tup Mitarbeiter*innen

Charlotte Hermann studiert seit 2012 an der Kunsthochschule Kassel. Ihre Medienschwerpunkte sind Sprache und Text, Bewegungsimprovisation und Performance und Installation. Wiederkehrende Themen und BegleiterInnen sind Spiel, Witz, Ordnung und Flüchtigkeit. Ausgang des künstlerischen Forschens und Tuns sind oftmals Situationen, in denen nicht-intentionale (fragwürdige/übermütige/unverständliche/rätselhafte) Handlungen vollzogen werden, denen sie im Verfassen von Texten, Konzipieren von Installationen mit latentem Aufforderungscharakter oder Performances nachgeht. Sie war Teil des Kollektivs für Text, einem studentisch initiierten Raum und arbeitet weiterhin gern im Zusammenschluss mit KollegInnen, aktuell in der Tanz-/Performancegruppe dorthin, die an wöchentlich wechselnden öffentlichen Orten forscht und tanzt. Sie ist im Wintersemester 2018/19 studentische Hilfskraft im Arbeitsbereich Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation

Anke Dyes ist Künstlerin und Autorin und arbeitet seit November 2018 als künstlerische Mitarbeiterin im Bereich Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation. Sie hat Kunst und Critical Studies in Leipzig und Wien studiert, hat an der HGB in Leipzig in der Klasse Expanded Cinema gearbeitet und war zuletzt Redakteurin bei Texte zur Kunst. Sie forscht seit längerem zur Performativität der Performance Art.

 Johanna Schaffer ist als Professorin im Arbeitsbereich Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel tätig. Sie arbeitet als Theoretikerin und Lehrende, die sich für die politischen Dimensionen ästhetischer Prozesse interessiert, oft gemeinsam mit Gestalter*innen und Künstler*innen. Promotion an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg mit einer Arbeit über die Ambivalenzen der Sichtbarkeit. Aufbau eines praxisbasierten Doktoratsprogrammes und einer kunstbasierten Forschungsplattform, mit Tom Holert und Renate Lorenz, 2009 bis 2012 an der Akademie der bildenden Künste Wien. Lehrtätigkeit u.a. an der Universität für angewandte Kunst Wien, der Kunstuniversität Linz und der Design-Universität St. Pölten. johanna.schaffer(at)uni-kassel.de

Mitgearbeitet in der Lehre und Organisation haben auch:

Christine Seefried, als studentische Hilfskraft, im Sommersemester 2018.

Aline Benecke, von November 2017 bis Oktober 2018, als künstlerische Mitarbeiterin im Bereich Theorie & Praxis der visuellen Kommunikation. Sie forscht und arbeitet künstlerisch zu Konstruktionen kultureller Identität, zu identitätspolitischen Fragen und zur politischen Relevanz des Visuellen. Sie interessiert sich in ihrer Arbeit für de- und postkoloniale Theorien und für queeren und Schwarzen Feminismus. Ihr gegenwärtiges künstlerisches Forschungsprojekt wird realisiert als Serie von Workshops, Installationen, Essays und Performances im Rahmen des künstlerischen Doktorats an der Akademie der bildenden Kunst in Wien. aline.benecke(at)uni-kassel.de

Mareike Bernien, von Oktober 2012 bis September 2017, als künstlerische Mitarbeiterin im Fachbereich Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation. Sie arbeitet als Künstlerin, Filmemacherin und Lehrende medial zwischen experimentellem Film, Hörspiel und Text. In ihren Arbeiten will sie Bilder als Material des Denkens produzieren. Dazu orientiert sie sich an historiographischen Praktiken, um ideologische Gewissheiten der Repräsentation, Produktionsmittel und historische Kontinuitäten zu hinterfragen. Es geht dabei weniger um die Herstellung vermeintlich neuer Bilder, als darum, die sozialen, ökonomischen und ideologischen Bedingungen, unter denen vorhandene Bilder hervor gebracht worden sind, zu bestimmen und zu reflektieren, um so einen veränderten Blick auf die Gegenwart und ihre Bildpraxen werfen zu können. Mareike Bernien arbeitet oft kollektiv und im Dialog mit anderen, wie langjährig mit ihrer Arbeitskollegin Kerstin Schroedinger. Sie wurde 2016 an der Akademie der bildenden Künste Wien mit einer Arbeit zu „Politiken der Farbe im Film“ promoviert. www.mar-ker.org

Robin Vehrs, im Sommersemester 2017 zusammen mit Freya Chakour als studentische Hilfskraft im Arbeitsbereich Theorie und Praxis der visuellen Kommunikation. Er studiert seit 2013 an der Kunsthochschule Kassel. In seiner ästhetischen Praxis interessiert er sich für die Verdrehung geläufiger Comicästhetiken, -herstellungsprozesse und -klischees. Seine Arbeiten reichen von Comics über Illustrationen und Filme bis zu Installationen, die oft auf humorvolle Weise normative Erwartungen von Repräsentation von Körpern und Erzählweisen im Comic entgegen wirken. Er ist Mitglied und Mitbegründer des Institute for Contemporary Cartooning (ICC).

