LEHRVERANSTALTUNGEN

Exhibiting and Curating as Practices of Translation! (Nataša Ilić)

Practical Theory, Workshop (assistance: Johanna Schaffer, Mareike Bernien)

In this workshop, we will set up an exhibition in the physical space of the ‚theory and practice of visual communication’. (Part of the workshop’s Part 1 will be everyone presenting 1 – 3 own works to the group – be prepared for tough time regulations for this round of presentations – and a common visit to the documenta.) We will use ‚translation’ as a key concept to mediate between different art works and different visual/material practices – our own practices and other practices that we will refer to explicitly within the exhibition space. The workshop will be held in English and German.

20 participants. Please register by emailing to Robin until April 4, 2017 at gloiman(at)yahoo.de

Part 1

12.06.17, 13.06.17  jeweils 11.00 – 19:00

Part 2

06.07.17, 07.07.17 jeweils  11.00 – 19:00

About Nataša Ilić

Kolloquium der Theorie & Praxis (Mareike Bernien, Johanna Schaffer)

 

Das Kolloquium ist ein Treffen all derjenigen, die schon im Arbeitsbereich Theorie und Praxis vertieft studieren oder interessiert an diesem sind. Gemeinsam diskutiert werden hier Konzepte, Projekte und Abschlussarbeiten. Die Treffen sind offen für alle Studierenden der unterschiedlichen Semester und Studiengänge. Die Mittwochs-Termine sind, wie gewohnt, vor allem für gemeinsame Arbeitsbesprechungen reserviert. Die Dienstagabend-Termine werden inhaltlich von Studierenden vorbereitet. Piratepad

Mi 19.04.17    10.00 -13:30

Di 02. 05.17    17.00 -19.30

Mi 24.05.17    10.00 -13:30

Di 06.06.17     17.00 -19.30

Mi 21.06.17    10.00 -13:30

Di 04.07.17     17.00 -19.30

Performing the Image – Electric Ecstatics (Mareike Bernien)

Seminar

Bilder entstehen aus einem Netzwerk von Akteuren, technologischen Abläufen, Vorstellungen, Blicken und Begehren. Sie sind als Träger von Bedeutung und als materielles Produkt tief in unsere sozialen Gefüge eingebettet. Das Visuelle orientiert und per-formiert unsere Körper und Wahrnehmungsweisen, hat Teil an Hierachisierungen, Ordnungsprinzipien und deren Überschreitungen. Wir lesen und berühren Bilder, wir sliden, scratchen, scrollen und gehen identifikatorische Bündnisse mit ihnen ein. Und doch bedeutet Wahrnehmung im digitalen Zeitalter schon längst nicht mehr nur menschliche Wahrnehmung. Maschinen verarbeiten Bilder. Körper werden darin zu Datenquellen, getrackt und inkorporiert. Was würde es heißen, Herstellungs- und Wirkungsweisen digitaler Visualität selbst performativ zu untersuchen? Welche Formen der Unterwerfung, oder auch der transgressiven, queeren, Cyborg-Materialitäten lassen sich darin ausmachen? Was ist ein Tableau Vivant, was eine körperlose Kamera und ein blickloser Körper? Das Seminar möchte grundlegende Verbindungen zwischen Körper, Medialität und Performance untersuchen. Dabei interessiert es sich für einen Handlungs- und Performativitätsbegriff, der menschliche und nichtmenschliche Akteure miteinbezieht, neu hierarchisiert und umkodiert. Wir werden viel praxisbasiert forschen, Denk- und Bildformen physisch ausprobieren, nachstellen und unsere Körper dabei selbst zu Medien werden zu lassen.

Di 10:00 – 13:00

18.4., 2.5., 23.5., 6.6., 20.6., 4.7.

