kassel lebender Menschen zur Thematik aufgezeigt.

 

Herr v. Rehtanz studiert seit 2015 Bildende Kunst an der Kunsthochschule Kassel. Kennzeichnend für ihre Arbeitsweise sind spartenübergreifende Langzeitprojekte im Spannungsfeld zwischen Kunst und Politik. Eine Vielzahl ihrer Projekte setzt sie seit 2015 gemeinsam mit dem Kollektiv K O N T R A S T um.

https://www.herr-von-rehtanz.net/

Bild: Christoph Neugebauer und Herr v. Rehtanz

DIE ‘THEORIE & PRAXIS DER VISKOM’ IST EIN ARBEITSBEREICH (DH KEINE KLASSE)

Die ‘Theorie & Praxis der Visuellen Kommunikation’ ist als Arbeitsbereich organisiert und nicht als ‘Klasse’. Das bedeutet, dass die Lehrveranstaltungen und die Projekte, die hier angeboten werden, allen Studierenden der KhK / der Uni Kassel offen stehen. Genauere Informationen zu Anmeldungen und Wünschen der Lehrenden in Bezug auf Verbindlichkeit finden sich in den Beschreibungen der LVs bzw. der Projekte.

Um in die Emailliste  der ‘Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation’ für das Wintersemester 20_21 aufgenommen zu werden, apropos Infos zu Projekten und Lehre -> Email an johanna.schafferATuni-kassel.de

Und hier der Link zum allgemeinen ->  VisKom Kalender

“ich höre was was du nicht siehst”

Eine macht- und herrschaftskritische Workshop-Reihe zu den Beziehungen zwischen Ton und Bild

Lehrende: Miriam Schickler

Anmeldung bei miriam.schicklerATuni-kassel.de

21.05.21, 13:30-17:00 Uhr
11.06.21, 13:30-17:00 Uhr
25.06.21, 13:30-17:00 Uhr

Nach Michel Chion basieren die Beziehungen zwischen Ton und Bild nicht auf einer natürlichen harmonischen Beziehung zwischen auditiver und visueller Wahrnehmung. Stattdessen beschreibt er audiovisuelle Beziehungen als einen Vertrag, in dem sich die beiden Wahrnehmungen gegenseitig beeinflussen und einander verschiedene Eigenschaften verleihen: Das, was ich sehe, wird beeinflusst von dem, was ich höre, was wiederum das verändert, was ich sehe usw.

In dieser Workshopreihe werden wir uns anhand diverser Beispiele (Film, Musikvideos, Social Media Platforms etc.) und Texte diesen audiovisuellen Vertrag genauer ansehen und fragen, was er ermöglichen und verunmöglichen kann, und wie damit Machtstrukturen reproduziert oder untergraben werden können.

Wer eine kleine audiovisuelle Analyse schreibt, bekommt einen Teilnahmeschein für 1 SWS. Die Lehrveranstaltung ist auch für Studierende des Lehramts Kunst/Kunstpädagogik anrechenbar im Modul 24 und für Studierende der Kunstwissenschaft in Modul BA 6 a, Modul MA V 3.

Foto: Saskia Kaffenberger

—Spiel—Begehren—System // Games—Desire—System—

Lehrende: Tobias Zarges, Games, und Johanna Schaffer, Theorie&Praxis der VisKom

Dieses Seminar ist Theorien und Themen der Game Studies gewidmet, besonders solchen, die sich mit poststrukturalistischen Theorien verbinden lassen (was das heißt, werden wir besprechen). Wir lesen und diskutieren über ständige Selbstkontrolle und nie endende Selbstverbesserung; darüber, wie Videospiele, Affekttheorie und Kybernetik historisch verbunden sind; zu strukturellen Analysen von Narration, und was die Bewegung, die eine Narration/Story/Erzählung vorantreibt, mit Sexismus, Misogynie und Begehren zu tun hat; vom Zusammenhang zwischen Videospielen und globalen Machtstrukturen über erotische Formen des Spielens; von Mythen und Kritik zu Fandom und der Macht von Fans; und schließlich, wie Macht und Machtlosigkeit durch Cuteness ästhetisiert werden.