Freya Chakour, zusammen mit Robin Vehrs im Sommersemester 2017 als studentische Hilfskraft in der Tup und Ansprechpartnerin für Studierende. Sie studierte bis 2017 an der Kunsthochschule Kassel im Bereich der Bildenden Kunst. Sie versteht sich als Künstlerin und Textproduzentin, in deren Praxis installative Arbeiten und Publikationen entstehen, die sich im Zusammenhang von Bild und Text im Raum entfalten und dabei Themen wie Heimat, Distanz, die Veränderung von Orten und Erinnerungen aufgreifen. Seit 2012 ist sie Mitglied des studentisch selbstorganisierten Kollektivs für Text an der Kunsthochschule Kassel, in dem Texte gemeinsam bearbeitet und besprochen werden. .

Evelyn Wangui Gichuhi alias miss eve als Lehrbeauftragte. Sie beschäftigt sich in ihren Arbeiten – Comics, Fotos, Collagen, mehrsprachige Texte & Film, Gif-Animationen & Installationen – mit Machtverhältnissen und den von diesen definierten Identitäten in einer globalisierten Welt. Sie schloß 2014 ihr Studium der visuelle Kommunikation, Schwerpunkt Illustration und Grafik an der Kunsthochschule Kassel ab. evelynlayout@googlemail.com. Im Wintersemester 16_17 unterrichtete sie im Rahmen der Theorie & Praxis der VisKom eine Einführung in den Raum der zeitgenössischen postkolonialen Popkultur. Kann es sein, dass oft geglaubt wird, ein geschriebener Text beschriebe die Arbeit eine*r visuelle_n Künstler*in genauer als dies ihre eigene Bildsprache tut? * evelynwangui.com

Ida Lorbach, im Wintersemester 2016/17 gemeinsam mit Freya Chakour als studentische Hilfskraft im Arbeitsbereich Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation. Sie studierte Bildende Kunst an der Kunsthochschule Kassel. In ihrer ästhetischen Praxis untersucht sie Beziehungen zwischen Theorien (Bildern, Texten) und persönlichen, institutionellen und gesellschaftlichen Konflikten, mit einem besonderen Interesse für die sinnlichen Eigenschaften von Materialien und für die konkrete / körperliche Erfahrung von Strukturen und von Anordnungen im Raum. Ihre Arbeiten sind z. B. Zeichnungen, Installationen, Texte, Performances; sie arbeitet regelmäßig auch in Kooperation mit anderen, z.B. im Kollektiv für Text. Für ihre Examensarbeit siehe Das Wilde unter ‘Research’.

Stefan Bast war von Oktober 2014 bis August 2015 künstlerischer Mitarbeiter im Bereich Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation. Er arbeitet und forscht als Künstler und Kunstvermittler in unterschiedlichen Medien und Kontexten. Häufig bildet die Auseinandersetzung mit Fotografie und die Thematisierung und Unterwanderung normativer Bild-Taktiken einen Interessensschwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit. Kunstvermittlung als kritische und performative Praxis bildet einen wichtigen Teil seines Tuns, für die er mit unterschiedlichen Gruppen und (außerschulischen) Institutionen zusammenarbeitet. Studium der Fächer Kunst, Germanistik und Geografie für das Lehramt an Gymnasien an der Philipps-Universität Marburg und an der Kunsthochschule Kassel (Diplom 2012, 2013) und der Bildenden Kunst in den Klassen von Urs Lüthi und Bernhard Prinz (Diplom Herbst 2014).

Kati Liebert hat von November 2012 bis April 2014 als wissenschaftliche Hilfskraft den Arbeitsbereich Theorie und Praxis der Visuellen Kommunikation mit aufgebaut. Sie ist Künstlerin und Fotografin. Sie hat im September 2012 ihr Studium an der Kunsthochschule Kassel bei Bernhard Prinz und Joel Baumann abgeschlossen. Das Medium Fotografie bildet oft die Basis ihrer künstlerischen Praxis. In einem Prozess der Auseinandersetzung mit Stereotypen, Vorstellungs- und Idealbildern und vorhandenen Sehgewohnheiten bieten ihr privates Bildarchiv und vorgefundene Archive wie das Weltarchiv „Google‐Bilder“ Material für ihre an De- und Rekontextualisierung ausgerichtete künstlerischen Arbeit. Sie war 2012/13 Meisterschülerin von Johanna Schaffer.