SoSe 2020

Wenn der lange Spaziergang wirklich gegenwärtig das sozialste Medium ist (so ähnlich sagt das zum Beispiel Tom Holert), dann also hier Ankündigung der TuP-Projekte für das SoSe 20, zum gegenwärtigen (31.03.20) Stand, begleitet von Karlsaue-Bildern aus Anke Dyes’ Mittagspausen…

Und hier unten der Link zu Tom Holerts Text, darüber aber der vielleicht noch interessantere Link zu einer Online Zeitschrift, an der Tom Holert auch beteiligt ist, mit viel Material zu Virus und visuellen Politiken.

https://www.harun-farocki-institut.org/en/category/rosa-mercedes-en/

https://www.textezurkunst.de/articles/fragilitat-und-nutzlichkeit/

Und hier eine Empfehlung für eine interessante Text-Plattform rund um die Krise des Gesundheitssystems, so wie sie sich gerade übersetzt in die Krisen der Gesellschaftssysteme:

https://transversal.at/transversal/0420

und hier stehen immer die neuesten Informationen der Universität Kassel, von deren Entscheidungen die Kunsthochschule Kassel abhängt – die Kunsthochschule ist ja strukturell eine teilautonome Einrichtung an der Universität

https://www.uni-kassel.de/uni/nc/en/aktuelles/aus-der-hochschule/besondere-meldungen/corona-current-information/

Kolloquium

Abhaltungszeiten und -räume noch nicht fix, definitive Infos folgen bis 14.04.20

(alles immer 10.30-13.30, 22.04.20 Vorbesprechung: 06.05.20, 20.05.20, 10.06.20, 01.07.20, Raum 0325)

Das Kolloquium ist ein Treffen all derjenigen, die im Arbeitsbereich Theorie und Praxis vertieft studieren oder interessiert an diesem sind. Gemeinsam diskutiert werden Konzepte, Projekte und Abschlussarbeiten. Die Treffen sind offen für alle Studierenden der unterschiedlichen Semester und Studiengänge. Die Teilnahme am Kolloqium ist verbindlich! Dh. zur Vorbesprechung können alle Interessierten unverbindlich kommen, ab dem zweiten Treffen aber gilt: die, die mitmachen, kommen zu jedem weiteren Treffen.

 

Pattern // Code „Critical Weaving“

(Anke Dyes, Nadja Porsch, Johanna Schaffer)

Abhaltungszeiten und -räume noch nicht fix, definitive Infos folgen bis 14.04.20

Vorbesprechung: 6. Mai, 15-16.30

(weitere Termine folgen)

Den Webstuhl durchziehen mächtige Geschichten: die Geschichte des Programmierens (die Mathematikerin Ada Lovelace veröffentlicht den ersten Algorithmus, der von dieser analytischen Maschine ausgeführt werden soll), die Geschichte der industriellen Revolution und damit auch der Organisation der Arbeiter*innenschaft, und generell, in Mythen/Philosophien der westlichen Welt, ist Weben (und Spinnen) eine Metapher der Welterzeugung. In diesem Workshop soll es um einen Austausch mit und die praktische Arbeit in der Textilwerkstatt gehen. Darin gehen wir den Ursprüngen der Programmierung in der Steuerung von Webstühlen nach. Das Weben nach mehr oder weniger offensichtlichen Kommandos und Vorgaben, vom Code zur Geheimbotschaft, soll dabei in Texten und Textilien erarbeitet werden.

 

Workshop zu Research und Methode_n

Abhaltungszeiten und -räume noch nicht fix, definitive Infos folgen bis 14.04.20

(29.04., 15.00 –18.00)

Wie in Online Katalogen von Bibliotheken recherchieren? Und warum über ‚Methoden’ sprechen, auch im Zusammenhang mit gestaltungsbasierten und künstlerischen Arbeiten? Bzw was ist ‚Recherche’, was sind ‚Methoden’?

 

 

 

Foto: “Psychischer Notstand in organischer Form”, Victor von Boltenstern, Examen 2019

 

 

Ein Projekt zu (diskriminierungs)kritischer sexueller Bildung

Abhaltungszeiten und -räume noch nicht fix, definitive Infos folgen bis 14.04.20

(05.05.20, 14.00 –17.00, 19.05.20, 14.00 –17.00, 16.06.20, 14.00 –17.00)

Die Lehrveranstaltung ist als Projekt angelegt, das gemeinsam mit Studierenden der Kunsthochschule und Personen von SCHLAU KASSEL durchgeführt wird, die „Bildungs- und Antidiskriminierungsarbeit zu geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen“ mit Schulen und Jugendlichen und jungen Erwachsenen machen (siehe schlau-hessen.de). 3 Nachmittags-Blöcke: Im ersten Treffen werden bestehende visuelle Materialien zu sexueller Bildung aus diskriminierungskritischer Perspektive gemeinsam diskutiert, besonders die soeben in Wien entstandene Publikation „Mit Bildern zu Lust und Begehren arbeiten“. Für ein zweites Treffen werden Gäste eingeladen, die zum Thema forschen, um gemeinsam mit ihnen zu diskutieren. In einem dritten Treffen werden bestehende visuelle Materialien weiter entwickelt. Mit Ende des Projektes soll den Projektteilnehmenden visuelles Material als ‚Werkzeugkiste’ zur Verfügung stehen, das die eigene Bildungsarbeit unterstützen kann kann.

 

Ein Austausch über Methoden des Anleitens von Gruppen

26. 05. 14-17.30, mit Hanna Hegenscheidt

27.05. 14-17.00 Kritische Werkzeuge, damit Gruppen gut mit einander lernen (z.B. Klarheit, Erfindungsreichtum, gemeinsam anspruchsvoll sein, Langsamkeit)

Hanna Hegenscheidt ist eingeladen, mit uns darüber zu sprechen, wie sie Gruppen anleitet, die lernen wollen – nicht manipulativ, nicht vergleichend, nicht bewertend, aber klare Orientierungslinien vorgebend, um dem, was schwer fällt, nicht auszuweichen. Hanna Hegenscheidt ist Choreographin und Lehrende der Klein TechniqueTM. Diese Praxis ist an Bildungsprozessen orientiert, die Körper ‘ausbilden’, allerdings nicht auf Ebene der Imitation von Form. Vielmehr fordert und fördert Klein Technique ein tiefgreifendes Verstehen des Körpers als integriertes Ganzes. Dies ermöglicht jedem Individuum, sein_ihr einzigartiges Bewegungspotential zu realisieren. Hanna Hegenscheidt wird 1,5 Stunden Klein Technique unterrichten – bitte bequeme Kleidung (Trainingshose und T-Shirt) mitbringen. Danach steht sie für ein gemeinsames Gespräch zur Verfügung. (www.hannahegenscheidt.de/de/Unterricht/)

Bitte verbindlich! anmelden bei johanna.schaffer@uni-kassel.de