Es wird kleine Hausaufgaben für alle geben, die (kurz) zusammen angeschaut und (noch kürzer) diskutiert werden. Wir wünschen uns, dass die Teilnehmenden die angekündigten Texte vorher lesen und die kleinen Hausaufgaben für alle sichtbar auf Moodle stellen. Oder das wenigstens zu tun versuchen. Einen Schein über 2 Semesterwochenstunden gibt es dann, wenn jemand zwei Hausaufgaben hochgeladen hat.

Wo? Zoom + Discord

Wie? Anmelden bis 21.04.20 bei tobiaszargesATuni-kassel.de

Wie viele teilnehmende Studierende? 20 max.

Hier steht der Syllabus!

26.04.21, 16.00 – 19.00: Vorbesprechung

03.05.21, 16.00 – 19.00: Disziplinierung

17.05.21, 16.00 – 19.00: System

31.05.21, 16.00 – 19.00: Narration

14.06.21, 16.00 – 19.00: Empire & Erotics

28.06.21, 16.00 – 19.00: Toxic Fandom

12.07.21, , 16.00 – 20.00: Cuteness – Achtung, bis 20.00 Uhr!

KOLLOQUIUM DER THEORIE & PRAXIS DER VISUELLEN KOMMUNIKATION

Lehrende: Johanna Schaffer, Miriam Schickler

Anmeldung zum Kolloquium bitte an saskia.kaffenbergerATstudent.uni-kassel.de. Wir treffen uns auch dieses Semester Pandemie-bedingt vorwiegend online, voraussichtlich auf Zoom.

Gemeinsam diskutiert werden Konzepte, Projekte und Abschlussarbeiten. Das Kolloquium ist offen für alle Studierenden der unterschiedlichen Semester und Studiengänge und also eine Möglichkeit, über die eigene Arbeit und die Projekte anderer aus verschiedenen Praxisperspektiven zu diskutieren. Aber das Kolloquium ist für den Verlauf des Semesters verbindlich: zur Vorbesprechung können alle Interessierten unverbindlich kommen, ab dem zweiten Treffen aber gilt: die, die mitmachen, kommen zu jedem weiteren Treffen. Weitere Spielregel: jede der anwesenden Studierenden diskutiert ein Mal im Semester ein eigenes Projekt mit und vor der gesamten Gruppe.

28.04.21 Vorbesprechung

12.05.21

26.05.21

09.06.21

23.06.21

07.07.21

Jeweils 16-18.30 Uhr

Die LV ist für anrechenbar für Studierende des Lehramts Kunst/Kunstpädagogik im Modul 7/8 oder 21/22, für Studierende der Kunstwissenschaft BA-KuWi Modul VI a, MA-KuWi Modul V. 3. Für die Studierenden der künstlerischen Studiengänge gibt es in dieser LV keine (!) Scheine.

Foto: Saskia Kaffenberger

METHODS! = Part 2 of A WORKSHOP ON THE INSTITUTIONAL FRAMINGS OF ‚RESEARCH’ AT ART SCHOOLS, AND ON ‚METHODS’ [FOR THE GBB]

Lehrende: Johanna Schaffer

06.05.21, 17.00 – 18.00 (Preliminary Meeting / Vorbesprechung)

27.05.21, 16.30 – 19.00

17.06.21, 16.30 – 19.00

This two-part workshop is designed for the Graduiertenschule Bewegtbild [GBB], i.e. advanced level, but also open to 6 more participants of the KhK. The workshop can be held in German or in English, or in both languages. Participants will have to do some preparatory reading. We will either all meet online, or at least have a streaming option in case we meet in analogue space.

[Please register until May3, 2021 with johanna.schafferATuni-kassel.de]

2) Methods: “The spirit of science”, writes Theodor Adorno, “is the spirit of method”. ‚Method’, as a „a particular way of doing something“ [Cambridge dictionary] is thus a foundational dimension of academic/scientific work procedures, forms of knowledge production, truth claims. Or, as Weissberg and Buker write in 1990, “The method describes and justifies the steps that you followed in conducting your study and the materials you used in each step… It should show your reader that your research has been carried out appropriately and, therefore, that the results can be believed.” In what way is ‘method’ as protocol/discourse useful within a context of design, art and moving image based research? And what happens if ‘method’ is short-circuited with explicitly critical agendas, such as in Chela Sandoval’s Methodology of the Oppressed?

Foto: Saskia Kaffenberger