Wie bewerbe ich mich um ein Stipendium (Gabriele Franziska Götz, Johanna Schaffer, zu Gast: Isabelle Schulze)

Übung

Anlässlich der B.Braun Stipendien-Ausschreibungen für künstlerische Abschlussarbeiten werden wir diskutieren: wie bewerbe ich mich um ein Stipendium? Wie lese ich eine Ausschreibung? Wie sieht ein CV aus? Wie ein Portfolio? Wie ein Anschreiben? Als Gast wird zu Beginn der Veranstaltung Isabelle Schulze dabei sein, die u.a. das B.Braun Stipendium an der Uni Kassel administriert.

Dienstag 20. Juni, 15.30 – 17.30

Raum 307  (–> Redaktionelles Gestalten)

An introduction to the contemporary postcolonial pop culture sphere (Evelyn Wangui Gichuhi)

Übung

Are all foreigners in the west urban? Are they all graffiti artists and rappers? Do they speak the same vocabulary as American musical and visual pop artists? Or are they producing work that is fuelled by different aesthetic vocabularies? Are their ideas built entirely on the foundations of western pop genres? Or are they referencing images and experiences mainstream global media hasn’t discovered yet? How does one tell the story of migration without making it sound like a charity advert?

In der Übung / im Workshop werden Arbeiten von Künstler*innen vorgestellt, die in der Diaspora mit Popkultur-Referenzen produzieren, und es werden, auf der Grundlage der gemeinsamen Diskussionen, eigene Arbeiten entwickelt.

Dienstag 08.11., 14.15 – 17.00 (with Johanna Schaffer), Montag 05.12., 15.00 – 17.00, Dienstag 06.12., 11.15 – 17.00, Mittwoch 07.12., 11.15 – 16.00

Raum: 0325

Image: Evelyn Wangui Gichuhi [The gif’s text is Swahili and translates loosely into “the things that happen in the city”, reflecting on the rural-urban migration in Kenya to Nairobi …the city, the place where cultures change…]

Post- und dekoloniale Kritik (Johanna Schaffer)

Vorlesung + Übung

Darüber nachdenken, wie grundlegend die Geschichten des Kolonialismus, der Versklavung und wie Eurozentrismus Gesellschaften und Subjektivitäten auch heute formieren und formatieren: Frantz Fanon, Edward Said, Gayatri Spivak, Stuart Hall, Homi Bhabha, bell hooks, Audre Lorde, Paul Gilroy, Dipesh Chakrabarty und viele andere haben dazu Denk-Konzepte zur Verfügung gestellt. In der Vorlesung + Übung werden einige grundlegende theoretische und künstlerische Praktiken vorgestellt und erarbeitet, die post- und dekoloniale Verhältnisse kritisch beschreiben.

Dienstags: 08.11. (mit Evelyn Wangui Gichuhi), 22.11., 10.1., 24.1., 07.02. jeweils 14.15 – 17.00

Raum: 0325

Does it matter? Materielle Ästhetiken zeitspezifischer Medien (Mareike Bernien)

Seminar

Was für eine Materialität hat eine Textur, ein Ton, Licht, eine Farbe? Welche materiellen, historischen und ideologischen Bedingungen bringen welche ästhetischen Formen hervor? Welche Formen der Arbeit und des Denkens sind darin verschränkt? Wie konfiguriert sich das Materielle zu Einbauschränken, Festplatten, Touchscreens, Ausstellungen, Versammlungen oder Filmen? Was für Körper, Sinnlichkeiten und Sozialitäten werden darin produziert?

Das Seminar stellt verschiedene zentrale Denkfiguren des Materiellen aus queer/feministischer, medienarchäologischer, ökonomiekritischer und postkolonialer Perspektive vor. Es fragt nach den Vorraussetzungen und Effekten zeitgenössischer Bildproduktion und möchte dabei das Eigenleben des Materiellen kritisch beleuchten. Im Seminar werden wir einerseits Texte lesen und diskutieren, sowie Filme, Bilder, Töne, Ausstellungen sichten, um so das Thema diskursiv und praxisbasiert zu bearbeiten.

Dienstags: 01.11, 15.11., 29.11., 13.12., 17.01., 31.01., jeweils 10 – 13.00

Raum: 0325